Der Sportwagenbauer Ferrari hat 2012 einen Rekordabsatz erzielt. Der Gewinn stieg zweistellig. Es ist das beste Ergebnis in der Geschichte der Italiener.
Ferrari: Γberall im VorwΓ€rtsgang - ausser in Italien. (Bild: Keystone) RMS
Der italienische Sportwagenbauer Ferrari hat im vergangenen Jahr einen Rekordabsatz erzielt und seinen Gewinn zweistellig gesteigert, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones. Vor allem eine starke Nachfrage nach Luxus-Sportwagen, wie dem neuen ZwΓΆlfzylinder F12 Berlinetta, kurbelten die VerkΓ€ufe an.
Ferrari gehΓΆrt zu 90 Prozent zur Fiat-Gruppe. 2012 verdiente Ferrari mit 244 Millionen Euro knapp 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor, der Umsatz wuchs um 8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. 7318 Luxuskarossen wurden verkauft, ein Plus von 4,5 Prozent.
Briten kauften am meisten, Italien schwΓ€chelt
In Grossbritannien wuchsen die AbverkΓ€ufe am meisten, dort legte der Absatz um ein FΓΌnftel auf 673 Sportwagen zu. In Deutschland lag das Plus bei 8,2 Prozent auf 750 Exemplaren. Wichtig waren auch China, Hongkong und Taiwan.
In Italien verzeichnete Ferrari wegen der schwachen Wirtschaft und hΓΆheren Steuern auf Luxuswagen einen Einbruch um 60 Prozent.
Auch Lamborghini im VorwΓ€rtsgang
Ferrari-Konkurrent Lamborghini, eine Marke der deutschen Volkswagen-Gruppe, hat ebenfalls ein starkes Jahr hinter sich. Der Absatz legte um 30 Prozent auf 2083 Fahrzeuge zu. Das stΓ€rkste Wachstum mit 53 Prozent verzeichnete Lamborghini in den USA. Als Grund fΓΌr den US-Erfolg nennt Lamborghini den neuen Aventador LP 700-4.