Platz 1 (Vorjahr: 1): The Dolder Grand, ZĂĽrich
Am «Dolder» kommt auch dieses Jahr kein Schweizer Stadthotel vorbei. In keinem anderen Luxushaus ist derzeit eine solch lustvolle Dynamik quer durch alle Bereiche zu spüren wie hier, und keines legt so hohen Wert auf eine kontinuierlich verfeinerte Detailpflege – von den Appetithäppchen und personalisierten Begrüssungsgetränken auf dem Zimmer über den Blumenschmuck bis zum Frühstücksangebot. Herausragend ist die prickelnd vielseitige Kulinarik unter der Obhut des Küchendirektors und Herdvirtuosen Heiko Nieder. Das Fine Dining Lokal «The Restaurant» und das einfachere All-day-Restaurant «Saltz» mit Panoramaterrasse sind dabei lediglich das Grundangebot. Liebhaber der orientalischen Küche können Mezze-Variationen oder Pouletspiesse Shish Taouk per Room-Service ordern. Im «Mikuriya» bereitet ein japanischer Koch seine 15-gängigen Häppchenmenüs vor den Augen der maximal acht Gäste zu. Ausserdem gibt es regelmässig saisonale Pop-Ups, und inmitten von Kräuter- und Gemüsebeeten mit monumentaler Keith-Haring-Skulptur lockt das Gartenlokal «Blooms» mit veganen Sommergerichten. Im grössten urbanen Hotel-Spa der Schweiz wird man nach allen Regeln der Kunst verwöhnt, und die vielen hochkarätigen, kontinuierlich wechselnden Kunstwerke beseelen die öffentlichen Räume. Der anhaltende Erfolg des «Dolder» hat auch wesentlich mit General Manager Markus Granelli zu tun. Ihm gelingt es, eine coole Atmosphäre aufrecht zu erhalten und bei aller Digitalisierung vieler Hotelabläufe die menschlichen Werte hochzuhalten, damit sich auch die Mitarbeitenden (die «internen Gäste», wie Granelli sie bezeichnet) langfristig weiterentwickeln und dabei jederzeit auf das Hotel verlassen können.
Wenn doch nur… die Aussenflächen des «Dolder Grand», das sich als City Resort positioniert, nicht so eng bemessen wären. An Sommertagen bei vollem Haus ist es nicht immer ganz einfach, ein Liegeplätzchen unter freiem Himmel zu finden.Thomas Buchwalder
Platz 1 (Vorjahr: 1): The Dolder Grand, ZĂĽrich
Am «Dolder» kommt auch dieses Jahr kein Schweizer Stadthotel vorbei. In keinem anderen Luxushaus ist derzeit eine solch lustvolle Dynamik quer durch alle Bereiche zu spüren wie hier, und keines legt so hohen Wert auf eine kontinuierlich verfeinerte Detailpflege – von den Appetithäppchen und personalisierten Begrüssungsgetränken auf dem Zimmer über den Blumenschmuck bis zum Frühstücksangebot. Herausragend ist die prickelnd vielseitige Kulinarik unter der Obhut des Küchendirektors und Herdvirtuosen Heiko Nieder. Das Fine Dining Lokal «The Restaurant» und das einfachere All-day-Restaurant «Saltz» mit Panoramaterrasse sind dabei lediglich das Grundangebot. Liebhaber der orientalischen Küche können Mezze-Variationen oder Pouletspiesse Shish Taouk per Room-Service ordern. Im «Mikuriya» bereitet ein japanischer Koch seine 15-gängigen Häppchenmenüs vor den Augen der maximal acht Gäste zu. Ausserdem gibt es regelmässig saisonale Pop-Ups, und inmitten von Kräuter- und Gemüsebeeten mit monumentaler Keith-Haring-Skulptur lockt das Gartenlokal «Blooms» mit veganen Sommergerichten. Im grössten urbanen Hotel-Spa der Schweiz wird man nach allen Regeln der Kunst verwöhnt, und die vielen hochkarätigen, kontinuierlich wechselnden Kunstwerke beseelen die öffentlichen Räume. Der anhaltende Erfolg des «Dolder» hat auch wesentlich mit General Manager Markus Granelli zu tun. Ihm gelingt es, eine coole Atmosphäre aufrecht zu erhalten und bei aller Digitalisierung vieler Hotelabläufe die menschlichen Werte hochzuhalten, damit sich auch die Mitarbeitenden (die «internen Gäste», wie Granelli sie bezeichnet) langfristig weiterentwickeln und dabei jederzeit auf das Hotel verlassen können.
Wenn doch nur… die Aussenflächen des «Dolder Grand», das sich als City Resort positioniert, nicht so eng bemessen wären. An Sommertagen bei vollem Haus ist es nicht immer ganz einfach, ein Liegeplätzchen unter freiem Himmel zu finden.Thomas Buchwalder
Platz 4 (Vorjahr: 3): Baur au Lac, ZĂĽrich
Als Stadtreisender hegt man häufig zwei gleich starke Wünsche: sich im Zentrum des Geschehens zu bewegen und selbigem zu entfliehen an einen entschleunigenden Gegenpol. Das Baur au Lac ist in der glücklichen Lage, diese beiden Bedürfnisse erfüllen zu können. Hier kann man sich stilvoll vom städtischen Trubel zurückziehen und trotzdem mittendrin sein. Der Hotelgarten ist ein Juwel mit altehrwürdigen Bäumen. Die Lobby, die hier «Le Hall» heisst, wird von lokalen wie internationalen Gästen als angenehm belebtes Wohnzimmer geschätzt. Mega angesagt ist die zwanglos-zeitgemässe Brasserie «Baur’s», die im farbenfrohen Eklektizismus von Martin Brudnizki gestaltet wurde. Derselbe Interior-Designer hat sich in den letzten Monaten dem einstigen Gourmetlokal im Pavillon-Gebäude angenommen – es wird ab September 2024 als zwanglos-zeitgemässes mediterranes Restaurant «Marguita» auferstehen und mit der grossen, ebenfalls neu dekorierten und bereits geöffneten Gartenterrasse verbunden sein. Die 119 Zimmer sind gut in Schuss – mit etwas Glück ergattert man eines mit Balkönchen über dem Schanzengraben oder sogar zum See. Seit 1844 von der Gründerfamilie Kracht gehegt und gepflegt, ist die 33-jährige Marguita Kracht sukzessive dabei, das Baur au Lac in siebter Generation zu übernehmen und den Seiltanz zwischen Tradition und Innovation auf ihre persönliche Art zu prägen. In einem Interview mit der «Handelszeitung» brachte sie den Vorteil eines unabhängigen Familienunternehmens auf den Punkt: «Kein Corporate Office schreibt uns vor, was wir tun und lassen sollen.»
Wenn doch nur… die vielen Zimmer zur Talstrasse und zur Börsenstrasse nicht wären – die beiden hochfrequentierten Verkehrsachsen sind selbst bei geschlossenen Fenstern nicht zu überhören.PD
Platz 4 (Vorjahr: 3): Baur au Lac, ZĂĽrich
Als Stadtreisender hegt man häufig zwei gleich starke Wünsche: sich im Zentrum des Geschehens zu bewegen und selbigem zu entfliehen an einen entschleunigenden Gegenpol. Das Baur au Lac ist in der glücklichen Lage, diese beiden Bedürfnisse erfüllen zu können. Hier kann man sich stilvoll vom städtischen Trubel zurückziehen und trotzdem mittendrin sein. Der Hotelgarten ist ein Juwel mit altehrwürdigen Bäumen. Die Lobby, die hier «Le Hall» heisst, wird von lokalen wie internationalen Gästen als angenehm belebtes Wohnzimmer geschätzt. Mega angesagt ist die zwanglos-zeitgemässe Brasserie «Baur’s», die im farbenfrohen Eklektizismus von Martin Brudnizki gestaltet wurde. Derselbe Interior-Designer hat sich in den letzten Monaten dem einstigen Gourmetlokal im Pavillon-Gebäude angenommen – es wird ab September 2024 als zwanglos-zeitgemässes mediterranes Restaurant «Marguita» auferstehen und mit der grossen, ebenfalls neu dekorierten und bereits geöffneten Gartenterrasse verbunden sein. Die 119 Zimmer sind gut in Schuss – mit etwas Glück ergattert man eines mit Balkönchen über dem Schanzengraben oder sogar zum See. Seit 1844 von der Gründerfamilie Kracht gehegt und gepflegt, ist die 33-jährige Marguita Kracht sukzessive dabei, das Baur au Lac in siebter Generation zu übernehmen und den Seiltanz zwischen Tradition und Innovation auf ihre persönliche Art zu prägen. In einem Interview mit der «Handelszeitung» brachte sie den Vorteil eines unabhängigen Familienunternehmens auf den Punkt: «Kein Corporate Office schreibt uns vor, was wir tun und lassen sollen.»
Wenn doch nur… die vielen Zimmer zur Talstrasse und zur Börsenstrasse nicht wären – die beiden hochfrequentierten Verkehrsachsen sind selbst bei geschlossenen Fenstern nicht zu überhören.PD
Platz 6 (Vorjahr: 4): Les Trois Rois, Basel
Im «Drei Könige» am gemächlich dahinziehenden Rhein gehen seit 340 Jahren Gäste ein und aus, länger als in allen anderen Grandhotels dieses Rankings. Das Haus strahlt eine grosse Gemütlichkeit aus, etwa beim Afternoon-Tea in der Lobby oder bei einem Drink in der Kaminbar. Zum leichten Schwindelgefühl, welches das «Trois Rois» auslöst, trägt die Schieflage des Hotels bei. Die Steintreppen im Lichthof zwischen Entree und Lobby – dem architektonischen Herzen des palastartigen Baus – senken sich zur einen Seite um einige Zentimeter, was wie bei venezianischen Palazzi durch Bodenabsenkungen am Flussufer zu erklären ist. Dass der Zauber anhält, ist Thomas Straumann zu verdanken. Nachdem der weltweit erfolgreiche Baselbieter Unternehmer das Hotel 2006 mit architekturgeschichtlicher Leidenschaft renovieren und vielerorts in den einstigen Zustand von Mitte des 19. Jahrhunderts zurückbauen liess, steht derzeit die Transformation des neobarocken Flügelbaus (der rechte Hotelteil neben der Schifflände) an. Herzog & de Meuron wurden damit beauftragt, es soll ein Schritt in die Zukunft werden, und im Dachgeschoss kommt ein Spa hinzu. Ab 2025 soll auch das Hauptgebäude sanft erneuert werden. Im Spätsommer tritt Mark Jacob (bis 2020 Managing Director des «Dolder Grand») die Nachfolge des bisherigen Hoteldirektors Philippe Clarinval an.
Wenn doch nur… die Equipe des Gourmetrestaurants Cheval Blanc nicht so spürbar ein Team ausserhalb des übrigen Hotelteams wäre. Tadellos zwar, aber irgendwie abgehoben vom restlichen Geschehen im «Trois Rois».PD
Platz 6 (Vorjahr: 4): Les Trois Rois, Basel
Im «Drei Könige» am gemächlich dahinziehenden Rhein gehen seit 340 Jahren Gäste ein und aus, länger als in allen anderen Grandhotels dieses Rankings. Das Haus strahlt eine grosse Gemütlichkeit aus, etwa beim Afternoon-Tea in der Lobby oder bei einem Drink in der Kaminbar. Zum leichten Schwindelgefühl, welches das «Trois Rois» auslöst, trägt die Schieflage des Hotels bei. Die Steintreppen im Lichthof zwischen Entree und Lobby – dem architektonischen Herzen des palastartigen Baus – senken sich zur einen Seite um einige Zentimeter, was wie bei venezianischen Palazzi durch Bodenabsenkungen am Flussufer zu erklären ist. Dass der Zauber anhält, ist Thomas Straumann zu verdanken. Nachdem der weltweit erfolgreiche Baselbieter Unternehmer das Hotel 2006 mit architekturgeschichtlicher Leidenschaft renovieren und vielerorts in den einstigen Zustand von Mitte des 19. Jahrhunderts zurückbauen liess, steht derzeit die Transformation des neobarocken Flügelbaus (der rechte Hotelteil neben der Schifflände) an. Herzog & de Meuron wurden damit beauftragt, es soll ein Schritt in die Zukunft werden, und im Dachgeschoss kommt ein Spa hinzu. Ab 2025 soll auch das Hauptgebäude sanft erneuert werden. Im Spätsommer tritt Mark Jacob (bis 2020 Managing Director des «Dolder Grand») die Nachfolge des bisherigen Hoteldirektors Philippe Clarinval an.
Wenn doch nur… die Equipe des Gourmetrestaurants Cheval Blanc nicht so spürbar ein Team ausserhalb des übrigen Hotelteams wäre. Tadellos zwar, aber irgendwie abgehoben vom restlichen Geschehen im «Trois Rois».PD
Platz 7 (Vorjahr: 12): Four Seasons Hotel des Bergues, Genf
Das älteste Genfer Luxushotel, 1834 erbaut und seit 2005 von der kanadischen Hotelgruppe Four Seasons geführt, liegt im sprichwörtlichen Herzen der Calvin-Stadt beim nördlichen Brückenpfeiler der Mont-Blanc-Brücke. Die Vieille-Ville, das beliebte Bains des Pâquis, das Plainpalais-Viertel – alles in ein paar Gehminuten zu erreichen, zudem blicken viele der 115 Zimmer auf das Seebecken mit dem Jet d’Eau. Das gefällt vielen Reisenden, die gerne ein Destillat der Stadt vor der Haustür haben – und damit viel Erlebniszeit bei wenig Transportlogistik. Menschen, die sensibel auf ihre Umgebung reagieren, mögen sich hingegen von der Einmündung des Genfersees in die Rhone unmittelbar beim Hotel energetisch gestört fühlen, doch zieht das Therapeutenteam im Rooftop-Spa alle Feng-Shui-Register für ein fliessendes Chi bei den Gästen. Letztere kommen aus den verschiedensten Ecken der Welt – im «Des Bergues» verschmelzen Kulturen, und kulturelle Unterschiede werden weniger wichtig. Tatsächlich sieht man hier öfter mal Gäste zusammensitzen, die sich andernorts kaum ansprechen würden. Aber hier finden sie an der Bar oder in einem der Restaurants schwerelos zusammen und unterhalten sich von Mensch zu Mensch. Die Faszination eines kosmopolitischen Grandhotels voller Möglichkeiten geht im «Des Bergues» mit einem zeitgemässen Verständnis von Service einher. Die eloquente Crew um den langjährigen Direktor Martin Rhomberg sorgt ohne serviles Getue dafür, dass sich Celebrities wie anonyme Besucher fühlen können und normale Sterbliche wie Celebrities. Kulinarisch hat man die Wahl zwischen dem Edel-Italiener «Il Lago» im Erdgeschoss und dem japanischen Restaurant «Izumi» mit der schönsten Dachterrasse der Stadt. Rhomberg kann sich auf einen weiteren Standort in der Schweiz freuen: Four Seasons wird das derzeit geschlossene Luxushotel «Park Gstaad» in den kommenden anderthalb Jahren für rund 100 Millionen Franken komplett erneuern und im Sommer 2026 als Four Seasons Gstaad eröffnen.
Wenn doch nur… der Zahn der Zeit nicht schon seit Längerem an manchen Zimmern nagen würde. Eine gelegentliche Auffrischung wäre auch angesichts der saftigen Tarife angezeigt.PD
Platz 7 (Vorjahr: 12): Four Seasons Hotel des Bergues, Genf
Das älteste Genfer Luxushotel, 1834 erbaut und seit 2005 von der kanadischen Hotelgruppe Four Seasons geführt, liegt im sprichwörtlichen Herzen der Calvin-Stadt beim nördlichen Brückenpfeiler der Mont-Blanc-Brücke. Die Vieille-Ville, das beliebte Bains des Pâquis, das Plainpalais-Viertel – alles in ein paar Gehminuten zu erreichen, zudem blicken viele der 115 Zimmer auf das Seebecken mit dem Jet d’Eau. Das gefällt vielen Reisenden, die gerne ein Destillat der Stadt vor der Haustür haben – und damit viel Erlebniszeit bei wenig Transportlogistik. Menschen, die sensibel auf ihre Umgebung reagieren, mögen sich hingegen von der Einmündung des Genfersees in die Rhone unmittelbar beim Hotel energetisch gestört fühlen, doch zieht das Therapeutenteam im Rooftop-Spa alle Feng-Shui-Register für ein fliessendes Chi bei den Gästen. Letztere kommen aus den verschiedensten Ecken der Welt – im «Des Bergues» verschmelzen Kulturen, und kulturelle Unterschiede werden weniger wichtig. Tatsächlich sieht man hier öfter mal Gäste zusammensitzen, die sich andernorts kaum ansprechen würden. Aber hier finden sie an der Bar oder in einem der Restaurants schwerelos zusammen und unterhalten sich von Mensch zu Mensch. Die Faszination eines kosmopolitischen Grandhotels voller Möglichkeiten geht im «Des Bergues» mit einem zeitgemässen Verständnis von Service einher. Die eloquente Crew um den langjährigen Direktor Martin Rhomberg sorgt ohne serviles Getue dafür, dass sich Celebrities wie anonyme Besucher fühlen können und normale Sterbliche wie Celebrities. Kulinarisch hat man die Wahl zwischen dem Edel-Italiener «Il Lago» im Erdgeschoss und dem japanischen Restaurant «Izumi» mit der schönsten Dachterrasse der Stadt. Rhomberg kann sich auf einen weiteren Standort in der Schweiz freuen: Four Seasons wird das derzeit geschlossene Luxushotel «Park Gstaad» in den kommenden anderthalb Jahren für rund 100 Millionen Franken komplett erneuern und im Sommer 2026 als Four Seasons Gstaad eröffnen.
Wenn doch nur… der Zahn der Zeit nicht schon seit Längerem an manchen Zimmern nagen würde. Eine gelegentliche Auffrischung wäre auch angesichts der saftigen Tarife angezeigt.PD
Platz 9 (Vorjahr: 7): Victoria-Jungfrau, Interlaken
Die 168-jährige Hotelikone mit Blick auf das Jungfraumassiv bietet verschiedene Stimmungswelten unter einem Dach: Wer gerne grosses Kino mit Sehen und Gesehenwerden in weitläufigen Belle-Epoque-Hallen mag, ist hier ebenso gut aufgehoben wie jene Gäste, die einfach mal ein paar Tage genüsslich abtauchen oder im Spa zu neuer Lebensenergie finden wollen. Soeben hat Nico Braunwalder die Führung des Grandhotels übernommen. Der Mittvierziger bringt internationale Erfahrung in Luxus-Hotelgruppen mit, war jedoch vor ein paar Jahren bereits Vizedirektor im «Victoria-Jungfrau». Das Credo seines Vorgängers Peter Kämpfer, der das Haus im Frühsommer altershalber verliess, hat Braunwalder übernommen: Wo immer möglich und sinnvoll, authentisch lokal zu sein, Erlebnisse für den Gast zu schaffen und für eine persönliche Note zu sorgen.
Wenn doch nur… der Pool-Bereich im Verhältnis zu den mehreren hundert Gästen bei Vollbelegung des Hotels (je nach Saison auch mit vielen Kindern) grosszügiger konzipiert worden wäre. Immerhin kam im letzten Jahr ein Sommer-Freibad hinzu.PD
Platz 9 (Vorjahr: 7): Victoria-Jungfrau, Interlaken
Die 168-jährige Hotelikone mit Blick auf das Jungfraumassiv bietet verschiedene Stimmungswelten unter einem Dach: Wer gerne grosses Kino mit Sehen und Gesehenwerden in weitläufigen Belle-Epoque-Hallen mag, ist hier ebenso gut aufgehoben wie jene Gäste, die einfach mal ein paar Tage genüsslich abtauchen oder im Spa zu neuer Lebensenergie finden wollen. Soeben hat Nico Braunwalder die Führung des Grandhotels übernommen. Der Mittvierziger bringt internationale Erfahrung in Luxus-Hotelgruppen mit, war jedoch vor ein paar Jahren bereits Vizedirektor im «Victoria-Jungfrau». Das Credo seines Vorgängers Peter Kämpfer, der das Haus im Frühsommer altershalber verliess, hat Braunwalder übernommen: Wo immer möglich und sinnvoll, authentisch lokal zu sein, Erlebnisse für den Gast zu schaffen und für eine persönliche Note zu sorgen.
Wenn doch nur… der Pool-Bereich im Verhältnis zu den mehreren hundert Gästen bei Vollbelegung des Hotels (je nach Saison auch mit vielen Kindern) grosszügiger konzipiert worden wäre. Immerhin kam im letzten Jahr ein Sommer-Freibad hinzu.PD
Platz 10 (11): Mandarin Oriental Palace, Luzern
Die Reinkarnation des «Palace Luzern» zum «Mandarin Oriental Palace» ist gelungen. In den öffentlichen Räumen wurden die geschichtlichen Überreste des Jugendstilhotels aus dem Jahr 1906 mit viel Geld des chinesischen Besitzers Yunfeng Gao wiederbelebt und mit moderner Architektur verknüpft. Die 136 Zimmer sind im globalen Chic mit hochwertigen Materialien eingerichtet. Wem es hier an Swissness fehlt, braucht lediglich aus dem Fenster zu blicken, um die ganze Pracht der Innerschweiz einschliesslich Rigi, Pilatus und Luzerner Seebecken vor sich zu haben. Es gibt drei Restaurants im Haus: die Brasserie «MOzern» mit kreisförmiger Bar in der Raummitte, das Gourmetlokal «Colonnade» und das intime «Minamo», wo pro Abend nur sechs Gäste am Tresen Platz nehmen und vom japanischen Koch mit acht kunstfertig vor Ort zubereiteten Gängen der sogenannten Omakase Cuisine überrascht werden. Im Sommer kommt noch das mediterrane Gartenlokal «Quai 10» an der Seepromenade hinzu. Das Wellnessangebot ist bescheiden, einen Pool sucht man vergeblich, doch liegt das beliebte Seebad gleich vis-à -vis. Wer als Besucher das Luzern der Luzernerinnen und Luzerner kennenlernen möchte, ist auf dieser schwimmenden Holzstruktur an sonnigen Sommertagen und -abenden am vielleicht stimmigsten Ort der Leuchtenstadt.
Wenn doch nur… die Bereitschaft mancher jungen Mitarbeitenden aus nicht-deutschsprachigen Ländern grösser wäre, deutsch zu lernen. Gar oft wird man hier mit den Worten «Would you mind speaking in English» angesprochen.PD
Platz 10 (11): Mandarin Oriental Palace, Luzern
Die Reinkarnation des «Palace Luzern» zum «Mandarin Oriental Palace» ist gelungen. In den öffentlichen Räumen wurden die geschichtlichen Überreste des Jugendstilhotels aus dem Jahr 1906 mit viel Geld des chinesischen Besitzers Yunfeng Gao wiederbelebt und mit moderner Architektur verknüpft. Die 136 Zimmer sind im globalen Chic mit hochwertigen Materialien eingerichtet. Wem es hier an Swissness fehlt, braucht lediglich aus dem Fenster zu blicken, um die ganze Pracht der Innerschweiz einschliesslich Rigi, Pilatus und Luzerner Seebecken vor sich zu haben. Es gibt drei Restaurants im Haus: die Brasserie «MOzern» mit kreisförmiger Bar in der Raummitte, das Gourmetlokal «Colonnade» und das intime «Minamo», wo pro Abend nur sechs Gäste am Tresen Platz nehmen und vom japanischen Koch mit acht kunstfertig vor Ort zubereiteten Gängen der sogenannten Omakase Cuisine überrascht werden. Im Sommer kommt noch das mediterrane Gartenlokal «Quai 10» an der Seepromenade hinzu. Das Wellnessangebot ist bescheiden, einen Pool sucht man vergeblich, doch liegt das beliebte Seebad gleich vis-à -vis. Wer als Besucher das Luzern der Luzernerinnen und Luzerner kennenlernen möchte, ist auf dieser schwimmenden Holzstruktur an sonnigen Sommertagen und -abenden am vielleicht stimmigsten Ort der Leuchtenstadt.
Wenn doch nur… die Bereitschaft mancher jungen Mitarbeitenden aus nicht-deutschsprachigen Ländern grösser wäre, deutsch zu lernen. Gar oft wird man hier mit den Worten «Would you mind speaking in English» angesprochen.PD