Eine unveröffentlichte Umfrage des GfS-Forschungsinstituts zeigt, dass nur vier Prozent der Befragten einen Abbau der Sozialleistungen befürworten. Nicht weniger als 49 Prozent sprechen sich für mehr Sozialstaat aus. Stark ist die Zustimmung in Freiburg, Basel-Stadt, Genf und Waadt. Mehr staatliches Engagement wird für die AHV und die Krankenversicherung gefordert. Die zusätzlichen Kosten sollen über eine direkte Bundessteuer für hohe Vermögen gedeckt oder durch Ausgabenkürzungen kompensiert werden. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer oder der Lohnprozente findet wenig Zuspruch.