Das sind die Mitstreiter und Gegenspieler von ÖVP-Chef Sebastian Kurz:Dan Kitwood/Staff/Getty ImagesRMSDie Mitstreiter:Sebastian Kurz hat einen kleinen Kreis aus Mitarbeitern, auf die er sich zu hundert Prozent verlässt. Der 36-jährige Axel Melchior (links) begleitet Kurz bereits seit der Zeit bei der Jungen Volkspartei. Im Sommer kürte dieser den medienscheuen Melchior zum Geschäftsführer der Bundespartei.KeystoneRMSAls «Hirn» der Liste Kurz gilt Stefan Steiner. Der 39-Jährige stieg vor kurzem zum Generalsekretär der ÖVP auf.RMSAus der Wirtschaft zählen Niki Lauda…KeystoneRMS… oder Immobilienkönig René Benko zu seinen Fans.Jan Hetfleisch/Kontributor/Getty ImagesRMSAls Aussenminister ist Kurz immer wieder mit seinem Schweizer Pendant Didier Burkhalter zusammengekommen…KeystoneRMS…bei bilateralen Sitzungen, bei den regelmässigen Treffen der Aussenminister der deutschsprachigen Länder mit ihren deutschen und liechtensteinischen Pendants Frank-Walter Steinmeier (r.) respektive Sigmar Gabriel und…KeystoneRMS…Aurelia Frick sowie bei der OSZE, die in Wien ihren Sitz hat. KeystoneRMSBurkhalter hatte 2014 den OSZE-Vorsitz, Kurz 2017. Es ist auch Kurz’ Verdienst, dass letztlich die Wahl des Schweizer Diplomaten Thomas Greminger im Sommer zum OSZE-Generalsekretär geklappt hat. KeystoneRMSJedenfalls war es Kurz, der mit einem Besuch beim russischen Amtskollegen Sergej Lawrow die Nominationsgespräche deblockiert hat. KeystoneRMSIn Deutschland hat er gute Kontakte zu Wolfgang Schäuble…KeystoneRMS… und Ursula von der Leyen. Michael Gottschalk/Kontributor/Getty ImagesRMSUnd zum früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.KeystoneRMSDie Gegenspieler:Nach dem schnellen Aufstieg wünschen sich viele den tiefen Fall. Der noch amtierende sozialdemokratische Bundeskanzler Christian Kern wird seinen Nachfolger in Zukunft wohl aus der Opposition torpedieren.KeystoneRMSIn deutschen TV-Shows hat sich Kurz als Kritiker der Willkommenskultur nicht nur Freunde gemacht. Angela Merkel soll diese Querschüsse nicht vergessen haben. Dan Kitwood/Staff/Getty ImagesRMSZuwanderung in die Schweiz ist für Kurz kein Problem. Im Februar 2014 drückte er sein Bedauern über die Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative aus, die von Christoph Blochers SVP lanciert worden war. KeystoneRMSDas wiederum ärgerte Ex-Wegelin-Banker Konrad Hummler, der sich in der «SonntagsZeitung» über den «Schnösel Sebastian Kurz aus Wien» enervierte.KeystoneRMS
Er wird aufgrund seiner Jugend mit Emmanuel Macron in einen Topf geworfen, dem «Spiegel» ist der politische Senkrechtstarter ein Cover wert. Der Wahlsieg von Sebastian Kurz bei den österreichischen Nationalratswahlen sorgt international für Aufsehen.
Der 31-Jährige hat die ins Abseits gerückte «schwarze» Volkspartei übernommen, nach seinem Willen in eine türkise Liste transformiert und die Christdemokraten erstmals seit 2002 wieder zur stärksten Kraft in Österreich gemacht. Läuft alles nach Plan, wird Kurz in wenigen Tagen der jüngste amtierende Regierungschef Europas.
Erster Besuch gilt stets dem Nachbarn
Österreich und die Schweiz – das sind mehr als nur zwei benachbarte und befreundete Alpenrepubliken. Davon zeugt auch die diplomatische Tradition zwischen den beiden Staaten, die besagt, dass die neu gewählten Staatsoberhäupter ihren ersten bilateralen Auslandsbesuch jeweils im anderen Land absolvieren.
So war der frischgewählte österreichische Präsident Alexander Van der Bellen im Februar in Begleitung von Kurz zu Gast in Bern, und im Januar reist jeweils ein Bundesrat – aufgrund des präsidialen Rotationssystems in der Schweiz – nach Wien. Anfang 2018 ist Alain Berset am Zug. Und vielleicht trifft er dort dann nicht nur Van der Bellen, sondern auch Kurz.
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Wer die Gegenspieler und Mitstreiter von Sebastian Kurz sind, sehen Sie in der Bildergalerie oben.