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Welthandel in Gefahr

Das süsse Gift der Zölle

Warum Trump Zölle liebt und Ökonomen diese verfluchen. Und was solche Handelshemmnisse für die Schweiz bedeuten.

Peter Rohner

TRUMP
Hat im Wahlkampf versprochen, er werde generell Importzölle in der Höhe von 10 bis 20 Prozent einführen: Donald Trump am 13. November 2024 in Washington. Keystone

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Zoll sei das schönste Wort, findet Donald Trump. Dem Reiz der Zölle sind in der Geschichte schon viele Staatslenker vor ihm verfallen. Denn solche Schutzmassnahmen sind verlockend. Sie lassen sich als Strafe für gierige ausländische Unternehmen verkaufen, die mit ihrer Billigware den Markt fluten und lokalen Produzenten keine Chance lassen. Das besonders Schöne daran: Dem Staat füllt es die Kasse, und er kann die Bürgerinnen und Bürger von Steuern entlasten.
Trump hat im Wahlkampf versprochen, er werde generell Importzölle in der Höhe von 10 bis 20 Prozent einführen. Für chinesische Produkte soll sogar ein Satz von 60 Prozent gelten.
Über die Autoren
Peter Rohner
Peter Rohner
ist Chefökonom der Handelszeitung.

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