Generationswechsel in Hollywood
Β«La La LandΒ» gewann trotzdem noch drei der wichtigen Preise: den fΓΌr den besten Regisseur (Damien Chazelle, mit 32 der jΓΌngste Regie-OscarpreistrΓ€ger aller Zeiten), die beste Darstellerin fΓΌr Emma Stone, die Kamera fΓΌr den Schweden Linus Sandgren; dazu kamen Oscars fΓΌr die Filmmusik, den besten Song und das Produktionsdesign. Der Abend stand auch fΓΌr einen
Generationswechsel in Hollywood.
Die Auszeichnungen, bestimmt in einer Urwahl aller 6000 Akademie-Mitglieder, folgten nicht dem Herdentrieb, der die knapp 100 WΓ€hler der Golden Globes befallen hatte, die Β«La LaΒ» fast alle Preise hinterher warfen. Die Liste der Oscars sieht erheblich differenzierter aus, und praktisch jeder Preis ist eine exzellente Wahl.
Das beste Originaldrehbuch wurde Kenneth Lonergan fΓΌr sein Β«Manchester-by-the-SeaΒ» zugedacht und sein Star Casey Affleck als bester Hauptdarsteller erwΓ€hlt. Β«MoonlightΒ»-Regisseur Barry Jenkins hielt schon einen Oscar fΓΌr das beste adaptierte Drehbuch in den HΓ€nde, bevor er den fΓΌr Β«MoonlightΒ» ΓΌberreicht bekam. Mahershala Ali (auch aus Β«MoonlightΒ») wurde bester Nebendarsteller, Viola Davis (aus Β«FencesΒ») erhielt die entsprechende Auszeichnung bei den Frauen.