Völlig entspannt in einem Liegestuhl am Strand abschalten – das ist der Traumurlaub vieler Schweizer. Ein Klassiker wird wieder besonders oft gebucht. Andere Orte werden gemieden.
Lukas Rohner
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Ferienzeit ist immer auch Strandzeit: In den oberen Rängen bei praktisch allen Anbietern sind die Kanarischen Inseln zu finden. Weniger weit entfernt ist... Wikimedia/CCRMS... Zypern. Obwohl Städtereisen im Frühjahr und Herbst beliebter sind erfreuten sich auch Reiseziele in... Lefteris Katsouromallis/Wikimedia/CCRMS... England und... Diliff/Wikimedia/CCRMS... den Vereinigten Staaten über hohe Buchungszahlen. Viel gefragt waren Reiseziele im Mittelmeerraum. Sevtap Ön/Wikimedia/CCRMSDazu gehören etwa die Südtürkei, ... Public Domain/Wikimedia/CCRMS... die Balearen mit Ibiza und ... Public Domain/Wikimedia/CCRMS... Mallorca. Spitzenreiter ist... Andrés Nieto Porras/Wikimedia/CCRMSGriechenland. Die Tourismusdestination konnte sich nach den vergangenen Jahren erholen und erfreut sich wieder hoher Beliebtheit. Weniger gefragt waren dagegen dieses Jahr Reisen nach... Mstyslav Chernov/Wikimedia/CCRMS... Ägypten, Tunesien und Thailand. Dies steht wohl auch im Zusammenhang mit den Warnungen des EDA.Wikimedia/CCRMS
Krise? Welche Krise? Die letztjährigen Turbulenzen um die Zahlungsfähigkeit und die Rezession in Griechenland tun der Reiselust der Schweizer keinen Abbruch. Im Gegenteil, wie eine Umfrage bei den drei grossen Reiseveranstaltern Kuoni, Hotelplan und Tui ergibt. Besonders beliebt im Sommer sind dieses Jahr Inselferien in Griechenland. Aber auch die Balearen und die Kanaren sind beliebt. Häufig gebucht wird auch Urlaub in den USA, England, Zypern, der Südtürkei sowie in Skandinavien.
Schweizer entdecken gemäss Tui Suisse aber auch vermehrt weniger bekannte Feriengebiete wie die türkische Ägäis oder die Kapverdischen Inseln. Bei Hotelplan wurden vermehrt Ferien nach Nordeuropa und Brasilien vermittelt. Interessant: Vor allem nach der WM liegt die Anzahl der Buchungen über dem Vorjahresniveau.
Lieber kürzer, dafür öfter in die Ferien
Viele Kunden buchten dank Frühbucherrabatten und attraktiven Angeboten bei den verschiedenen Anbietern schon im ersten Quartal. Danach stagnierte die Zahl der Buchungen, was gemäss Tui Suisse womöglich durch das schöne Frühlingswetter verursacht wurde. In der laufenden Woche stieg die Nachfrage wegen des schlechten Wetters durch Last-Minute Buchungen an. Hinzu kamen nun vermehrt Buchungen von Herbstferien.
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Im Sommer werden nach Angaben von Kuoni vor allem Badeferien gebucht. Danach folgen Städtereisen, die eher im Frühjahr und Herbst beliebt sind sowie Kreuzfahrten und Rundreisen. Die Kunden bevorzugen nach Angaben von Hotelplan mehrmalige kurze Aufenthalte pro Jahr. Auch habe sich die Kundenstruktur verändert. So verreisen beispielsweise mehr Alleinerziehende oder Doppelverdiener ohne Kinder. Dieser Entwicklung wird mit Angeboten begegnet, die speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind.
Das Rote Meer war auch schon beliebter
Bei den Reiseveranstaltern wurden Destinationen am Roten Meer sowie in Tunesien oder Thailand gemieden. Die Mediensprecherin von Hotelplan sieht einen möglichen Grund in der noch bestehenden EDA-Warnung für Sharm El-Sheikh. Konflikte oder Naturkatastrophen in den Regionen könnten Kundinnen und Kunden verunsichern und somit anderen Destinationen den Vorzug geben. Der Mediensprecher von Tui Suisse bekräftigt jedoch, dass es keine Leistungseinschränkungen bei den touristischen Programmen gibt.
Obwohl zum aktuellen Zeitpunkt Angaben über das bisherige Geschäftsjahr schwierig sind, zeigten sich alle Reiseveranstalter mit den bisherigen Entwicklungen zufrieden. Es wird mit leicht höheren Buchungszahlen im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.
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