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Waeber HMS in Fleurier: gegen das Swatch-Monopol

Die kleine Waeber HMS in Fleurier verhindert das Swatch-Monopol im Uhrenzeigermarkt.

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Swatch nimmt in verschiedenen Bereichen der Uhrenproduktion eine marktbeherrschende Stellung ein. Zurzeit untersucht die Wettbewerbskommission (Weko) das Verhalten der Swatch-Tochter Eta, weil diese beschlossen hat, konzernfremde Uhrenhersteller nicht mehr mit Rohuhrwerken zu beliefern.
MonopolΓ€hnlich ist die Situation auch bei der Herstellung von Zeigern. Seit der Hayek-Konzern im Jahr 2000 einen frΓΌheren Lieferanten, die Universo, ΓΌbernommen hat, kontrolliert er rund 70 Prozent des Schweizer Zeigermarkts. In den letzten Monaten jedoch ist Swatch ganz im Stillen neue Konkurrenz erwachsen. Gleich mehrere, von ehemaligen Universo-Kadern gegrΓΌndete Kleinunternehmen bieten Beschaffungsalternativen an. Zum Beispiel die Waeber HMS in Fleurier. GrΓΌnder Roger Waeber war nach 30 Jahren Arbeit bei Universo zuletzt Werkdirektor – und zog nach der Übernahme die SelbststΓ€ndigkeit der AnonymitΓ€t im Grosskonzern vor. Waeber beliefert heute 25 Kunden mit klingenden Namen.
Β«Ich bin ΓΌberzeugtΒ», sagt Waeber, Β«dass wir in der Branche eine Rolle zu spielen haben. Es gibt immer mehr Uhrenhersteller, die sich Gedanken darΓΌber machen, wie sie der AbhΓ€ngigkeit von der Swatch Group entkommen kΓΆnnten.Β»

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