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Interviewpremiere mit Lavinia Jacobs

«Einfach Geld geben, bringt nichts»

Die Chefin der Jacobs Foundation sagt, was Gutes tun, Geld und Glück für sie bedeuten. Und warum sie sich in Liliane Bettencourt nicht erkennt.

Seraina Gross Handelszeitung

Lavinia Jacobs
Vor allem grosse Stiftungen müssten sich heute etwas einfallen lassen, wenn sie einen Impact haben wollten, sagt Lavinia Jacobs. zVg

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Lavinia Jacobs ist die Tochter des 2008 verstorbenen Unternehmers Klaus Jacobs. Sie zählt zu den reichsten Schweizerinnen. Zudem ist sie als Präsidentin der milliardenschweren Jacobs Foundation eine der wichtigsten Philanthropinnen Europas. Die 43-Jährige scheut das Rampenlicht, Interviews gibt sie eigentlich keine. Doch für die «Handelszeitung» hat sie eine Ausnahme gemacht.

Bei der Vorbereitung dieses Gesprächs wurde mir gesagt, Sie würden kaum Interviews geben. Das ist sogar übertrieben; Das Gespräch, das wir hier führen, ist das erste Interview überhaupt, das Sie einer Zeitung geben. Warum diese Zurückhaltung?

Das ist ganz einfach: Die Sache steht für mich im Vordergrund. Ich spreche gerne über die Jacobs Foundation, aber als Person stelle ich mich nicht ins Rampenlicht.
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