Schon nach kurzer Zeit in der Ewigen Stadt fühlt man sich wie verwandelt: Man geht beschwingter, lächelt öfter. Empfehlungen für belebende römische Tage.
Rom, seit 2500 Jahren im Blickpunkt der Welt, hat Schätze angehäuft, die sich nicht einmal mit permanenter geistiger und körperlicher Anstrengung bewältigen lassen. Antike und Christentum, Kirchen und Tempel, Brunnen und Plätze, Museen und Paläste, Kaiser, Könige, Päpste und Fürsten, Michelangelo, Borromini, Raffael, Caravaggio – dafür reicht ein Leben nicht aus.
Wer ein Hotel an der Piazza della Rotonda vor dem Pantheon auswählt, etwa das feine Albergo Sole al Pantheon, landet mitten im Leben. Mehr noch als die Piazza Navona und die Spanische Treppe birst die Piazza della Rotonda abends geradezu vor Daseinsfreude, Vitalität und Leichtigkeit. Gelächter hallt von den alten Fassaden wider. Junge Leute sitzen auf den Stufen des Brunnens mit dem Obelisken, und noch nach Mitternacht quäkt ein einsames Saxofon zwischen den Geräuschen der Müllabfuhr.
In solchen Augenblicken entfaltet die Stadt ihre ganze Verführungskraft. Gelassen vereint sie grosse Geschichte und kleinen Alltag. Mögen andere Metropolen dynamisch sein, atemlos der Zukunft zugewandt – Rom, mit seiner unendlichen Geschichte, lädt uns ein, innezuhalten und das Leben heute, an diesem Tag, auszuschöpfen. Und erlaubt nicht den geringsten Zweifel daran, dass auch morgen wieder alles gut gehen wird.
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Wer aber einige Tage in Rom absteigen will, muss entweder die vergoldete Kreditkarte einstecken oder sich mit einem dunklen, lauten Loch begnügen. Oder einen der Geheimtipps kennen. In der «Nice Price»-Liga im Zentrum überzeugen die Villa Laetitia, das Manfredi und das Ponte Sisto, etwas teurer ist das ebenso charaktervolle wie liebenswerte Hotel Locarno in einer Seitenstrasse der Piazza del Popolo und mit einmaliger Dienstleistung in Rom: dem Verleih von Fahrrädern für Hotelgäste.
Bemerkenswert: Toprestaurants wie in Florenz oder Mailand gibt es kaum. In Rom schätzt man die herzhafte Traditionsküche, die zwar keine Sterne einbringt, aber beglückend schmecken kann. Zu den authentischen Klassikern zählen die Hostaria da Pietro, das Da Olimpio und das Maccheroni, zu den modernen Klassikern die Restaurants Il Ditirambo, Molto und Trattoria. Modern in Design und Küche sind das L’Altro Mastai und das Boccondivino. Vom Imàgo im sechsten Stock des Nobelhotels Hassler hat man den schönsten Blick über die Ewige Stadt bis hin zum Petersdom jenseits des Tibers – atemberaubend.
Punkto Nachtleben wirkt die Stadt so, als ob sie von der Globalisierung noch gar nicht erfasst worden wäre. Niemand erwartet irgendwelche aufregenden Konzepte wie beispielsweise den Supper Club, der aus Amsterdam importiert wurde und bald wieder schliessen musste. Der römische Way of Life findet in den kleinen Bars und auf den Plätzen statt.