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Interview mit Roland Armbruster

Manor-CEO: «Wir schalten auf Wachstum»

Roland Armbruster hat den Onlineshop entrümpelt und investiert 200 Millionen in den Umbau des Geschäfts.

Erich Bürgler, Redaktor BILANZ - fotografiert im September von Paul Seewer für BILANZ

<p>Angebot je nach Region: In der Deutschschweiz setzt ­Roland Armbruster auf andere ­Fashionmarken als in der Romandie und im Tessin.</p>

Angebot je nach Region: In der Deutschschweiz setzt Roland Armbruster auf andere Fashionmarken als in der Romandie und im Tessin.

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Warenhäuser blicken auf eine lange Tradition zurück, doch manche Experten sehen in ihnen eher Relikte der Vergangenheit – dem Untergang geweiht. Manor-Chef Roland Armbruster bringt das nicht aus der Ruhe. Er versprüht viel Optimismus, wenn er von neuen Fashionkonzepten und der Inszenierung des Angebots erzählt. Das zum Reich der Familie Maus Frères gehörende Warenhaus ist mit der Veröffentlichung von Geschäftszahlen sehr zurückhaltend. Laut Armbruster konnte Manor den Gewinn zuletzt aber deutlich steigern – auch dank einer Schrumpfkur.

Das Geschäft mit Warenhäusern gilt als besonders schwierig. Warum tun Sie sich den Job als Manor-CEO an?

Vor über 20 Jahren wechselte ich von der Beratung in die operative Tätigkeit bei einem Warenhausbetreiber. Kurz danach war ich bei einer Branchenkonferenz und hörte den Vortrag eines Experten unter dem Titel «Warenhäuser – die Dinosaurier des Einzelhandels». Das hat mich damals schon nachdenklich gestimmt. Doch auch heute funktionieren Warenhäuser. Es überleben die Unternehmen, die permanent in die Erneuerung investieren. Wir machen bei Manor genau das, und das ist eine spannende Aufgabe.

Sie stehen nun seit zwei Jahren an der Spitze von Manor. Was hat Sie während dieser Zeit am meisten überrascht?

Die Mitarbeitenden und deren Bereitschaft zu Veränderungen.

Über die Autoren
Erich Bürgler, Redaktor BILANZ - fotografiert im September von Paul Seewer für BILANZ

Erich Bürgler

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