In Dubai ist alles etwas grösser und aussergewöhnlicher als in anderen Metropolen. Neun verblüffende Fakten: RMS Jeder vierte Kran weltweit steht in Dubai: Der Immobilienmarkt in Dubai explodiert regelrecht und bringt immer neue Bauprojekte in immensen Dimensionen hervor. Dafür braucht man neben Bauarbeitern auch eine riesige Menge an Kränen. Ganze 24 Prozent aller Kräne weltweit sind daher in Dubai im Einsatz. RMS Für Dubais künstliche Palmeninseln wurden 94 Millionen Kubikmeter Sand benötigt: Für die Inselgruppe «Palm Islands», bestehend aus Palm Jumeirah, Palm Jebel Ali und Palm Deira, benötigte Dubai jede Menge Sand: Ganze 94 Millionen Kubikmeter davon wurden ins Meer geschüttet, um die neuen Inseln zu errichten. Zum Vergleich: Mit dieser Menge Sand könnte man das Empire State Building 2,5 Mal komplett auffüllen. RMS Im Luxushotel Burj Al Arab wurde so viel Gold verwendet, dass man damit den Boden von 26 Zwei-Zimmer-Wohnungen komplett bedecken könnte: Das Innere des wohl luxuriösesten Hotels weltweit ist mit rund 1.790 Quadratmetern 24-karätigem Blattgold dekoriert. Damit könnte man den Boden von 26 Wohnungen mit einer Grösse von jeweils 70 Quadratmetern komplett auslegen.Jumeirah Hotels RMS Rund 85 Prozent von Dubais Bevölkerung kommt aus dem Ausland: Es wird geschätzt, dass nur rund 10 bis 15 Prozent der Menschen, die in Dubai leben, tatsächlich einheimische Emiratis sind. Bei den restlichen 85 Prozent handelt es sich um Auswanderer aus aller Welt. Viele sind Arbeiter aus Indien, Pakistan oder Bangladesch. Aber auch reiche Geschäftsmänner haben ihren Wohnsitz aufgrund der günstigen Steuerpolitik nach Dubai verlegt. RMS Bei Kamelrennen setzt Dubai nun auf Roboter, statt auf Kinder: Kamelrennen sind in Dubai und anderen arabischen Emiraten ein Millionen-Geschäft. In der Vergangenheit wurden die Kamele häufig von Kindern geritten, da nur sie klein genug waren. Da dies aber zu einem wahren Zustrom an armen Kindern aus Südasien und Afrika geführt hat, setzt Dubai bei den Kamelrennen nun lieber auf Roboter. Die künstlichen Jockeys kosten umgerechnet zwischen 275 und 9000 Euro. RMS Wenn der Burj Khalifa in Freiburg im Breisgau stehen würde, könnte man ihn noch vom französischen Strassburg aus sehen: Der Burj Khalifa ist mit seinen 828 Metern und 160 Stockwerken mit Wohnungen aktuell noch das höchste Gebäude der Welt. Wenn keine Berge im Weg sind, kann man ihn aus einer Entfernung von bis zu 95 Kilometern sehen. Stünde er in Freiburg im Breisgau, hätte man ihn also auch noch vom rund 90 Kilometer entfernten Strassburg im Blick.Burj Khalifa Keystone Images Dubai plant eine komplett überdachte und klimatisierte «Stadt», die 2,25 Mal so gross ist wie Monaco: Dubai will eine «Stadt» bauen, in der alle Bereiche überdacht sind und Fussgänger sich die ganze Zeit in klimatisierten Bereichen aufhalten und von einem Stadtteil zu anderen spazieren können. Das Projekt soll eine Fläche von 4,45 Quadratkilometer haben. Zum Vergleich: Das gesamte Fürstentum von Monaco ist nur 2,02 Quadratkilometer gross.Dubai Holding RMS 39 Prozent des berühmten Luxushotels Burj Al Arab stehen leer: Das Burj Al Arab ist das einzige Hotel mit sieben Sternen und das vierthöchste Hotel weltweit. Was aber kaum jemand weiss: 39 Prozent des Hotels sind unbewohnbar. Übrigens: Die Royal Suite im Burj Al Arab kostet umgerechnet rund 18'000 Euro pro Nacht - sechs MacBook Pros mit der besten Ausstattung inklusive.Jumeirah Hotels RMS Das Vermögen der saudi-arabischen Milliardäre ist in etwa so gross wie das BIP von Honduras: «Forbes» listet für Saudi-Arabien vier Milliardäre: Abdulla bin Ahmad Al Ghurair mit 6,4 Milliarden, Majid Al Futtaim mit 6,2 Milliarden, Saif Al Ghurair mit 3,4 Milliarden und Abdulla Al Futtaim mit 3,2 Milliarden Dollar. Zusammen besitzen sie 19,2 Milliarden Dollar. Das BIP von Honduras beträgt für 2015 geschätzt 19,94 Milliarden Dollar.Nan Palmero/Flickr RMS