Mick Jagger spielt mit den Rolling Stones im Zürcher Letzigrund auf. Der begnadete Musiker und Unterhalter ist berüchtigt als knallharter Geschäftsmann. Damit hat er sich nicht nur Freunde gemacht. Das sind seine Rivalen und die Swiss Connection: RMS Die Swiss Connection1967 holte Hansruedi Jaggi (li.), damaliger Manager von Toni Vescolis Band Les Sauterelles, die Stones erstmals für ein chaotisches Konzert in die Schweiz. Jaggi starb 2001. Fünf Jahre später... RMS ... übernahm Veranstalterlegende André Béchir. RMS Mit der drei Jahre älteren Wahlschweizerin Tina Turner ist Jagger schon seit 1966 befreundet. Legendär ist ihr gemeinsamer Auftritt am Live-Aid-Konzert 1985, als ihr Mick während «It’s Only Rock ’n’ Roll» den Lederrock vom Leib riss. RMS Mit Jean-Claude Biver verbindet ihn eine Uhrenkooperation. Die beiden lancierten vor drei Jahren die Zenith El Primero Chronomaster 1969 Tribute To The Rolling Stones, eine 10 000-Franken-Uhr. Bei der letzten Tournee trug die gesamte Band ausschliesslich Zenith am Handgelenk. RMS Die «Rivalen»:In der Blütezeit der britischen Popmusik zwischen 1964 und 1975 verliefen die Grenzen zwischen Freundschaft und Rivalität fliessend. Während die meisten heute eher Freund als Feind sind, ist das bei Mick Jagger und Keith Richards noch immer nicht klar. Vor allem Jaggers Solokarriere missbilligte Richards. Einmal droht er deswegen gar öffentlich, Jagger die Kehle durchzuschneiden. RMS Die Rivalität zwischen den Stones und den Beatles wiederum wurde vor allem durch Medien und Fans angefeuert. Tatsächlich verstand man sich bestens. Nur zwischen Jagger und Paul McCartney brodelte es ab und an. McCartneys erste Frau Linda hatte mit Jagger zuvor eine Affäre gehabt. Auch als sie schon mit dem Beatle zusammen war, machte ihr Jagger immer wieder Avancen. RMS Die Disharmonie mit den Kinks und deren Frontmann Ray Davies soll wiederum ausschliesslich künstlerischen Ursprungs gewesen sein.Bilder: Keystone RMS