Honda, der Auto- und Motorradhersteller mit Sitz in Tokio, leidet stark unter den Folgen des Erdbebens in Japan. Der Gewinn sank von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nicht weniger
Honda Civic: Das erste Bild des neuen Autos, das an der IAA in Frankfurt prรคsentiert wird. RMS
Das Erdbeben mit dem anschliessenden Nuklearunfall in Fukushima im Mรคrz hatte Hondas Produktionsstรคtten stark betroffen und zudem die Lieferketten โ auch fuฬr die รberseewerke โ unterbrochen. Besonders das Autogeschรคft war von der negativen Entwicklung betroffen. Der Umsatz mit den Personenwagen sank weltweit um mehr als 35 Prozent. Weniger stark betroffen war die Motorradsparte, die ihre Verkรคufe um 3 Prozent steigern konnte. Jetzt geht Honda wieder in die Offensive, zumal die Lancierung mehrerer Neuerungen (Civic und CR-V) ansteht.
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt vom 13. bis zum 25. September zeigen die Japaner den neuen Civic, der im Januar 2012 in den Schweizer Handel kommt. Nahezu alle Karosseriekomponenten der neunten Civic-Generation sind neu entwickelt. Ein innovatives Kernelement des Civic sind hydraulische Lager der hinteren Radaufhรคngung anstelle von konventionellen Gummibuchsen. Durch eine geรคnderte Anlenkung der Hinterachse konnte ihr Wirkungsgrad zudem erheblich gesteigert werden. Gebaut wird der Civic im Honda-Werk im englischen Swindon, das ab September wieder die volle Produktion aufnimmt. Als Folge des Erdbebens musste die Fabrik auf einen reduzierten Betrieb umstellen. (mk)