Es ist ein Apple-Watch-Armband, in dem eine Schweizer Luxusuhr integriert ist. Oder eine Luxusuhr, in dessen Armband eine Apple Watch steckt. Auf jeden Fall ist es nicht billig.
Dank einem kalifornischen Schmuckdesigner müssen sich technikverliebte Luxusfans nicht mehr zwischen der klassischen Uhr und der Apple Watch entscheiden. Sie können beides in einem haben. Und zwar mit der Doppeluhr Pinnacle.
Zum einen besteht die Pinnacle von Nico Gerard aus einer analogen Uhr mit dem in der Schweiz zertifizierten Automatikwerk NG2824A. Das klassisch gestaltete Zifferblatt hat einen Durchmesser von 41 Millimetern und bietet neben Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger eine Datumsanzeige. Zum anderen – und das ist der Clou – ist in das Armband der Uhr die Apple Watch eingearbeitet und zwar in der 38-Milimeter-Version.
Apple Watch an der Innenseite des Handgelenks
Die Apple Watch wird an der Innenseite des Handgelenks getragen und nimmt die Position ein, wo sonst der Verschluss des Armbandes ist. Die Uhr hat eine dreijährige Garantie. Etwas seltsam mutet dabei an, dass die analoge Uhr bis in 100 Meter Tiefe wasserdicht sein soll, während die Apple Watch bekanntlich gerademal gegen Spritzwasser geschützt ist.
Nico Gerard betont auf der Webseite, dass das Schweizer Uhrwerk die harten Tests der Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC) in Biel bestanden hat und damit auch unter Extrembedingungen präzis bleibt.
Warum nicht gleich aus Gold?
Ganz billig ist der Spass übrigens auch nicht. Die silberne Stahl-Version der Doppeluhr ist für 9300 Dollar erhältlich, zuzüglich 200 Dollar Reservationskosten. Daneben gibt es eine Luxusversion aus 18 Karat Gold für 112'000 Dollar zu kaufen, wobei die Reservierung hier mit 500 Dollar zu Buche schlägt.
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Das ist der erste Eindruck der Apple Watch beim Praxis-Test: Die Standard Apple Watch ist schick und sieht elegant aus. Die Darstellung der Zeit-Anzeige kann der Träger selber definieren. Auch eine digitale Anzeige ist möglich. Ebenso lassen sich auf der Hauptanzeige neben der Zeit diverse andere Funktionen anzeigen – so etwa ein Aktienkurs.RMSSchwäche: Das Display ist für einen Touch-Screen sehr klein. Das ist auch bei der grösseren Variante mit einem 42-Millimeter-Display der Fall. Somit sind auch die runden Apps winzig. Treffsicherheit mit dem Finger ist also gefragt.RMSDas Display erwacht erst aus dem Standby, wenn der Träger das Handgelenk dreht, um auf die Uhr zu schauen. Ansonsten bleibt das Display schwarz. Der Träger muss also immer eine Drehbewegung vollziehen, wenn er die Zeit sehen will. In der Öffentlichkeit kann das Irritationen bei den Mitmenschen auslösen.RMSAuch telefonieren kann man mit der Apple Watch. Die Verbindung ist nicht immer einwandfrei. Ab und zu sind kleine Unterbrüche zu hören. Vom iPhone darf man sich nicht zu weit weg entfernen, sonst bricht die Verbindung zusammen.RMSBeim Testen von Apps kann etwa Skype nur mässig überzeugen. Es lassen sich über die Uhr nur im iPhone vorgefertigte Antworten und Emojis versenden. Schreiben kann man mit der Apple Watch nicht.RMSAuch bei Twitter ist das Absetzen von selbst geschriebenen Tweets nicht möglich. Anzeigen lässt sich etwa die Timeline. Kurznachrichten kann man auf der Uhr retweeten oder favorisieren. Antworten lässt sich nur mit einer Sprachnachricht oder Emojis.RMSGefallen hat im ersten Test die Wemlin-App. Sie zeigt Abfahrtszeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln an. Diese App macht auf der Apple Watch Sinn. Gerade Apps, die nicht fürs Schreiben gedacht sind und nur Informationen bieten, sind praktisch und bringen auf der Uhr einen Mehrwert. Nachteil: Die meisten Apps starten verzögert. Auch der Inhalt lädt sich nur träge.RMS