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Ewige Jugend für alle

Wie Langlebigkeits-Kliniken massentauglich werden

Das Geschäft mit der Langlebigkeit wird vom Luxus zum Mainstream. Anbieter wollen mit neuen Therapiezentren vom Boom profitieren.

BIL Stehsatz / Redaktionsmitarbeiter / Erich Buergler BA 1/4rgler

Longevity
«Noch vor drei Jahren wäre wohl kaum jemand in ein Longevity-Zentrum in Zürich gekommen», sagt Marc Bernegger, der Gründer des Inkubators Maximon. Nun komme das Thema aus der nerdigen Ecke heraus und werde massentauglich. PD
Was kommt auf den Teller, wenn auf der Agenda einer Konferenz über Langlebigkeit ein «Longevity Dinner» steht? Die Vorfreude auf Genuss war wohl bei manchen Teilnehmenden gedämpft. Gedünstete Linsen mit Süsskartoffeln und Brokkoli konnte man vielleicht erwarten. Doch weit gefehlt: Simmentaler Rindsfilet mit Kartoffelstock und Törtchen mit Crème Diplomat und Pistazienglace zum Dessert standen auf dem Menü. Auch reichlich Rotwein durfte an der Longevity Conference in Gstaad, die diesen Herbst stattfand, nicht fehlen. Schliesslich richtete sich der Anlass an finanzkräftige Investoren, und die wollen offenbar nicht nur vielversprechende Jungunternehmen, sondern auch schmackhaftes Essen vorgesetzt bekommen.

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