Abo
Migrolino-Chef Markus Laenzlinger

«Mit M-Budget hatten wir zu viel Erfolg»

Der Migrolino-Chef über Chancen von E-Tankstellen, warum er sich von Starbucks trennte und weshalb er 7-Eleven in die Schweiz holen wollte.

Marcel Speiser, Ringier AG

Andreas Güntert,

Marcel Speiser

Markus Laenzlinger CEO Migrolino
Markus Laenzlinger, Unternehmensleiter Migrolino: «Eine Verdoppelung des Umsatzes auf 2 Milliarden liegt in den nächsten 15 Jahren sicher drin.» Paolo Dutto für Handeszeitung

Werbung

Was Markus Laenzlinger vor 14 Jahren in Angriff nahm, galt Migros-intern als «Mission Impossible». Der gelernte Hotelier und Gastro-Profi strebte etwas an, das unmöglich schien: Mit den Migrolino-Tankstellenshops den Kampf gegen den Branchenprimus Coop Pronto aufnehmen.
Mit gerade einmal 14 Shops startete Laenzlinger im Jahr 2009. Über die Jahre drehte der Migros-Intrapreneur den Turbo auf. 2013 überholte Migrolino den Erzrivalen Coop Pronto; heute steht das Unternehmen mit 370 Standorten und einem Konzeptumsatz von 1 Milliarde Franken da. Ende Oktober geht Laenzlinger in Pension. Er übergibt ein Unternehmen mit einer vollen Ideen-Pipeline, mit Geschichte und Geschichten, mit Siegen und Sünden.
Über die Autoren
Marcel Speiser, Ringier AG
Marcel Speiser
Marcel Speiser ist Stv. Chefredaktor bei der Handelszeitung und arbeitet seit 1999 im Wirtschaftsjournalismus. Er gilt als Kenner der Uhrenindustrie und der Luxusgüterbranche.

Werbung