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Luxus-Imbissbuden: Fastfood de Luxe

Traditionelle Imbisslokale sind den Trends der Gastronomie seit Jahrzehnten voraus. Vier exquisite Beispiele aus New York, Berlin, Wien und Madrid beweisen: Fastfood und QualitΓ€t mΓΌssen sich nicht beissen.

Dominik Flammer

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Die Imperial-Eagle-Creek-Auster ist fraglos eine Delikatesse, auch wenn sie mit 1.95 Dollar pro StΓΌck noch nicht einmal die teuerste ist. Die wirkliche Spitze der Austernauswahl wird hier allerdings von der Raspberry Point, der pazifischen Kumamoto oder der Windy Bay aus Alaska reprΓ€sentiert. Wer Glibberiges aus dem Meer nicht verachtet, dem bleibt bei bescheidener ausgestatteter Brieftasche eine Auswahl an Seeigeln oder Venusmuscheln. Und Besserverdienende wΓ€hlen den Maine-Lobster. Willkommen in der weltberΓΌhmten New Yorker Β«OysterbarΒ»!
Dem Kellerlokal im Bahnhof Grand Central gebΓΌhrt seit Jahrzehnten der Platz der KΓΆnigin unter den Imbisslokalen der Luxusklasse. Fastfood fΓΌr Gehetzte wird hier geboten, Schnellimbiss fΓΌr Wohlhabende, LuxushΓ€ppchen fΓΌr die kurze Pause zwischendurch oder fΓΌr die Wartezeit vor der nΓ€chsten Zugabfahrt. WΓ€hrend Gastroplaner New York mit den neusten Tapas-Theken und Sushi-LaufbΓ€ndern ΓΌberziehen, sich malaysische SpezialitΓ€tenlokale mit nordindischen Vegi-Delis konkurrenzieren, scheint hier die Welt stehen geblieben zu sein.
Am Konzept, hochwertige Meeresprodukte auch an der Bar und ohne viel Firlefanz anzubieten, hat sich seit GrΓΌndung der Β«OysterbarΒ» im Jahr 1913 kaum etwas geΓ€ndert. Sicher, der verheerende Grossbrand von 1997 hat seine Spuren hinterlassen, doch die Renovation ist geglΓΌckt: Die hohen GewΓΆlbe sind wieder ΓΌppig gekachelt, und in den Mittagsstunden bleibt wie frΓΌher kein Platz frei. Seit sich der Grand Central Terminal vom gruftigen, steinigen UngetΓΌm zur angesagten Gastro- und Einkaufsmeile gewandelt hat, finden ab und an auch hamburgergeeichte Gaumen den Weg in die grossbΓΌrgerliche GewΓΆlbehalle. Und sei es nur, um sich schnell bei einer Portion in Teig frittierter Austern mit Ketchup und Mayonnaise ein StΓΌck altehrwΓΌrdiges New York zu gΓΆnnen.

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Zehntausende haben hier zum ersten Mal ΓΌberhaupt eine Auster probiert, denn frittiert, paniert oder mit Spinat und KΓ€se zur so genannten Β«Rockefeller-AusterΒ» ΓΌberbacken, lΓ€sst sich die weit verbreitete Abscheu vor dem gallertartigen Muschelfleisch doch leichter ΓΌberwinden.
Trends setzt die x-fach kopierte Austernbar schon seit Jahrzehnten. Mit ihrem stets gleich bleibenden Angebot hat sie dem allgemeinen Trend hin zu exotischer oder mediterran-modischer KΓΌche getrotzt. Auf der GetrΓ€nkekarte sind keine Β«Sex and the CityΒ»-Drinks zu finden, dafΓΌr eine altmodische, aber exquisite Bloody Mary. Austern, MeeresfrΓΌchte und Fische dominieren das Angebot, kurz gebraten als Oyster Panroast oder als Cherrystone Clam Panroast, auf die man maximal drei Minuten an der Theke warten muss.
Den Neuanbietern in diesem Segment hat die Β«OysterbarΒ» vieles voraus: WΓ€hrend die Fastfood-Industrie mit der demografisch unaufhaltsamen Alterung ihrer Zielgruppen erst allmΓ€hlich zu erkennen beginnt, dass die Γ€ltere – Β«silberneΒ» – Generation die LΓ€den stΓΌrmt und dabei auch gerne fΓΌr qualitativ hΓΆher stehende Produkte tiefer in die Tasche greift, sind in der Β«OysterbarΒ» die GΓ€ste unter 30 an einer Hand abzuzΓ€hlen.
Mindestens die HΓ€lfte der Kunden sind auch im Berliner Feinkostimbiss Rogacki (sprich: Rogazki) ΓΌber 50 – kein Wunder, denn jeder dritte Berliner hat laut dem statistischen Landesamt dieses Alter bereits ΓΌberschritten. Das Β«RogackiΒ», immer wieder als die Β«kleine Schwester der β€ΉOysterbarβ€ΊΒ» bezeichnet, unterscheidet sich vom New Yorker Pendant indes durch ein weit grΓΆsseres und vielfΓ€ltigeres Angebot.

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FΓΌr zwei Euro verspeisen hier die Strassenarbeiter von nebenan ihr halbes BrathΓ€hnchen oder ein Eisbein mit Sauerkraut, wΓ€hrend sich an der Mitteltheke die Charlottenburger Schickeria mit Schnecken, Austern oder andern SpezialitΓ€ten des 1928 als FischrΓ€ucherei gegrΓΌndeten Delikatessenladens verkΓΆstigt. Und wer etwas zu feiern hat, der gΓΆnnt sich auch mal ein KaviarbrΓΆtchen oder einen Teller mit edlem RΓ€ucherstΓΆr, an der Theke stehend selbstverstΓ€ndlich. Ohne DΓΌnkel vor dem einfachen Gericht wird hier allerdings auch ein hausgemachter Kartoffelsalat serviert, von dem vier Mitarbeiterinnen tΓ€glich bis zu 800 Kilogramm zubereiten. 500 Kilo Fisch werden ΓΌberdies tΓ€glich gerΓ€uchert. 120 Leute sorgen tΓ€glich fΓΌrs kulinarische Wohl Tausender von GΓ€sten, die schon am Mittag bis weit in die Einkaufsstrasse hinaus Schlange stehen.
Vom trendigen Aufbruch Berlins verschont, mutet das Lokal zwar trotz seinem luxuriΓΆsen Speiseangebot etwas wie ein altmodisches Supermarktlokal an. Doch dies scheint die sonst vom tiefen Preisniveau und der blΓΌhenden Vielfalt in der Gastronomie verwΓΆhnten Berliner nicht zu stΓΆren: Ohne Wartezeit gelangt hier niemand an die Theke, zumindest nicht zur Essenszeit. FΓΌr Kenner und Liebhaber gerΓ€ucherten Meeresgetiers kann die billigere Fischimbiss-Variante der Nordsee-Kette keine Alternative sein. Allein des gerΓ€ucherten Kabeljaurogens wegen lohnt sich schon eine U-Bahn-Fahrt quer durch die Hauptstadt Deutschlands.

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Das qualitativ hâher stehende Imbissangebot haben jedoch nicht die von ihrer Currywurst-Tradition geprÀgten Deutschen im grossen Stil entdeckt, sondern bisher vor allem die Amerikaner und die EnglÀnder. Statt fader Schinkensandwichs und blasser KÀsecanapés haben die grossen dortigen Anbieter lÀngst erkannt, dass die Konsumenten mittlerweile auch bereit sind, einige Dollars oder Euros oder Pfund für ein Panino mit Trockentomaten und Bressaola oder eine Ciabatta mit Artischockencrème in die Hand zu nehmen. «Ein grosser Sprung für eine Industrie, die sich auf ihre Aktionen für 99-Cent-Hamburgers oder 99-Cent-Chicken-Nuggets eingeschossen hat», kommentierte das «Wall Street Journal» jüngst diesen neuen Trend.
Auch hier spielt die Alterung in der Industriegesellschaft eine wesentliche Rolle. WΓ€hrend der durchschnittliche Kunde der Fastfood-Konzerne zwischen 5 und 24 Jahre alt und stΓ€ndig knapp bei Kasse ist, dΓΌrfte sich dies Γ€ndern. Die bisherige Hauptzielgruppe der Jungen wΓ€chst in den Vereinigten Staaten in den nΓ€chsten zehn Jahren gerade mal um fΓΌnf Prozent, wΓ€hrend die Gruppe der 45- bis 64-JΓ€hrigen im selben Zeitraum laut den Prognosen um dreissig Prozent zulegen wird.
Entsprechend haben die grossen amerikanischen Sandwichketten ihr Angebot ausgebaut. Beim Take-away-Konzern Panera lΓ€sst der Kunde im Durchschnitt 6.25 Dollar liegen, beim Konkurrenten Cosi sind es sogar 8 Dollar – verglichen mit den 3 Dollar fΓΌr einen Big Mac, ist das in der Tat ein gewaltiger Preissprung. DafΓΌr erhΓ€lt man auch mehr als einen 9,8 Zentimeter breiten Hackfleischfladen mit etwas gezuckertem Brot und Salat-Mayonnaise-Garnitur. Der Imbisskunde von heute hat die Auswahl zwischen einem Whiskeycheddar-Rucola-BrΓΆtchen und einem Sandwich mit eingelegten KapernblΓΌten auf Wasserkresse.

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Dass man den Erfolg indes gar nicht mit auserlesenen Delikatessen erzwingen muss, zeigt ein anderes Beispiel in der Oberliga der Luxusimbisstempel. Das Wiener Lokal Trzesniewski an der Dorotheergasse, unweit des Stephansdoms und lediglich zehn Schritte vom berΓΌhmten Kaffeehaus Hawelka entfernt, beweist dies seit Jahrzehnten.
Trotz seinem unaussprechlichen Namen kennen laut Umfragen neun von zehn Wienern das Β«TrzesniewskiΒ». Das Lokal mit seinen niedrigen Tischchen und der einladenden Theke bietet nichts anderes als mit Ei oder KΓ€se sowie verschiedenen einfachen Zutaten wie Matjes-Hering, Zwiebeln oder Speck belegte BrΓΆtchen an. Schmale Roggenbrot-Streifchen, die ungefΓ€hr ein Drittel so gross sind wie die Tunfisch- oder EierbrΓΆtchen, die in jeder traditionellen Schweizer BΓ€ckerei zu haben sind. 80 Cent legen die Kunden dafΓΌr aus – um einigermassen satt zu werden, braucht man ein halbes bis ein ganzes Dutzend davon.
HΓ€ufiger als Turnschuhe und Sandaletten sieht man hier denn auch rahmengenΓ€hte Herrenschuhe sowie Gucci-Stiefel, passend zum Pelzmantel, den die eingefleischte Β«TrzesniewskiΒ»-Kundin stolz anbehΓ€lt. LΓ€nger als eine Viertelstunde benΓΆtigt man fΓΌr den Verzehr der BrΓΆtchen sowieso nicht! Dazu gibt es den einzigartigen Β«PfiffΒ», einen Achtelliter Bier, den man getrost auch zur Mittagszeit hinuterstΓΌrzen kann, ohne von seinen Begleitern gleich als Alkoholiker abgestempelt zu werden.

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Das Lokal ist dem schrillen Auftritt der meisten neuen Imbisstempel unprΓ€tentiΓΆs abhold. Den Eingang findet nur, wer auch weiss, dass sich dahinter das Buffet befindet. Und dennoch schieben sich die Massen von morgens bis abends durch die EingangstΓΌren, um sich von den adrett mit ServierhΓ€ubchen auf die Kundschaft wartenden Buffetdamen ein Pfefferoni-BrΓΆtchen, ein Ei-BrΓΆtchen mit Ei (das gibt es wirklich dort) oder eins mit schwedischem Hering servieren zu lassen.
FΓΌnf Millionen dieser kleinen BrΓΆtchen verkauft das Unternehmen jΓ€hrlich, und zwar nicht nur hier, im Traditionshaus, sondern mittlerweile in sechs weiteren Wiener Filialen. Und die HΓ€lfte der beliebten Brotscheibchen wird – per Taxi – an Private und an Firmen geliefert. Wer regelmΓ€ssig an Vernissagen, EmpfΓ€ngen oder sonstigen Veranstaltungen teilnimmt, dem kann es passieren, dass er gleich mehrmals die Woche mit Β«TrzesniewskiΒ»-BrΓΆtchen verpflegt wird.
Mit kleinen belegten BrΓΆtchen hat auch die spanische Tapas-Tradition einst begonnen. Β«Irse de tapasΒ», wie eine der LieblingsbeschΓ€ftigungen der Spanier heisst, ist auf die Mitte des vergangenen Jahrtausends zurΓΌckzufΓΌhren. Per Dekret wurde durchgesetzt, dass zu jedem Glas Wein eine Tapa in Form eines belegten BrΓΆtchens serviert werden musste. Laut der Legende wollte man damit verhindern, dass sich Kutscher in der Kneipe ihre MΓ€gen nur mit Alkoholischem fΓΌllen. Die Tapa (auf Deutsch: Deckel) wurde dabei auf dem Glas serviert, was auch heute noch in vielen Tapas-Lokalen Brauch ist.

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Sicher, die bekanntesten Tapas-Tempel sind heute nicht in Madrid, sondern vor allem in Barcelona und im baskischen San SebastiΓ‘n zu finden, dessen Tapas-Kneipen das Bild der Altstadt prΓ€gen. Ihr Angebot ist in seiner Vielfalt wohl einmalig. Nicht minder spektakulΓ€r ist gleichwohl das traditionelle Madrider Β«Museo del JamΓ³nΒ», wegen seines klischeehaften Interieurs und seiner Anziehungskraft fΓΌr Touristen aus aller Welt von Spanienkennern oftmals zu Unrecht verschmΓ€ht.
Zu Hunderten hΓ€ngen hier die Schinken von der Decke und an den WΓ€nden, an der Unterseite mit einem Auffangdeckel versehen, damit das Fett den GΓ€sten nicht auf die Haare tropft. Obwohl die klassischen Tapas hier mittelmΓ€ssig und um die Ecke weit bessere zu kriegen sind, treffen sich hier die Madrilenen nach der Arbeit auf einen Teller mit fein geschnittenem Serrano- oder Bellota-Schinken, auf einen Happen mit Chorizo-Wurst oder ein paar grillierte Scheiben von mit Reis gefΓΌllter Morcilla-Blutwurst. Doch vor allem die Auswahl an erstklassigen Schinkensorten belegt den Aufstieg spanischer Schweineprodukte an die Spitze der Luxusesswaren. Kein Pariser Delikatesshaus und kein New Yorker FeinkosthΓ€ndler, der den iberischen Schinken nicht in seinem Angebot hΓ€tte.

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Wurde frΓΌher vor allem der JamΓ³n serrano exportiert, der von einer weissen Bergschweine-Rasse stammt, hat sich in den vergangenen Jahren der JamΓ³n bellota vom schwarzen iberischen Schwein an die Spitze gedrΓ€ngt. Der hierzulande eher als Pata negra bekannte Schinken stammt von einer Rasse, deren herausragendes physisches Merkmal die dunkle FΓ€rbung von Haut und Hufen ist. Bellota (Eichel) heisst er auf Spanisch, weil sich diese Schweine in ihrem Ursprungsgebiet, dem spanischen SΓΌdwesten, hauptsΓ€chlich von Eicheln ernΓ€hren. Sie gehΓΆren zu einer der letzten Schweinerassen Europas mit Weide- und Auslaufhaltung. Entsprechend teuer ist der bis zu vier Jahren alte Schinken denn auch: FΓΌr Spitzenware werden Preise von bis zu 200 Euro je Kilogramm bezahlt.
Wer sich durch die Schinkenauswahl durchdegustieren will, ist im Β«Museo del JamΓ³nΒ» bestens aufgehoben, doch auch die Konkurrenz vom Β«Paraiso del JamΓ³nΒ» oder dem Β«Palacio del JamΓ³nΒ» hat das enorme Potenzial der Schinkendelikatesse lΓ€ngst erkannt. Die Zunft ist drauf und dran, der traditionellen Tapas-Kneipe mit ihren aufgetΓΌrmten Bergen an frittierten Calamares, gefΓΌllten Champignons, gestapelten Tonschalen mit Gambas al ajillo den Rang abzulaufen. Stolz ist man hier auf den Schinken, schliesslich hat jede Keule auch einen Stammbaum, was aus jedem einzelnen Schinken einen Teil einer langen Kette spanischer Tradition macht.

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Das Β«Museo del JamΓ³nΒ» steht fΓΌr das neue Selbstbewusstsein Spaniens. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg des Landes blΓ€ttern die Spanier heute fΓΌr einen Teller Edelschinken ein Vielfaches dessen hin, was sie bisher fΓΌr ihr traditionelles Tortilla-Sandwich oder einen Teller frittierter Sardellen bezahlen mussten.
Oysterbar
Grand Central Station, New York, NY 10017, Tel. 0012 124 90 66 50, www.oysterbarny.com
Γ–ffnungszeiten: Montag bis Freitag von 11.30 bis 21.30 Uhr, Samstag von 12 bis 21.30 Uhr, Sonntag geschlossen
Museo del JamΓ³n
Carrera de San Jeronimo 6, 28014 Madrid, Tel. 0034 915 21 03 46, www.museodeljamon.com
Γ–ffnungszeiten: tΓ€glich von 8 bis 24 Uhr
Trzesniewski
Dorotheergasse, 1010 Wien, Tel. 0043 1 512 32 91, www.trzesniewski.at
Γ–ffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 19.30 Uhr, Samstag von 9 bis 17 Uhr, Sonntag geschlossen
Rogacki
Wilmersdorferstrasse 145/46, 10585 Berlin Charlottenburg, Tel. 0049 30 343 825 0, www.rogacki.de
Γ–ffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr, Samstag von 8 bis 16 Uhr, Sonntag geschlossen

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