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Jürgen Dormann warnt vor «gravierenden Folgen» der 1:12-Initiative

Der Sulzer-Präsident äussert sich zur Initiative Minder und den drohenden Lohndeckel durch die 1:12-Initiative. Während er Minders Erfolg für Überbewertet hält, macht ihm die Initiative der Jungsozialisten Sorgen.

Marc Kowalsky

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Jürgen Dormann, VR-Präsident von Sulzer, ist von der Annahme der Abzocker-Initiative nicht beunruhigt. (Bild: Keystone) RMS

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Der abtretende Sulzer-Präsident Jürgen Dormann warnt vor der 1:12-Initiative. «Die Folgen wären gravierend», so Dormann im BILANZ-Interview. «Die meisten Topmanager internationaler Unternehmen würden eine solche Einschränkung nicht akzeptieren, und damit gingen auch die Arbeitsplätze der ganzen Führungszentralen verloren.»
Die Annahme der Minder-Initiative hingegen sieht er nicht als Standortnachteil für die Schweiz: «Viel Lärm um nichts!». Dormann, 73, kündigt zudem an, nach seinem Sulzer-Rücktritt im südwesteuropäischen Mittelmeerraum noch einmal ein VR-Mandat anzunehmen.
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Über die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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