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Armee als Management-Hilfe

Diese Wirtschaft-Topshots zehren von ihrer Militärkarriere

Spuhler, Hirzel oder Dörig haben eine Militärlaufbahn. Diese galt einst als Sprungbrett für eine Karriere in der Wirtschaft. Auch heute noch?

Til Fink

EISHOCKEY ZSC SWISS LIFE ARENA
Peter Spuhler: Nicht nur der Stadler-Rail-Chef lobt die Erfahrungen, die er er einst im Militär machte. Keystone

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Schiessen, Schlamm und Schlafentzug, das verbinden viele mit dem Militär. Aber eben auch Disziplin, Leistung und Kameradschaft. Die Ausbildung in Grün galt früher als Kickstart für eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft. Eine Laufbahn als Offizier öffnete insbesondere auf dem Schweizer Finanzplatz Türen.
Doch spätestens seit dem Zerfall der Sowjetunion Anfang der 1990er-Jahre hat sich die Schweiz von militärischen Lebensinhalten entfernt. Das Interesse an einer militärischen Karriere ist geschwunden. Hinter verschlossenen Türen ist gar zu vernehmen, dass Firmen ungern Militärs einstellen, da diese Jahr für Jahr Wiederholungskurse besuchen müssen und deshalb am Arbeitsplatz fehlen.

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