Protektionismus, geopolitisches Säbelrasseln, Wirtschaftsabschwung: Man sollte meinen, in Zeiten wie diesen sei bei der Wirtschaftweisen Monika Schnitzer «Land unter». Weit gefehlt. Für unser Gespräch nimmt sie sich ausführlich Zeit. Man solle doch nach München kommen, meint sie. Am Ende sprechen wir uns virtuell. Sie sitzt gut gelaunt im schwarzen Lederstuhl vor einem abstraktem Gemälde und sagt: «Legen Sie los.»
Frau Schnitzer, er misst 1,96 Meter, ist wenig beliebt in der Bevölkerung, hat keine Exekutiverfahrung und hat die AfD im Nacken. Ist der neue Bundeskanzler Merz für die deutsche Wirtschaft Chance oder Bürde?