Im Juli ΓΌbernahm Silvia Schweickart den Vorsitz der GeschΓ€ftsleitung von Novartis Pharma Schweiz in Rotkreuz. Als Chefin von 280 Mitarbeitern ist sie fΓΌr die Vermarktung der ΓΌber 100 verschreibungspflichtigen Medikamente des Konzerns in der Schweiz verantwortlich.
Novartis sei eines der grΓΆssten und bedeutendsten Pharmaunternehmen der Welt: Die Chance hier zu arbeiten, habe sie deshalb unbedingt wahrnehmen wollen, sagt Schweickart gegenΓΌber der Β«HandelszeitungΒ». Im Moment sei sie dabei, sich in die Themen einzuarbeiten und die Mitarbeiter, Kunden und Stakeholders besser kennenzulernen.
Β«Prall gefΓΌllte PipelineΒ»
In Rotkreuz kΓΌmmern sich die Novartis-Mitarbeiter um Marketing und Vertrieb oder betreuen Projekte in der klinischen Forschung, der wissenschaftlichen Dokumentation oder der Registrierung von neuen Medikamenten. Β«Wir haben eine prall gefΓΌllte Pipeline und werden in den nΓ€chsten Jahren mehrere Therapien gegen Krankheiten einfΓΌhren, die bislang kaum oder nur unzureichend behandelt werden kΓΆnnenΒ», so Schweickart.
Nach Stationen bei der Werbeagentur Saatchi & Saatchi und beim Pharmakonzern Merz war Schweickart zuletzt in der Skin-Health-Sparte von NestlΓ©.
Β«Unboss your companyΒ»: Die Novartis-Revolution
Wie erschafft ein Weltkonzern eine Hochleistungskultur? Novartis wagt das spannendste Experiment in der europΓ€ischen Firmenszene. Mehr dazu lesen Sie
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Kulturell sei Novartis in einer Phase des Umruchs, sagt Schweickart, Β«etwa indem hierarchische Strukturen abgebaut werden und die Verantwortung der einzelnen Mitarbeiter gestΓ€rkt wirdΒ». Diesen von Narasimhan eingelΓ€uteten Wandel mitzugestalten sei eine spannende Aufgabe.
Yoga und Skifahren
Um sich bei diesen Herausforderungen die Work-Life-Balance zu bewahren, nehme sie sich im Alltag regelmΓ€ssig Zeit fΓΌr Yoga, so Schweickart. Β«FrΓΌher habe ich sogar als Yoga-Trainerin gearbeitet.Β» Im Winter sei sie in der Freizeit gerne auf der Skipiste. Β«Ausserdem entspanne ich gern mal in einem der vielen schΓΆnen Spa-Hotels in den Schweizer Bergen oder geniesse das Essen in den ZΓΌrcher Restaurants.Β»
Sie wohne bereits seit zweieinhalb Jahren in ZΓΌrich und schΓ€tze die Stadt sehr, so Schweickart. Β«Ich habe zuvor schon in GrossstΓ€dten wie New York oder Paris gelebt. Aber ZΓΌrich ist ganz klar einer der schΓΆnsten Wohnorte, den ich mir vorstellen kann.Β»