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Was mit dem Prestigebau der Credit Suisse am Paradeplatz passiert

Die UBS schluckt die Credit Suisse. Ein Filialsterben droht und die Frage drängt sich auf: Was geschieht mit dem noblen Zürcher Hauptsitz?

Marc Bürgi

Paradeplatz Zürich
Der Hauptsitz der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich wurde 1873–1876 von Jakob Friedrich Wanner errichtet. imago/Travel-Stock-Image

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Am Paradeplatz in Zürich ist die frühere Rangordnung unter den Schweizer Banken schön zu sehen. Prächtig auf der einen Seite der Hauptsitz der Credit Suisse: Der Prunkbau mit der eleganten Ladenpassage Lichthof und vier Obergeschossen, 1877 von der ehemaligen Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) bezogen, steht für Macht, Grösse, Glanz – es ist das in Sandstein gefasste Erbe des SKA-Gründers Alfred Escher.
Geradezu kümmerlich im Vergleich wirkt der Flaggschiffbau der UBS auf der anderen Seite des Platzes. Hier residieren die 1998 fusionierten Emporkömmlinge mit Vorfahren aus Basel (Bankverein) und Winterthur (Bankgesellschaft). Dabei ist das frühere Bankverein-Gebäude noch nicht einmal der UBS-Hauptsitz. Dieser liegt, etwas diskreter, an der Bahnhofstrasse 45.

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