Es ist schon erstaunlich: Die letzten Jahre hΓ€ngte Samsung bei Smartphones Apple ab, auch weil die Koreaner konsequent auf ΓΌbergrosse GerΓ€te setzen. Seit kurzem kopiert Apple diese Strategie, verkauft prompt mehr GerΓ€te als jemals zuvor β und gleichzeitig stΓΌrzen die weltweiten Verkaufszahlen von Samsung ab.
Mit dem Galaxy Note Edge will Samsung nun verlorenes Terrain zurΓΌckerobern. Dass der β hervorragende β Bildschirm mit 5,6 Zoll noch etwas grΓΆsser ist als jener des iPhone 6 Plus: geschenkt. Viel ungewΓΆhnlicher ist seine Form, denn er biegt sich ΓΌber die rechte GerΓ€tekante. Dort ist er auch sichtbar, wenn das GerΓ€t in einer SchutzhΓΌlle steckt.
Spielerei? Scheininnovation? Nur auf den ersten Blick. Der kleine Zweitbildschirm erweist sich als durchaus praktisch. Von dort aus lassen sich bequem und schnell andere Apps aufrufen. Anwendungen wie die Kamera oder der Musikplayer legen dort ihre Bedienelemente ab. Vor allem dient die Kante als Mitteilungszentrale: Der Terminkalender lΓ€sst sich dort ebenso diskret einsehen wie aktuelle BΓΆrsenkurse oder das Wetter.
Eine zweite Besonderheit hat das Note Edge: den Eingabestift, den man bereits von anderen Samsung-GerΓ€ten kennt. Er ist praktisch fΓΌr handschriftliche Eingaben und Anmerkungen, zum AuswΓ€hlen von mehreren Objekten oder fΓΌr Drag und Drop. Auch sonst ist die Ausstattung grosszΓΌgig, etwa mit Pulsmesser, Fingerabdruckscanner oder Infrarotsender zur Steuerung der Stereoanlage.
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Der Akku bringt Sie locker durch den Arbeitstag und hat nach einer halben Stunde Ladezeit bereits wieder die HΓ€lfte seiner KapazitΓ€t erreicht. Allerdings wird das GehΓ€use im Betrieb sehr heiss. Trotz Metallrahmen vermittelt es auf der RΓΌckseite das Samsung-typische Plastikfeeling und ist, anders als beispielsweise das Galaxy S5 aus dem gleichen Haus, nicht wasserdicht. Schade.
Fazit: Das Note Edge ist ein hervorragendes Android-Smartphone mit einem echten Alleinstellungsmerkmal. Der Preis ist allerdings auch entsprechend.