Sommerzeit ist Cabriozeit. Doch nicht überall sind Autos mit offenem Verdeck gleichermassen verbreitet. Nach dem aktuellen Cabrio-Atlas von Comparis ist «oben ohne» im Kanton Schwyz am beliebtesten.
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Im Kanton Schwyz betreffen 7,1 Prozent der Autoversicherungen ein Cabriolet. In keinem anderen Kanton gibt es einen höheren Anteil an Cabrios.RMSWenig überraschend landete der Kanton Zug auf Platz 2. 6,5 Prozent der Autos haben hier kein Verdeck.KeystoneAuf den dritten Platz schaffte es im Comparis-Vergleich der Autobahnkanton Aargau. 6,2 Prozent Cabrios.RMSAm anderen Ende der Skala steht abgeschlagen der Kanton Graubünden mit 3,3 Prozent.RMSAuch im Kanton Uri hat es trotz dem Gotthardpass nur 3,4 Prozent Cabrios.RMSDer Kanton Appenzell-Innerhoden gehört ebenfalls nicht zu den Cabrio-Hochburgen. Nur 3,4 Prozent der Autos sind hier Cabrios.RMSIn der Westschweiz ist die Cabrio-Dichte mit 4,6 Prozent deutlich geringer als in der Deutschschweiz mit im Schnitt 5,4 Prozent. So hat es etwa im Kanton Neuenburg nur 3,9 Prozent Cabrios.RMSÜberraschend ist, dass der Kanton Zürich (5,8 Prozent) trotz seiner starken Wirtschaftskraft im Ranking der Kantone erst auf Platz sieben auftaucht. Und dies obwohl am Züri-Fäscht 2013 sogar Cabrio-Schwimmautos zum Einsatz kamen.Bilder KeystoneRMSCabrio-Verbreitung in der Schweiz: Schwyz und Zug schwingen im Comparis-Vergleich obenaus.Quelle ComparisRMS
Sie lassen jedes Autofahrer-Herz schneller klopfen und stehen wie kaum ein anderes Fahrzeug für Freiheit und Lebensgefühl: Rund jedes zwanzigste Auto in der Schweiz ist ein Cabrio. Dies zeigt eine Untersuchung des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch. Dazu wurden rund 1,3 Millionen Vergleiche von Autoversicherungen analysiert, die 2013 auf comparis.ch durchgeführt wurden. Der aktuelle Schweizer Cabrio-Atlas zeigt zudem signifikante Unterschiede zwischen den Kantonen und Landesteilen.
Im Kanton Schwyz betrafen während dem besagten Zeitraum 7,1 Prozent der Autoversicherungsvergleiche ein Cabriolet. Damit ist Schwyz der Schweizer Cabrio-Kanton, vor Zug mit einem Anteil an verdecklosen Personenwagen von 6,5 Prozent und dem Aargau mit 6,2 Prozent. Am anderen Ende der Skala steht abgeschlagen der Kanton Graubünden mit 3,3 Prozent. Auf dem zweitletzten Platz landen die Kantone Uri und Appenzell-Innerrhoden mit jeweils 3,4 Prozent. Damit ist der Anteil der Cabrios in der Hochburg Schwyz mehr als doppelt so hoch wie in den Schlusslicht-Kantonen.
Romandie mag es weniger luftig
In der Westschweiz ist die Cabrio-Dichte mit 4,6 Prozent deutlich geringer als in der Deutschschweiz mit im Schnitt 5,4 Prozent. Innerhalb der Romandie stechen jedoch der wirtschaftsstarke Kanton Genf (5,3 Prozent) sowie der Jura (5,2 Prozent) mit einer überdurchschnittlichen Verbreitung der Sommerflitzer hervor.
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Es fällt ferner auf, dass die Autofahrer in den Kantonen entlang des Röstigrabens seltener Autos ohne Verdeck fahren: In den Kantonen Bern und Wallis liegt die Quote bei jeweils 3,9 Prozent, im Kanton Freiburg bei 4,6 Prozent – und damit deutlich unter dem gesamtschweizerischen Schnitt von 5,2 Prozent. Anders das Tessin, das mit 5,6 Prozent auf gleichem Niveau liegt wie die Deutschschweiz. Überraschend ist, dass der Kanton Zürich (5,8 Prozent) trotz seiner starken Wirtschaftskraft im Ranking der Kantone erst auf Platz sieben auftaucht.
Reichtum entscheidend
Der grossen Unterschiede beim Cabrio-Anteil zwischen den Kantonen und Regionen dürften aber weniger mit dem Wetter oder der Höhenlage zu erklären sein. «Die stärkere Verbreitung von Cabrios in finanzstarken Kantonen erklärt sich wohl daher, dass dort besser situierte Autobesitzer wohnen, die sich eher ein flottes Cabrio leisten können», sagt Sabine Östlund von comparis.ch.