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Pauschalen statt Stunden

Läuft die Zeit der Billable Hours ab?

Klienten verlangen von ihren Anwälten Alternativen zur Abrechnung nach ­Stunden. Der Trend aus dem Ausland schwappt in die Schweiz.

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Der Trend zu alternativen Pricing-Modellen könnte den Einsatz von Juniors in Kanzleien reduzieren. Suse Heinz / AI Artists für BILANZ. Diese Illustration wurde u.a. vom KI-Modell Midjourney generiert und von Suse Heinz überprüft und finalisiert, PD

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Die Uhr tickt, fasse dich kurz! Mit diesem Imperativ im Kopf beginnt für viele Klienten das Gespräch mit ihrem Anwalt. Die «Billable Hour», die verrechenbare Stunde, ist seit Jahrzehnten die übliche Basis für die Rechnungsstellung von Anwaltskanzleien. Jede Minute kostet. In den usa und Grossbritannien ist dieses Modell nun stark unter Druck. Klienten forderten Alternativen, um die Kosten besser im Griff zu haben.
Nach anfänglichem Zögern – kein Anwalt wollte die heilige Kuh der Billable Hours schlachten – kamen etliche Kanzleien dem Kundenwunsch nach, wie eine Untersuchung in England ergab. Kleine und mittlere Kanzleien waren dabei empfänglicher für alternative Pricing-Modelle.
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