Preiserhöhungen auch bei Swatch
Auch Swatch erwägt bei seien Luxusmarken Preiserhöhung in der Eurozone vornehmen, wie Swatch-Chef Nick Hayek am Dienstag verlauten liess. Laut Hayek sind Preisanhebungen je nach Marke zwischen 5 und 7 Prozent bis hin um 10 Prozent in Planung.
So dürften die Preise etwa für teure Uhren der Nobelmarken Breguet und Blancpain angehoben werden, aber auch Marken aus dem mittleren Preissegment wie Omega oder Longines dürften davon betroffen sein.
Die Uhrenhersteller haben einen Grossteil der Kostenbasis in der Schweiz, wo vor allem Luxusuhren in zeitintensiver Handarbeit hergestellt werden.
Die meisten der in der Schweiz hergestellten Uhren sind für den Export vorgesehen, wobei Hongkong, Festland-China und die USA die drei grössten Absatzmärkte sind. Aber auch der Euroraum als Ganzes ist ein wichtiger Exportmarkt für die Uhrenbranche.
Für die Analysten der Bank Vontobel sind die angekündigten Preiserhöhungen im Luxussegment der Uhrenindustrie für die Eurozone denn auch ein logischer Schritt. Sie seien nicht nur wegen der Frankenstärke nötig geworden, sondern auch weil sich die Preisdifferenzen zwischen Euro und US-Dollar in den vergangenen Monaten ausgeweitet hätten.
Die Preiserhöhungen können nach Ansicht der Bank Vontobel den Währungseffekt etwas abfedern. Preiserhöhungen etwa im tieferen und mittleren Preissegment dürften nur schwer durchsetzbar sein.