Platz 1 (Vorjahr: 1): Gstaad Palace, Gstaad
Das Gstaad Palace verteidigt seinen Spitzenplatz. Die GĂ€ste kehren aus einfachen GrĂŒnden immer wieder zurĂŒck, wie es ein Branchenprofi treffend beschreibt: «Du kommst zur TĂŒr herein, die Mitarbeitenden kennen deinen Namen, deinen Geburtstag, deine Familie. Sie haben ein feines GespĂŒr dafĂŒr, was du wann brauchst, was du vor allen Dingen nicht brauchst, unter keinen UmstĂ€nden haben möchtest.» Andernorts ist es oftmals eine Floskel, doch im Palace wird jeder wie ein Individuum behandelt. Jeder ist etwas Besonderes. Ebenfalls ausschlaggebend fĂŒr den ersten Rang: Der Alpenpalast ist authentisch. 111 Jahre Geschichte haben zu dieser AuthentizitĂ€t beigetragen. DarĂŒber hinaus hat das Gstaad Palace eine eklektische Mischung von GĂ€sten, wie man sie in kaum einem anderen Hotel in der Schweiz antrifft â Filmstars, PrĂ€sidenten, Royals, KĂŒnstler, Modedesigner, Wirtschaftsbosse und zudem ganz normale heimische Erholungssuchende und Familien mit ihren Kindern. Alles kommt hier zusammen an diesem Ort der Geborgenheit, und alle sind wie eine grosse Familie â auch hinter den Kulissen: Dutzende von langjĂ€hrigen Teammitgliedern tragen wesentlich zum ebenso familiĂ€ren wie kosmopolitischen Esprit des Luxushauses bei. Andrea Scherz, der das Gstaad Palace in dritter Generation sehr erfolgreich fĂŒhrt, legt hohen Wert auf den menschlichen Faktor: «Ein gutes ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl im Team ist die Voraussetzung fĂŒr ein sublimes Gasterlebnis», sagt er. «Die beiden Aspekte sind untrennbar miteinander verknĂŒpft.»
Wenn doch nur⊠der grosse Aussen-Whirlpool nicht so unmittelbar von den Trainierenden im Fitnessraum ĂŒberblickt wĂŒrde.PD
Platz 1 (Vorjahr: 1): Gstaad Palace, Gstaad
Das Gstaad Palace verteidigt seinen Spitzenplatz. Die GĂ€ste kehren aus einfachen GrĂŒnden immer wieder zurĂŒck, wie es ein Branchenprofi treffend beschreibt: «Du kommst zur TĂŒr herein, die Mitarbeitenden kennen deinen Namen, deinen Geburtstag, deine Familie. Sie haben ein feines GespĂŒr dafĂŒr, was du wann brauchst, was du vor allen Dingen nicht brauchst, unter keinen UmstĂ€nden haben möchtest.» Andernorts ist es oftmals eine Floskel, doch im Palace wird jeder wie ein Individuum behandelt. Jeder ist etwas Besonderes. Ebenfalls ausschlaggebend fĂŒr den ersten Rang: Der Alpenpalast ist authentisch. 111 Jahre Geschichte haben zu dieser AuthentizitĂ€t beigetragen. DarĂŒber hinaus hat das Gstaad Palace eine eklektische Mischung von GĂ€sten, wie man sie in kaum einem anderen Hotel in der Schweiz antrifft â Filmstars, PrĂ€sidenten, Royals, KĂŒnstler, Modedesigner, Wirtschaftsbosse und zudem ganz normale heimische Erholungssuchende und Familien mit ihren Kindern. Alles kommt hier zusammen an diesem Ort der Geborgenheit, und alle sind wie eine grosse Familie â auch hinter den Kulissen: Dutzende von langjĂ€hrigen Teammitgliedern tragen wesentlich zum ebenso familiĂ€ren wie kosmopolitischen Esprit des Luxushauses bei. Andrea Scherz, der das Gstaad Palace in dritter Generation sehr erfolgreich fĂŒhrt, legt hohen Wert auf den menschlichen Faktor: «Ein gutes ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl im Team ist die Voraussetzung fĂŒr ein sublimes Gasterlebnis», sagt er. «Die beiden Aspekte sind untrennbar miteinander verknĂŒpft.»
Wenn doch nur⊠der grosse Aussen-Whirlpool nicht so unmittelbar von den Trainierenden im Fitnessraum ĂŒberblickt wĂŒrde.PD
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Platz 2 (Vorjahr: 3): Castello del Sole, Ascona
In der Schweiz behaupten mehr als hundert Hotels von sich, ein Resort zu sein. Diejenigen, die diese Bezeichnung tatsĂ€chlich verdienen, lassen sich jedoch an einer Hand abzĂ€hlen. Sucht man nicht nur eine vielfĂ€ltige Infrastruktur, sondern auch viel individuellen Freiraum, liegt man im Castello del Sole auf dem Maggiadelta vor Ascona richtig. Das Platzangebot pro Gast ist landesweit konkurrenzlos. Tritt man durch das EmpfangsgebĂ€ude ins Freie, könnte man LuftsprĂŒnge machen: Umgeben von 140 Hektaren landwirtschaftlich genutztem GelĂ€nde des hoteleigenen Gutsbetriebs liegt da dieser zum Privatstrand fĂŒhrende Park mit ungezĂ€hlten sonnenliebenden Pflanzen und knorrigen alten BĂ€umen, unter die man sich mit einer Gartenliege vor der sommerlichen Hitze retten kann. Natur und Luxus lassen sich kaum besser vereinen, und wer hier eines der 78 Zimmer bewohnt, fĂŒhlt sich dank fĂŒnf Restaurants und Bars, Spa, TennisplĂ€tzen, Wassersportmöglichkeiten, Kids Club und enormen Auslaufmöglichkeiten selbst bei einem lĂ€ngeren Aufenthalt nie eingeschrĂ€nkt. Neu wird der Strandbereich immer mehr zum Beach Club ausgebaut (jĂŒngst kam ein langer schwimmender Steg hinzu), im Wellnessbereich ergĂ€nzen regelmĂ€ssig renommierte Gasttherapeuten (von der Naturheilerin bis zum Boxtrainer) das Spa-Team, und GĂ€ste, die mit dem Zug anreisen, werden auf Wunsch von Locarno mit dem Frauscher-Motorboot ĂŒber den Seeweg zum Hotel gefahren.
Wenn doch nur⊠die Zimmerkorridore im Haupthaus nicht so sehr an eine Gemeindeverwaltung erinnern wĂŒrden.PD
Platz 2 (Vorjahr: 3): Castello del Sole, Ascona
In der Schweiz behaupten mehr als hundert Hotels von sich, ein Resort zu sein. Diejenigen, die diese Bezeichnung tatsĂ€chlich verdienen, lassen sich jedoch an einer Hand abzĂ€hlen. Sucht man nicht nur eine vielfĂ€ltige Infrastruktur, sondern auch viel individuellen Freiraum, liegt man im Castello del Sole auf dem Maggiadelta vor Ascona richtig. Das Platzangebot pro Gast ist landesweit konkurrenzlos. Tritt man durch das EmpfangsgebĂ€ude ins Freie, könnte man LuftsprĂŒnge machen: Umgeben von 140 Hektaren landwirtschaftlich genutztem GelĂ€nde des hoteleigenen Gutsbetriebs liegt da dieser zum Privatstrand fĂŒhrende Park mit ungezĂ€hlten sonnenliebenden Pflanzen und knorrigen alten BĂ€umen, unter die man sich mit einer Gartenliege vor der sommerlichen Hitze retten kann. Natur und Luxus lassen sich kaum besser vereinen, und wer hier eines der 78 Zimmer bewohnt, fĂŒhlt sich dank fĂŒnf Restaurants und Bars, Spa, TennisplĂ€tzen, Wassersportmöglichkeiten, Kids Club und enormen Auslaufmöglichkeiten selbst bei einem lĂ€ngeren Aufenthalt nie eingeschrĂ€nkt. Neu wird der Strandbereich immer mehr zum Beach Club ausgebaut (jĂŒngst kam ein langer schwimmender Steg hinzu), im Wellnessbereich ergĂ€nzen regelmĂ€ssig renommierte Gasttherapeuten (von der Naturheilerin bis zum Boxtrainer) das Spa-Team, und GĂ€ste, die mit dem Zug anreisen, werden auf Wunsch von Locarno mit dem Frauscher-Motorboot ĂŒber den Seeweg zum Hotel gefahren.
Wenn doch nur⊠die Zimmerkorridore im Haupthaus nicht so sehr an eine Gemeindeverwaltung erinnern wĂŒrden.PD
Platz 3 (Vorjahr: 2): The Alpina Gstaad, Gstaad
Das «Alpina» ist einer jener wunderbaren Orte, die uns GĂ€ste lebendiger, eleganter, ausgeglichener fĂŒhlen lassen und die ein Portal zu einer Welt eröffnen, in der uns alles Mögliche erwartet und es nur das Hier und das Jetzt gibt. Die hohen Erwartungen an dieses konstant hochbewertete Haus werden in vielerlei Hinsicht erfĂŒllt. Die 56 Zimmer prĂ€sentieren sich im feinsten Chalet Chic, doch ist der Alpenstil stellenweise wohldurchdacht gebrochen â etwa mit der japanischen KĂŒche im Restaurant Megu, mit krĂ€ftigen Kunst- und Blumen-Akzenten in den öffentlichen RĂ€umen oder dem Six Senses Spa, dessen holistische Gesundheitsprogramme weit ĂŒber die gewohnten Wellnessangebote hinausreichen und neuerdings auch Longevity-Programme umfassen. Das FrĂŒhstĂŒck zĂ€hlt zu den Besten der Alpen und bietet eine Vielzahl an gesunden Optionen mit Quinoas, Protein-Shots und frischen GemĂŒsesĂ€ften. Die Hotelzufahrt ist unterirdisch, so muss niemand ParkplĂ€tze sehen und Autos hören. Das Engagement des jungen Besitzers Nachson Mimran fĂŒr eine nachhaltige Unternehmenskultur ist ausserordentlich. So war er der Erste, der auf plastikfreie Badezimmer-Amenities setzte, den KĂŒchenchef zu «Zero Waste»-Gerichten anregte und sogar die Hotelslipper hochwertig aus Filz und Lammfell fertigen liess â diskret mit dem Hinweis «Take me home» versehen. Im letzten Winter sind im rechten GebĂ€udetrakt zwei riesige Residences mit jeweils fĂŒnf Schlafzimmern zum Hotel hinzugekommen und bieten eine interessante ErgĂ€nzung zum Mikrokosmos «Alpina». Im MĂ€rz 2024 hat die bisherige Vizedirektorin Nadine Friedli die Nachfolge von Tim Weiland als General Manager ĂŒbernommen. KontinuitĂ€t bleibt wichtiges Unternehmensziel, doch wechselten mit der Direktion auch viele Mitarbeitende.
Wenn doch nur⊠der vorwiegend ausgezeichnete Service etwas weniger förmlich wĂ€re und hier und da auch etwas intuitiver agieren wĂŒrde. So hat der Sommelier im Gourmetlokal wenig GespĂŒr fĂŒr die individuellen Vorlieben der GĂ€ste, aber fixe Vorstellungen, welche Weine zum MenĂŒ passen. Und der Concierge reagiert gar stirnrunzelnd, wenn er wiederholt den kurzen Transfer zur Bergbahn veranlassen muss, weil der Gast seine Sonnenbrille im Zimmer vergessen hat.PD
Platz 3 (Vorjahr: 2): The Alpina Gstaad, Gstaad
Das «Alpina» ist einer jener wunderbaren Orte, die uns GĂ€ste lebendiger, eleganter, ausgeglichener fĂŒhlen lassen und die ein Portal zu einer Welt eröffnen, in der uns alles Mögliche erwartet und es nur das Hier und das Jetzt gibt. Die hohen Erwartungen an dieses konstant hochbewertete Haus werden in vielerlei Hinsicht erfĂŒllt. Die 56 Zimmer prĂ€sentieren sich im feinsten Chalet Chic, doch ist der Alpenstil stellenweise wohldurchdacht gebrochen â etwa mit der japanischen KĂŒche im Restaurant Megu, mit krĂ€ftigen Kunst- und Blumen-Akzenten in den öffentlichen RĂ€umen oder dem Six Senses Spa, dessen holistische Gesundheitsprogramme weit ĂŒber die gewohnten Wellnessangebote hinausreichen und neuerdings auch Longevity-Programme umfassen. Das FrĂŒhstĂŒck zĂ€hlt zu den Besten der Alpen und bietet eine Vielzahl an gesunden Optionen mit Quinoas, Protein-Shots und frischen GemĂŒsesĂ€ften. Die Hotelzufahrt ist unterirdisch, so muss niemand ParkplĂ€tze sehen und Autos hören. Das Engagement des jungen Besitzers Nachson Mimran fĂŒr eine nachhaltige Unternehmenskultur ist ausserordentlich. So war er der Erste, der auf plastikfreie Badezimmer-Amenities setzte, den KĂŒchenchef zu «Zero Waste»-Gerichten anregte und sogar die Hotelslipper hochwertig aus Filz und Lammfell fertigen liess â diskret mit dem Hinweis «Take me home» versehen. Im letzten Winter sind im rechten GebĂ€udetrakt zwei riesige Residences mit jeweils fĂŒnf Schlafzimmern zum Hotel hinzugekommen und bieten eine interessante ErgĂ€nzung zum Mikrokosmos «Alpina». Im MĂ€rz 2024 hat die bisherige Vizedirektorin Nadine Friedli die Nachfolge von Tim Weiland als General Manager ĂŒbernommen. KontinuitĂ€t bleibt wichtiges Unternehmensziel, doch wechselten mit der Direktion auch viele Mitarbeitende.
Wenn doch nur⊠der vorwiegend ausgezeichnete Service etwas weniger förmlich wĂ€re und hier und da auch etwas intuitiver agieren wĂŒrde. So hat der Sommelier im Gourmetlokal wenig GespĂŒr fĂŒr die individuellen Vorlieben der GĂ€ste, aber fixe Vorstellungen, welche Weine zum MenĂŒ passen. Und der Concierge reagiert gar stirnrunzelnd, wenn er wiederholt den kurzen Transfer zur Bergbahn veranlassen muss, weil der Gast seine Sonnenbrille im Zimmer vergessen hat.PD
Platz 4 (Vorjahr: 4): Eden Roc, Ascona
ZunĂ€chst stimmt die Grundvoraussetzung fĂŒr jedes exzellente Hotel: «Guter EigentĂŒmer, gutes Management, geh hin. Lascher EigentĂŒmer, lasches Management, lass es.» So der Tenor bei den 217 befragten Branchenprofis dieses Rankings. Im Eden Roc fĂŒhrt die Kombination aus engagierter Besitzerfamilie (um Ursula Bechtolsheimer-Kipp) und einer gastorientierten, unaufgeregt mitreissenden FĂŒhrungspersönlichkeit (Simon Spiller) zu einem stimmigen Gesamterlebnis. Ohne in diesem modernen Hotelklassiker an spektakulĂ€rer Lage gewesen zu sein, war man eigentlich nicht im Tessin â oder hat zumindest etwas Grossartiges verpasst. Hier werden hohe AnsprĂŒche an Gastronomie, Service und Wellness erfĂŒllt. Die betörende Szenerie mit subtropischer Vegetation am Ufer des Lago Maggiore trĂ€gt das ihre zur sĂŒdlichen Ferienstimmung bei. Zur Uferpromenade von Ascona sind es nur wenige Schritte, doch lĂ€sst sich der Tag auch unter Palmen und alten BĂ€umen im Garten direkt am Wasser verbringen. Vier Restaurants stehen zur Wahl, ausserdem gibt es eine hauseigene Wassersportschule und eine Reihe von AusflĂŒgen und Abenteuern im Rahmen des «Moving Mountains»-Programms. Nachdem die Zimmer im rechten HotelflĂŒgel (dem «Eden Roc II») unlĂ€ngst renoviert wurden, steht ab Anfang Oktober die Totalsanierung des Stammhauses an. Dieses soll ab Ostern 2025 nicht nur ein neues Erscheinungsbild mit viel Glas erhalten, sondern auch ein zukunftsweisendes Energiekonzept. Der Besitzerfamilie liegt das Thema Nachhaltigkeit generationenĂŒbergreifend am Herzen, weshalb sie sich im Eden Roc und in den Schwesterhotels Carlton St. Moritz, Tschuggen Grand Hotel und Valsana Arosa konsequent fĂŒr effektiven Klimaschutz einsetzt.
Wenn doch nur⊠die reizvolle Gartenanlage direkt am Wasser mehr Platz und PrivatsphĂ€re bieten wĂŒrde. Im Hochsommer bei Vollbelegung ist es nicht einfach, eine Sonnenliege im Schatten zu finden, und um die beiden Aussenpools kann es zu Schulferienzeiten trubelig werden.PD
Platz 4 (Vorjahr: 4): Eden Roc, Ascona
ZunĂ€chst stimmt die Grundvoraussetzung fĂŒr jedes exzellente Hotel: «Guter EigentĂŒmer, gutes Management, geh hin. Lascher EigentĂŒmer, lasches Management, lass es.» So der Tenor bei den 217 befragten Branchenprofis dieses Rankings. Im Eden Roc fĂŒhrt die Kombination aus engagierter Besitzerfamilie (um Ursula Bechtolsheimer-Kipp) und einer gastorientierten, unaufgeregt mitreissenden FĂŒhrungspersönlichkeit (Simon Spiller) zu einem stimmigen Gesamterlebnis. Ohne in diesem modernen Hotelklassiker an spektakulĂ€rer Lage gewesen zu sein, war man eigentlich nicht im Tessin â oder hat zumindest etwas Grossartiges verpasst. Hier werden hohe AnsprĂŒche an Gastronomie, Service und Wellness erfĂŒllt. Die betörende Szenerie mit subtropischer Vegetation am Ufer des Lago Maggiore trĂ€gt das ihre zur sĂŒdlichen Ferienstimmung bei. Zur Uferpromenade von Ascona sind es nur wenige Schritte, doch lĂ€sst sich der Tag auch unter Palmen und alten BĂ€umen im Garten direkt am Wasser verbringen. Vier Restaurants stehen zur Wahl, ausserdem gibt es eine hauseigene Wassersportschule und eine Reihe von AusflĂŒgen und Abenteuern im Rahmen des «Moving Mountains»-Programms. Nachdem die Zimmer im rechten HotelflĂŒgel (dem «Eden Roc II») unlĂ€ngst renoviert wurden, steht ab Anfang Oktober die Totalsanierung des Stammhauses an. Dieses soll ab Ostern 2025 nicht nur ein neues Erscheinungsbild mit viel Glas erhalten, sondern auch ein zukunftsweisendes Energiekonzept. Der Besitzerfamilie liegt das Thema Nachhaltigkeit generationenĂŒbergreifend am Herzen, weshalb sie sich im Eden Roc und in den Schwesterhotels Carlton St. Moritz, Tschuggen Grand Hotel und Valsana Arosa konsequent fĂŒr effektiven Klimaschutz einsetzt.
Wenn doch nur⊠die reizvolle Gartenanlage direkt am Wasser mehr Platz und PrivatsphĂ€re bieten wĂŒrde. Im Hochsommer bei Vollbelegung ist es nicht einfach, eine Sonnenliege im Schatten zu finden, und um die beiden Aussenpools kann es zu Schulferienzeiten trubelig werden.PD
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Platz 5 (Vorjahr: 8): Kulm Hotel St. Moritz, St. Moritz
Im Ă€ltesten und zugleich entspanntesten der St. Moritzer Traditionshotels checkt man nicht ein, hier kommt man an. Das Versprechen auf Stil und Service, Seele und Swing wird scheinbar mĂŒhelos eingelöst â hierfĂŒr sorgen Jenny und Heinz E. Hunkeler, unsere «Hoteliers des Jahres 2024». Zum Plus von drei RĂ€ngen im Ranking trĂ€gt auch die VorwĂ€rtsstrategie der Besitzerfamilie Niarchos bei: Unaufhörlich wird das ockerfarbene GebĂ€ude-Ensemble an schöner Aussichtslage erneuert und verbessert. Als nĂ€chstes Grossprojekt ist die Verlegung des Speisesaals von der Berg- zur Seeseite geplant â das Londoner ArchitekturbĂŒro Foster + Partners erarbeitet derzeit die PlĂ€ne. Im letzten Herbst wurden gleich vier SpezialitĂ€tenrestaurants neu konzipiert: Die leidenschaftliche Köchin Claudia Canessa zaubert nun im frisch umgebauten «Amaru» einen Mix aus peruanischem Streetfood und moderner Fusion Cuisine auf die Teller. Die Nachfolge in der traditionellen «Sunny Bar» ĂŒbernahm der Londoner KĂŒchenchef Tom Booton mit einer Neuinterpretation eines britischen Gastropubs. Sternekoch Mauro Colagreco wechselte in den «Kulm Country Club» bei der hoteleigenen Natureisbahn und begeistert dort mit hochwertigen Gerichten vom Grill oder vom Holzfeuer, wĂ€hrend die beliebte «Pizzeria» rĂ€umlich erweitert wurde. KrĂ€ftig investiert wird auch in den oberen Stockwerken: In jĂŒngster Zeit hat der französische Innenarchitekt Pierre-Yves-Rochon einen Grossteil der 150 Zimmer in stilvoller alpiner ModernitĂ€t mit viel Arvenholz und natĂŒrlichen Materialien renoviert. Im lichtdurchfluteten Spa blicken alle Behandlungs- und FitnessrĂ€ume sowie das 20-Meter-Hallenbad auf den St. Moritzersee. Im Sommer sind es fĂŒnf Gehminuten zum eigenen 9-Loch-Golfplatz mit Driving Range (freier Zugang fĂŒr HotelgĂ€ste), und fĂŒr Kinder wird so gut gesorgt, dass es manchmal schwierig wird, die Familie beieinander zu halten.
Wenn doch nur⊠die Hektik beim FrĂŒhstĂŒck im ĂŒberdimensionierten Grand Restaurant nicht wĂ€re. Immerhin halten die riesigen Buffets ein qualitativ hochstehendes Angebot bereit.PD
Platz 5 (Vorjahr: 8): Kulm Hotel St. Moritz, St. Moritz
Im Ă€ltesten und zugleich entspanntesten der St. Moritzer Traditionshotels checkt man nicht ein, hier kommt man an. Das Versprechen auf Stil und Service, Seele und Swing wird scheinbar mĂŒhelos eingelöst â hierfĂŒr sorgen Jenny und Heinz E. Hunkeler, unsere «Hoteliers des Jahres 2024». Zum Plus von drei RĂ€ngen im Ranking trĂ€gt auch die VorwĂ€rtsstrategie der Besitzerfamilie Niarchos bei: Unaufhörlich wird das ockerfarbene GebĂ€ude-Ensemble an schöner Aussichtslage erneuert und verbessert. Als nĂ€chstes Grossprojekt ist die Verlegung des Speisesaals von der Berg- zur Seeseite geplant â das Londoner ArchitekturbĂŒro Foster + Partners erarbeitet derzeit die PlĂ€ne. Im letzten Herbst wurden gleich vier SpezialitĂ€tenrestaurants neu konzipiert: Die leidenschaftliche Köchin Claudia Canessa zaubert nun im frisch umgebauten «Amaru» einen Mix aus peruanischem Streetfood und moderner Fusion Cuisine auf die Teller. Die Nachfolge in der traditionellen «Sunny Bar» ĂŒbernahm der Londoner KĂŒchenchef Tom Booton mit einer Neuinterpretation eines britischen Gastropubs. Sternekoch Mauro Colagreco wechselte in den «Kulm Country Club» bei der hoteleigenen Natureisbahn und begeistert dort mit hochwertigen Gerichten vom Grill oder vom Holzfeuer, wĂ€hrend die beliebte «Pizzeria» rĂ€umlich erweitert wurde. KrĂ€ftig investiert wird auch in den oberen Stockwerken: In jĂŒngster Zeit hat der französische Innenarchitekt Pierre-Yves-Rochon einen Grossteil der 150 Zimmer in stilvoller alpiner ModernitĂ€t mit viel Arvenholz und natĂŒrlichen Materialien renoviert. Im lichtdurchfluteten Spa blicken alle Behandlungs- und FitnessrĂ€ume sowie das 20-Meter-Hallenbad auf den St. Moritzersee. Im Sommer sind es fĂŒnf Gehminuten zum eigenen 9-Loch-Golfplatz mit Driving Range (freier Zugang fĂŒr HotelgĂ€ste), und fĂŒr Kinder wird so gut gesorgt, dass es manchmal schwierig wird, die Familie beieinander zu halten.
Wenn doch nur⊠die Hektik beim FrĂŒhstĂŒck im ĂŒberdimensionierten Grand Restaurant nicht wĂ€re. Immerhin halten die riesigen Buffets ein qualitativ hochstehendes Angebot bereit.PD
Platz 6 (Vorjahr: 10): Chenot Palace Weggis, Weggis
Technisch gesehen ist das «Chenot Palace» eine Hotelanlage mit 72 Zimmern, einem 5000 Quadratmeter grossen, hochmodernen Medical Spa und einer langgestreckten Liegewiese am Ufer des VierwaldstĂ€ttersees. Doch diese Beschreibung greift viel zu kurz. Denn vor allem ist diese Zuflucht eine Bastion des gesunden Lebens, wo man Körper und Geist von allem ĂberflĂŒssigem befreien kann, seien es Pfunde oder Gedankenspiralen. Das siebentĂ€gige Programm «Recover & Energise» ist eine InitialzĂŒndung fĂŒr alle, die jahrelang Raubbau an ihrem Körper betrieben haben und wieder richtig fit werden wollen. So oder so ist man nach einer Kurwoche zu FĂŒssen der Rigi mit seinem Körper wieder per Du und bekommt das notwendige RĂŒstzeug auf den Weg, dauerhaft an einem Wandel seiner weniger guten Gewohnheiten dranzubleiben. Voraussetzung fĂŒr dieses transformative Ziel ist, sich ohne Wenn und Aber dem individuell zugeschnittenen Programm aus Detox, Hydrotherapie, Massagen, Fitness, energetischen Behandlungen, Osteopathie, Yoga, ErnĂ€hrungsberatung und federleichter mediterraner KĂŒche zu unterziehen. George Gaitanos, der wissenschaftliche Leiter, erklĂ€rt: «Unser Körper ist in der Lage, bis zu 120 Jahre alt zu werden. Aber wĂ€hrend dieser Lebensreise ist es fundamental wichtig, die FunktionalitĂ€t zu erhalten. Wir Menschen sind auf Verfall programmiert. In den Zellen richten freie Radikale SchĂ€den an der DNA an, die sich nicht von selbst repariert. Der Grundgedanke unserer Methode ist also: Was können wir tun, um das Gesundheitspotenzial jedes einzelnen Gasts freizusetzen und das Altern des Körpers zumindest eine Zeit lang aufzuhalten, besser noch umzukehren?»
Wenn doch nur⊠die Seestrasse zwischen der Hotelanlage und der privaten Liegewiese am Seeufer nicht wĂ€re. GlĂŒcklicherweise ist diese nur schwach befahren und verbindet lediglich das Dorfzentrum mit dem Ortsteil Hertenstein.PD
Platz 6 (Vorjahr: 10): Chenot Palace Weggis, Weggis
Technisch gesehen ist das «Chenot Palace» eine Hotelanlage mit 72 Zimmern, einem 5000 Quadratmeter grossen, hochmodernen Medical Spa und einer langgestreckten Liegewiese am Ufer des VierwaldstĂ€ttersees. Doch diese Beschreibung greift viel zu kurz. Denn vor allem ist diese Zuflucht eine Bastion des gesunden Lebens, wo man Körper und Geist von allem ĂberflĂŒssigem befreien kann, seien es Pfunde oder Gedankenspiralen. Das siebentĂ€gige Programm «Recover & Energise» ist eine InitialzĂŒndung fĂŒr alle, die jahrelang Raubbau an ihrem Körper betrieben haben und wieder richtig fit werden wollen. So oder so ist man nach einer Kurwoche zu FĂŒssen der Rigi mit seinem Körper wieder per Du und bekommt das notwendige RĂŒstzeug auf den Weg, dauerhaft an einem Wandel seiner weniger guten Gewohnheiten dranzubleiben. Voraussetzung fĂŒr dieses transformative Ziel ist, sich ohne Wenn und Aber dem individuell zugeschnittenen Programm aus Detox, Hydrotherapie, Massagen, Fitness, energetischen Behandlungen, Osteopathie, Yoga, ErnĂ€hrungsberatung und federleichter mediterraner KĂŒche zu unterziehen. George Gaitanos, der wissenschaftliche Leiter, erklĂ€rt: «Unser Körper ist in der Lage, bis zu 120 Jahre alt zu werden. Aber wĂ€hrend dieser Lebensreise ist es fundamental wichtig, die FunktionalitĂ€t zu erhalten. Wir Menschen sind auf Verfall programmiert. In den Zellen richten freie Radikale SchĂ€den an der DNA an, die sich nicht von selbst repariert. Der Grundgedanke unserer Methode ist also: Was können wir tun, um das Gesundheitspotenzial jedes einzelnen Gasts freizusetzen und das Altern des Körpers zumindest eine Zeit lang aufzuhalten, besser noch umzukehren?»
Wenn doch nur⊠die Seestrasse zwischen der Hotelanlage und der privaten Liegewiese am Seeufer nicht wĂ€re. GlĂŒcklicherweise ist diese nur schwach befahren und verbindet lediglich das Dorfzentrum mit dem Ortsteil Hertenstein.PD
Platz 7 (Vorjahr: 6): Grand Hotel Kronenhof, Pontresina
Der «Kronenhof» zĂ€hlt zu jenen raren Orten, an denen die Zeit fĂŒr ein paar wunderbare Augenblicke stillzustehen scheint. Die nostalgische Ăsthetik des dreiflĂŒgligen GebĂ€udes mit hufeisenförmigem Ehrenhof, neobarockem Speisesaal und zauberhafter Beletage könnte einem Wes-Anderson-Film entsprungen sein. Verbringt man einen verregneten und verschneiten Nachmittag gemĂŒtlich in der Lobby oder im angrenzenden Kaminsalon, mag man sich die berĂŒhmte Frage am Ende der mysterienumrankten «Twin Peaks»-Saga von David Lynch stellen: «What year is this?» Ganz von heute sind hingegen zahlreiche frisch strahlende Zimmer (38 tragen die Handschrift des Architekten Pierre-Yves Rochona, das schöne Spa mit aussichtsreichem Hallenbad sowie die grosszĂŒgig konzipierte Zigarrenlounge mit angrenzendem Billardzimmer. Im Winter gibt es eine hauseigene Eisbahn, im Sommer locken Yoga-Lektionen auf speziellen Holzplattformen im Garten ĂŒber dem Berninabach. Der aus dem Engadin stammende Hoteldirektor Claudio Laager, der im letzten Winter die Nachfolge von Marc Eichenberger ĂŒbernommen hat, sorgt dafĂŒr, dass sich die «Grande Dame» unter den regionalen AlpenpalĂ€sten souverĂ€n in den Top Ten der BILANZ-Charts behauptet.
Wenn doch nur⊠Pontresina eine direkte Pistenanbindung fĂŒr Skifahrer hĂ€tte. FĂŒr den  Wintersport in einem der umliegenden Skigebiete Diavolezza, Corviglia oder Corvatsch muss stets gependelt werden. Immerhin betreibt der «Kronenhof» einen Ski-Shuttle.PD
Platz 7 (Vorjahr: 6): Grand Hotel Kronenhof, Pontresina
Der «Kronenhof» zĂ€hlt zu jenen raren Orten, an denen die Zeit fĂŒr ein paar wunderbare Augenblicke stillzustehen scheint. Die nostalgische Ăsthetik des dreiflĂŒgligen GebĂ€udes mit hufeisenförmigem Ehrenhof, neobarockem Speisesaal und zauberhafter Beletage könnte einem Wes-Anderson-Film entsprungen sein. Verbringt man einen verregneten und verschneiten Nachmittag gemĂŒtlich in der Lobby oder im angrenzenden Kaminsalon, mag man sich die berĂŒhmte Frage am Ende der mysterienumrankten «Twin Peaks»-Saga von David Lynch stellen: «What year is this?» Ganz von heute sind hingegen zahlreiche frisch strahlende Zimmer (38 tragen die Handschrift des Architekten Pierre-Yves Rochona, das schöne Spa mit aussichtsreichem Hallenbad sowie die grosszĂŒgig konzipierte Zigarrenlounge mit angrenzendem Billardzimmer. Im Winter gibt es eine hauseigene Eisbahn, im Sommer locken Yoga-Lektionen auf speziellen Holzplattformen im Garten ĂŒber dem Berninabach. Der aus dem Engadin stammende Hoteldirektor Claudio Laager, der im letzten Winter die Nachfolge von Marc Eichenberger ĂŒbernommen hat, sorgt dafĂŒr, dass sich die «Grande Dame» unter den regionalen AlpenpalĂ€sten souverĂ€n in den Top Ten der BILANZ-Charts behauptet.
Wenn doch nur⊠Pontresina eine direkte Pistenanbindung fĂŒr Skifahrer hĂ€tte. FĂŒr den  Wintersport in einem der umliegenden Skigebiete Diavolezza, Corviglia oder Corvatsch muss stets gependelt werden. Immerhin betreibt der «Kronenhof» einen Ski-Shuttle.PD
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Platz 8 (Vorjahr: 5): Park Hotel Vitznau, Vitznau
Das Genuss-Schloss am VierwaldstĂ€ttersee bietet mit seiner dezent von der Aussenwelt abgeschotteten Parkanlage am Seeufer enorm viel Platz und PrivatsphĂ€re fĂŒr jeden Gast. Wer ein GefĂŒhl wahrer ExklusivitĂ€t an einer der spektakulĂ€rsten Lagen der Schweiz sucht, liegt hier goldrichtig. GefĂŒhrt wird das Park Hotel Vitznau denn auch im Stil eines edlen privaten GĂ€stehauses. Den ĂbernachtungsgĂ€sten und Freunden des Hauses, zu denen einzelne externe RestaurantgĂ€ste auf Vorreservation gehören (Spontanbesuche sind nicht möglich), soll ein Aufenthalt ermöglicht werden, der «splendid isolation» fĂŒr beflĂŒgelnde Tage verspricht. Drei Restaurants fĂŒr unterschiedliche BedĂŒrfnisse stehen zur Wahl â alle mit Sommerterrassen, auf denen SonnenuntergĂ€nge zu Naturschauspielen werden. Ein weiteres Highlight ist der riesige, angenehm temperierte Aussenpool. Und FrĂŒhstĂŒck ist hier nicht einfach FrĂŒhstĂŒck, sondern ein lukullisches Ă -la-carte-VergnĂŒgen mit einer grossartigen Auswahl und QualitĂ€t an sĂŒssen und salzigen Köstlichkeiten. Es sei hier jedoch nicht verschwiegen, dass derzeit sowohl die Service-Performance als auch die Detailpflege vor sich hindĂŒmpelt und so mancher Branchenbeobachter nicht um den Eindruck herumkommt, dass es im Park Hotel Vitznau etwas braucht, das die Belegschaft energetisiert. Man hofft, dass das Haus wieder zur Dynamik der Vorjahre zurĂŒckfindet.
Wenn doch nur⊠die rĂŒckwĂ€rtigen Juniorsuiten, laut Eigenwerbung «mit Bergsicht», nicht auf die vielbefahrene Seestrasse und den steil aufragenden Hang des Rigi-Fusses blicken wĂŒrden â zu Preisen ab 1200 Franken selbst im FrĂŒhherbst. Auch können nachts die ungezĂ€hlten beleuchteten LED-Lichtschalter in den Suiten irritieren.PD
Platz 8 (Vorjahr: 5): Park Hotel Vitznau, Vitznau
Das Genuss-Schloss am VierwaldstĂ€ttersee bietet mit seiner dezent von der Aussenwelt abgeschotteten Parkanlage am Seeufer enorm viel Platz und PrivatsphĂ€re fĂŒr jeden Gast. Wer ein GefĂŒhl wahrer ExklusivitĂ€t an einer der spektakulĂ€rsten Lagen der Schweiz sucht, liegt hier goldrichtig. GefĂŒhrt wird das Park Hotel Vitznau denn auch im Stil eines edlen privaten GĂ€stehauses. Den ĂbernachtungsgĂ€sten und Freunden des Hauses, zu denen einzelne externe RestaurantgĂ€ste auf Vorreservation gehören (Spontanbesuche sind nicht möglich), soll ein Aufenthalt ermöglicht werden, der «splendid isolation» fĂŒr beflĂŒgelnde Tage verspricht. Drei Restaurants fĂŒr unterschiedliche BedĂŒrfnisse stehen zur Wahl â alle mit Sommerterrassen, auf denen SonnenuntergĂ€nge zu Naturschauspielen werden. Ein weiteres Highlight ist der riesige, angenehm temperierte Aussenpool. Und FrĂŒhstĂŒck ist hier nicht einfach FrĂŒhstĂŒck, sondern ein lukullisches Ă -la-carte-VergnĂŒgen mit einer grossartigen Auswahl und QualitĂ€t an sĂŒssen und salzigen Köstlichkeiten. Es sei hier jedoch nicht verschwiegen, dass derzeit sowohl die Service-Performance als auch die Detailpflege vor sich hindĂŒmpelt und so mancher Branchenbeobachter nicht um den Eindruck herumkommt, dass es im Park Hotel Vitznau etwas braucht, das die Belegschaft energetisiert. Man hofft, dass das Haus wieder zur Dynamik der Vorjahre zurĂŒckfindet.
Wenn doch nur⊠die rĂŒckwĂ€rtigen Juniorsuiten, laut Eigenwerbung «mit Bergsicht», nicht auf die vielbefahrene Seestrasse und den steil aufragenden Hang des Rigi-Fusses blicken wĂŒrden â zu Preisen ab 1200 Franken selbst im FrĂŒhherbst. Auch können nachts die ungezĂ€hlten beleuchteten LED-Lichtschalter in den Suiten irritieren.PD
Platz 9 (Vorjahr: 7): Grand Resort Bad Ragaz, Bad Ragaz
Anders als Luxushotels in den berĂŒhmten Ferienorten, die auf eine breitgefĂ€cherte Infrastruktur mit Freizeit-, Shopping- und Event-Möglichkeiten vor der HaustĂŒr zĂ€hlen können, muss sich das Grand Resort Bad Ragaz den Ort im Wesentlichen selbst schaffen. Das gelingt dem Ostschweizer Resort, das sich lange auf die Standbeine Rehabilitation und Thermalwasser fokussierte, in vielerlei Hinsicht gut. Es hat sich in jĂŒngster Zeit erfolgreich vom traditionellen Kurhotel mit 180-jĂ€hriger BĂ€derkultur zur modernen Health-, Lifestyle- und Kulinarik-Destination fĂŒr alle Generationen gewandelt. Die genussaffinen Erholungssuchenden, die vermehrt hier absteigen, reisen oftmals mit Kind und Kegel an und schĂ€tzen es, dass sie effizient ihre Gesundheit optimieren und zugleich ihre raren Ferientage mit der Familie verbringen können â der Angebotsvielfalt sei Dank: Von der Kindervilla und dem Family-Spa ĂŒber die professionell gefĂŒhrte E-Bike-Station bis zum eigenen Golfplatz ist fĂŒr jedes BedĂŒrfnis gesorgt, insbesondere auch in gastronomischer Hinsicht mit sieben Restaurants und insgesamt sechs Michelin-Sternen. Die Medical-Verantwortlichen haben ihre prĂ€ventiven Kompetenzen in den «NewYou»-Programmen smart gebĂŒndelt - Letztere gehen spezifisch auf verschiedene Lebensstile ein und haben jeweils ein transformatives Ziel. Seit einiger Zeit arbeitet die Besitzerfamilie Schmidheiny an der Vision, die Synergien zwischen dem in die Jahre gekommenen Spa und dem baufĂ€lligen medizinischem Zentrum zu verbessern, was jedoch markante Neu- und Umbauten erfordert und deshalb auf die lange Bank geschoben wird. Das gedrosselte Erneuerungstempo hatte einige personelle AbgĂ€nge im FĂŒhrungsteam zur Folge. Immerhin wird momentan die öffentlich zugĂ€ngliche Thermalwasserwelt «Tamina Therme» renoviert und im Oktober 2024 wiedereröffnet. FĂŒrs nĂ€chste Jahr ist die Erneuerung des gesamten Erdgeschosses einschliesslich veralteter KĂŒchen im «Hof Ragaz»-Trakt geplant.
Wenn doch nur⊠die unĂŒbersichtliche Konstellation der verschiedenen Empfangsbereiche in den Spa- und Medical-Bereichen besser gelöst wĂ€re.PD
Platz 9 (Vorjahr: 7): Grand Resort Bad Ragaz, Bad Ragaz
Anders als Luxushotels in den berĂŒhmten Ferienorten, die auf eine breitgefĂ€cherte Infrastruktur mit Freizeit-, Shopping- und Event-Möglichkeiten vor der HaustĂŒr zĂ€hlen können, muss sich das Grand Resort Bad Ragaz den Ort im Wesentlichen selbst schaffen. Das gelingt dem Ostschweizer Resort, das sich lange auf die Standbeine Rehabilitation und Thermalwasser fokussierte, in vielerlei Hinsicht gut. Es hat sich in jĂŒngster Zeit erfolgreich vom traditionellen Kurhotel mit 180-jĂ€hriger BĂ€derkultur zur modernen Health-, Lifestyle- und Kulinarik-Destination fĂŒr alle Generationen gewandelt. Die genussaffinen Erholungssuchenden, die vermehrt hier absteigen, reisen oftmals mit Kind und Kegel an und schĂ€tzen es, dass sie effizient ihre Gesundheit optimieren und zugleich ihre raren Ferientage mit der Familie verbringen können â der Angebotsvielfalt sei Dank: Von der Kindervilla und dem Family-Spa ĂŒber die professionell gefĂŒhrte E-Bike-Station bis zum eigenen Golfplatz ist fĂŒr jedes BedĂŒrfnis gesorgt, insbesondere auch in gastronomischer Hinsicht mit sieben Restaurants und insgesamt sechs Michelin-Sternen. Die Medical-Verantwortlichen haben ihre prĂ€ventiven Kompetenzen in den «NewYou»-Programmen smart gebĂŒndelt - Letztere gehen spezifisch auf verschiedene Lebensstile ein und haben jeweils ein transformatives Ziel. Seit einiger Zeit arbeitet die Besitzerfamilie Schmidheiny an der Vision, die Synergien zwischen dem in die Jahre gekommenen Spa und dem baufĂ€lligen medizinischem Zentrum zu verbessern, was jedoch markante Neu- und Umbauten erfordert und deshalb auf die lange Bank geschoben wird. Das gedrosselte Erneuerungstempo hatte einige personelle AbgĂ€nge im FĂŒhrungsteam zur Folge. Immerhin wird momentan die öffentlich zugĂ€ngliche Thermalwasserwelt «Tamina Therme» renoviert und im Oktober 2024 wiedereröffnet. FĂŒrs nĂ€chste Jahr ist die Erneuerung des gesamten Erdgeschosses einschliesslich veralteter KĂŒchen im «Hof Ragaz»-Trakt geplant.
Wenn doch nur⊠die unĂŒbersichtliche Konstellation der verschiedenen Empfangsbereiche in den Spa- und Medical-Bereichen besser gelöst wĂ€re.PD
Platz 10 (Vorjahr: 9): The Omnia, Zermatt
Eine Ikone der Coolness und ein Musterbeispiel an unklassischer Eleganz. Die Entstehungsgeschichte des Hotels ist ziemlich wild und in aller KĂŒrze so: Der New Yorker Architekt Ali Tayar hĂ€lt 2002 einen Vortrag ĂŒber Wegbereiter des industriellen Designs und das modulare, zeitlos geniale Möbelbausystem USM Haller. Die Berner Unternehmerfamilie SchĂ€rer hört zufĂ€llig davon und lĂ€dt Tayar in die Schweiz ein. Grosse gegenseitige Anerkennung. Dann die gemeinsame Vision, aus dem zuvor spektakulĂ€r gescheiterten Projekt «Into the Hotel» einen Klassiker von morgen zu machen. Tayar, dem alles Trendige, Geistlose und Aufgeblasene zuwider war, hatte praktisch freie Hand, etwas noch nie Dagewesenes zu schaffen. Heute, siebzehn Jahre nach der Eröffnung des «Omnia», wirkt das von Granit, Leder, Filz und Eiche geprĂ€gte Innendesign unverĂ€ndert frisch und cool wie ein Miles-Davis-Song. Die schnörkellose Ăsthetik des amerikanischen Modernismus, komplettiert von grösstenteils eigens angefertigten Möbeln und grossformativen Werken bedeutender Naturfotografen, zieht sich von der Lobby-Wohnhalle ĂŒber die 30 Zimmer bis ins Restaurant. Erreichbar ist das «Omnia», das wie ein Adlerhorst ĂŒber dem Ortszentrum thront, von der Dorfstrasse aus ĂŒber einen in den Fels gesprengten Tunnel und Glaslift. Dass man sich im ganzen Kunstwerk nicht als staunender Statist, sondern wie zu Besuch bei einem Freund mit sattelfestem Geschmack fĂŒhlt, ist das Verdienst von Hoteldirektor Christian Eckert. Sein Team setzt auf eine Ambiance von Geborgenheit und vermag jedem Gast das GefĂŒhl zu vermitteln, ein besonders wichtiger Lieblingsgast zu sein.
Wenn doch nur⊠die Kehrseite der (innenarchitektonisch identischen) West-Zimmer nicht wĂ€re: Diese blicken in Richtung Fels, wĂ€hrend die meisten anderen Zimmer ein Panorama ĂŒber Zermatt oder frontal aufs Matterhorn haben.PD
Platz 10 (Vorjahr: 9): The Omnia, Zermatt
Eine Ikone der Coolness und ein Musterbeispiel an unklassischer Eleganz. Die Entstehungsgeschichte des Hotels ist ziemlich wild und in aller KĂŒrze so: Der New Yorker Architekt Ali Tayar hĂ€lt 2002 einen Vortrag ĂŒber Wegbereiter des industriellen Designs und das modulare, zeitlos geniale Möbelbausystem USM Haller. Die Berner Unternehmerfamilie SchĂ€rer hört zufĂ€llig davon und lĂ€dt Tayar in die Schweiz ein. Grosse gegenseitige Anerkennung. Dann die gemeinsame Vision, aus dem zuvor spektakulĂ€r gescheiterten Projekt «Into the Hotel» einen Klassiker von morgen zu machen. Tayar, dem alles Trendige, Geistlose und Aufgeblasene zuwider war, hatte praktisch freie Hand, etwas noch nie Dagewesenes zu schaffen. Heute, siebzehn Jahre nach der Eröffnung des «Omnia», wirkt das von Granit, Leder, Filz und Eiche geprĂ€gte Innendesign unverĂ€ndert frisch und cool wie ein Miles-Davis-Song. Die schnörkellose Ăsthetik des amerikanischen Modernismus, komplettiert von grösstenteils eigens angefertigten Möbeln und grossformativen Werken bedeutender Naturfotografen, zieht sich von der Lobby-Wohnhalle ĂŒber die 30 Zimmer bis ins Restaurant. Erreichbar ist das «Omnia», das wie ein Adlerhorst ĂŒber dem Ortszentrum thront, von der Dorfstrasse aus ĂŒber einen in den Fels gesprengten Tunnel und Glaslift. Dass man sich im ganzen Kunstwerk nicht als staunender Statist, sondern wie zu Besuch bei einem Freund mit sattelfestem Geschmack fĂŒhlt, ist das Verdienst von Hoteldirektor Christian Eckert. Sein Team setzt auf eine Ambiance von Geborgenheit und vermag jedem Gast das GefĂŒhl zu vermitteln, ein besonders wichtiger Lieblingsgast zu sein.
Wenn doch nur⊠die Kehrseite der (innenarchitektonisch identischen) West-Zimmer nicht wĂ€re: Diese blicken in Richtung Fels, wĂ€hrend die meisten anderen Zimmer ein Panorama ĂŒber Zermatt oder frontal aufs Matterhorn haben.PD
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Platz 11 (Vorjahr: 14): Tschuggen Grand Hotel, Arosa
Das flamboyant zusammengewĂŒrfelte Design in den Zimmern und öffentlichen RĂ€umen des Haupthauses steht in starkem Kontrast zum puristisch gestalteten, in den Fels gesprengten und ĂŒber eine filigrane Passerelle verbundenen «Bergoase»-Spa. Letzteres ist von farbig illuminierten Glassegeln gekrönt und ein wirklicher architektonischer Wurf. Auch die Treatments sind konstant gut. WĂ€hrend der Wintersaison kommen im Restaurant La Brezza des jungen Spitzenkochs Marco Campanella (der im Sommer im Schwesterhotel Eden Roc in Ascona tĂ€tig ist) auch vegane Feinschmecker voll auf ihre Kosten, und selbst im traditionellen Grand Restaurant stehen lustvoll komponierte MenĂŒs auf pflanzlicher Basis als Alternative zur Wahl. Eine Besonderheit ist die futuristische Zubringerbahn vom Hotel ins Ski- und Wandergebiet â auf der dreiminĂŒtigen Fahrt wĂ€hnt man sich in einem James-Bond-Film.
Wenn doch nur⊠die in den mittleren Nullerjahren konzipierten Zimmer und Hotelkorridore eine gelegentliche GrundĂŒberholung erhalten wĂŒrden. Dass es der Tessiner Designer und «Hausarchitekt» Carlo Rampazzi auch zurĂŒckhaltender hinbekommt, hat er in den vier neuen «Mountains Lofts» im angegliederten Neubau bewiesen.PD
Platz 11 (Vorjahr: 14): Tschuggen Grand Hotel, Arosa
Das flamboyant zusammengewĂŒrfelte Design in den Zimmern und öffentlichen RĂ€umen des Haupthauses steht in starkem Kontrast zum puristisch gestalteten, in den Fels gesprengten und ĂŒber eine filigrane Passerelle verbundenen «Bergoase»-Spa. Letzteres ist von farbig illuminierten Glassegeln gekrönt und ein wirklicher architektonischer Wurf. Auch die Treatments sind konstant gut. WĂ€hrend der Wintersaison kommen im Restaurant La Brezza des jungen Spitzenkochs Marco Campanella (der im Sommer im Schwesterhotel Eden Roc in Ascona tĂ€tig ist) auch vegane Feinschmecker voll auf ihre Kosten, und selbst im traditionellen Grand Restaurant stehen lustvoll komponierte MenĂŒs auf pflanzlicher Basis als Alternative zur Wahl. Eine Besonderheit ist die futuristische Zubringerbahn vom Hotel ins Ski- und Wandergebiet â auf der dreiminĂŒtigen Fahrt wĂ€hnt man sich in einem James-Bond-Film.
Wenn doch nur⊠die in den mittleren Nullerjahren konzipierten Zimmer und Hotelkorridore eine gelegentliche GrundĂŒberholung erhalten wĂŒrden. Dass es der Tessiner Designer und «Hausarchitekt» Carlo Rampazzi auch zurĂŒckhaltender hinbekommt, hat er in den vier neuen «Mountains Lofts» im angegliederten Neubau bewiesen.PD
Platz 12 (15): Badruttâs Palace, St. Moritz
Es ist das teuerste Hotel der Schweiz, zumindest in der Wintersaison, die kleinsten Zimmer zur Dorfseite sind dann wochentags ab rund 1500 Franken zu haben und vom Nachmittagstee ĂŒber die «Oxygen Glow»-Gesichtsbehandlung bis zu Matsuhisas Omakase-MenĂŒ unterliegt jede Handbewegung einem saftigen Höhenzuschlag. Doch zeigt das Badruttâs Palace zugleich auf, dass GĂ€ste aus aller Welt bereit sind, hohe Preise zu bezahlen, wenn die Leistung stimmt. Was hier offensichtlich zutrifft, denn das Hotel bewegt sich in jĂŒngster Zeit von einem wirtschaftlichen Rekordjahr zum nĂ€chsten: 72 Millionen Franken war der Gesamtumsatz im GeschĂ€ftsjahr 2022/23. Der unvergleichliche Mix aus alpiner RustikalitĂ€t und mondĂ€ner Eleganz, italienischer Nonchalance und einer Prise Hollywood zieht sich auch 128 Jahre nach der Eröffnung durch das turmbewehrte Wahrzeichen von St. Moritz. Dabei ist es alles andere als einfach, einen tourismushistorisch geadelten Alpenpalast ĂŒberzeugend ins 21. Jahrhundert zu manövrieren. So manche Hotellegende hat dabei ihren einstigen Zauber und ihre DNA verloren und ist einfach zu einer weiteren austauschbaren Luxusherberge geworden, die kurzfristigen Moden und MĂ€tzchen hinterher hechelt statt den eigenen Stil zu zelebrieren. Anders beim «Badruttâs». Schon bei der Ankunft spĂŒrt man, dass da eine individuelle Substanz ist, eine Energie, eine Philosophie fernab von Trends und Routineluxus. Vieles ist Richard Leuenberger zu verdanken. Seit acht Jahren leitet er das Haus mit diskreter Aufmerksamkeit, heiterem Charme und einer gewissen Demut. Er achtet auf Perfektion von XXL bis XS, hat fĂŒr jeden Mitarbeitenden ein nettes Wort parat und sorgt dafĂŒr, dass man möglichst immer mit Namen angesprochen wird. Warten muss man hier kaum einmal, denn es gibt stets genug Personal, das nur darauf wartet, dass zwei GĂ€ste gleichzeitig etwas wĂŒnschen.
Wenn doch nur⊠die Diskrepanz zwischen den insgesamt 155 Zimmern und Suiten nicht so gross wÀre. Manche sind wirkliche Topliga, andere taugen nicht zu höheren Weihen, wie die Zimmerpreise erwarten lassen.PD
Platz 12 (15): Badruttâs Palace, St. Moritz
Es ist das teuerste Hotel der Schweiz, zumindest in der Wintersaison, die kleinsten Zimmer zur Dorfseite sind dann wochentags ab rund 1500 Franken zu haben und vom Nachmittagstee ĂŒber die «Oxygen Glow»-Gesichtsbehandlung bis zu Matsuhisas Omakase-MenĂŒ unterliegt jede Handbewegung einem saftigen Höhenzuschlag. Doch zeigt das Badruttâs Palace zugleich auf, dass GĂ€ste aus aller Welt bereit sind, hohe Preise zu bezahlen, wenn die Leistung stimmt. Was hier offensichtlich zutrifft, denn das Hotel bewegt sich in jĂŒngster Zeit von einem wirtschaftlichen Rekordjahr zum nĂ€chsten: 72 Millionen Franken war der Gesamtumsatz im GeschĂ€ftsjahr 2022/23. Der unvergleichliche Mix aus alpiner RustikalitĂ€t und mondĂ€ner Eleganz, italienischer Nonchalance und einer Prise Hollywood zieht sich auch 128 Jahre nach der Eröffnung durch das turmbewehrte Wahrzeichen von St. Moritz. Dabei ist es alles andere als einfach, einen tourismushistorisch geadelten Alpenpalast ĂŒberzeugend ins 21. Jahrhundert zu manövrieren. So manche Hotellegende hat dabei ihren einstigen Zauber und ihre DNA verloren und ist einfach zu einer weiteren austauschbaren Luxusherberge geworden, die kurzfristigen Moden und MĂ€tzchen hinterher hechelt statt den eigenen Stil zu zelebrieren. Anders beim «Badruttâs». Schon bei der Ankunft spĂŒrt man, dass da eine individuelle Substanz ist, eine Energie, eine Philosophie fernab von Trends und Routineluxus. Vieles ist Richard Leuenberger zu verdanken. Seit acht Jahren leitet er das Haus mit diskreter Aufmerksamkeit, heiterem Charme und einer gewissen Demut. Er achtet auf Perfektion von XXL bis XS, hat fĂŒr jeden Mitarbeitenden ein nettes Wort parat und sorgt dafĂŒr, dass man möglichst immer mit Namen angesprochen wird. Warten muss man hier kaum einmal, denn es gibt stets genug Personal, das nur darauf wartet, dass zwei GĂ€ste gleichzeitig etwas wĂŒnschen.
Wenn doch nur⊠die Diskrepanz zwischen den insgesamt 155 Zimmern und Suiten nicht so gross wÀre. Manche sind wirkliche Topliga, andere taugen nicht zu höheren Weihen, wie die Zimmerpreise erwarten lassen.PD