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Buchauszug zum CS-Ende

Die letzten 96 Stunden der Credit Suisse

Finanzministerin Karin Keller-Sutter und CS-Lenker Axel Lehmann gingen aufeinander los, die UBS triumphierte: zweiter Teil des Buchauszugs zum CS-Ende.

Dirk Schütz

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Bei Finanzministerin Karin Keller-Sutter schwoll der Unmut überden halsstarrigen CS-KapitänAxel Lehmann an. Später strich sie die Boni der CS-Mitarbeiter. Illustration: kornel.ch für BILANZ
Karin Keller-Sutter hatte schon bei ihrem Antritt im Bundesrat auf das mächtige Finanzdepartement spekuliert. Als langjährige Regierungsrätin in St. Gallen verfügte sie über ausgeprägte Exekutiverfahrung. Sie hatte sich in jungen Jahren an der Dolmetscherschule Zürich zur Konferenzdolmetscherin ausbilden lassen und kurz in London und Montreal gelebt.
Auch über etwas Erfahrung in einer Finanzfirma verfügte sie: Sie hatte sechs Jahre im Verwaltungsrat der Baloise gesessen. Der Versicherer war zwar in der Schweiz nur die Nummer fünf und hatte mit Wall Street und Londoner City eher wenig Berührungspunkte. Aber immerhin – im Vergleich zu den anderen Bundesratsmitgliedern kannte sie die Abläufe in einer börsenkotierten Finanzfirma.
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