Abo
Auftritt

Thomas Jordan und Jens Weidmann: Brüder im Geiste

Nationalbank-Präsident Thomas Jordan und Bundesbank-Chef Jens Weidmann sprachen über die Herausforderungen für den EU-Raum. Die beiden gelten als Stabilitätsprediger in Europa.

dirk schutz

siaf_weidmann_1006.jpg
siaf_weidmann_1003.jpg
siaf_weidmann_1012.jpg
siaf_weidmann_1016.jpg
siaf_weidmann_1025.jpg
siaf_weidmann_1028.jpg
siaf_weidmann_1034.jpg
siaf_weidmann_1036.jpg
siaf_weidmann_1039.jpg
siaf_weidmann_1046.jpg
siaf_weidmann_1051.jpg
siaf_weidmann_1056.jpg
siaf_weidmann_1060.jpg
siaf_weidmann_1063.jpg
siaf_weidmann_1075.jpg
siaf_weidmann_1077.jpg
siaf_weidmann_1087.jpg
siaf_weidmann_1092.jpg
siaf_weidmann_1093.jpg
siaf_weidmann_1129.jpg
siaf_weidmann_1135.jpg
siaf_weidmann_1140.jpg
siaf_weidmann_1142.jpg
siaf_weidmann_1147.jpg
siaf_weidmann_1153.jpg
siaf_weidmann_1156.jpg
siaf_weidmann_1162.jpg
siaf_weidmann_1166.jpg
siaf_weidmann_1169.jpg
siaf_weidmann_1177.jpg
siaf_weidmann_1180.jpg
1 / 31
René Braginsky, Delegierter des Verwaltungsrates, InCentive Asset Management AG; Reiner E. Gut, Ehrenpräsident, CS Group AG; Kaspar Villiger, alt Bundespräsident; Dr. Martin Meyer, Präsident des Schweizerischen Instituts für AuslandforschungBilder: Markus Senn RMS

Werbung

Es waren Brüder im Geiste, die sich da erst im prall gefüllten Vortragsraum der Universität und anschliessend mit ausgewählten Gästen im Zürcher Hotel Baur au Lac trafen: Nationalbank-Präsident Thomas Jordan und Bundesbank-Chef Jens Weidmann gelten als eingespielte Achse der Stabilitätsprediger im Herzen Europas, die sich konsequent gegen Experimente wie gross angelegte Anleihenkäufe oder marktferne Wechselkursanbindungen stellt.
Nur einmal schaute Weidmann etwas verdutzt, als Jordan bei der Vorstellung des Gastredners zwar Deutschland für sein Reformpaket lobte, dieses dann aber von «Agenda 2010» zur «Agenda 2000» umtaufte.
Ansonsten passte kein Blatt Papier zwischen die Präsidenten. Weidmann kritisierte erwartungsgemäss das Geldflutungsprogramm – Quantitative Easing – der Europäischen Zentralbank (EZB) und bezweifelte die Logik dahinter: Das Risiko der Deflation sei nicht sehr gross, da der Preisrückgang vor allem durch den tiefen Ölpreis verursacht werde und deshalb eher positiv zu sehen sei. Die Reformpolitik in der Eurozone drohe dagegen durch die Geldflut zu erlahmen, kritisierte das EZB-Ratsmitglied. Der Zuspruch der Gäste war ihm sicher.
Information: ★★★★☆
Networking: ★★★★☆
Unterhaltung: ★★★★☆

Partner-Inhalte

Börsenkapital: ★★☆☆☆
Über die Autoren

Werbung