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Inditex

Der Mutterkonzern des Moderiesen Zara kennt keine Krise

Der Inditex-Chef gibt seltene Einblicke in den Modekonzern. Ein Ortstermin im Nordwesten Spaniens – auf der Suche nach der Erfolgsformel.

Stephan Knieps

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Fotos für die Verkaufskanäle: In der Inditex-Zentrale werden neue Kollektionen fotografiert. Hier ein Kleid der grössten Konzernmarke Zara. PR
Und dann ist der Chef auf einmal da: Óscar García Maceiras biegt um die Ecke, die Hand ausgestreckt, ein Lächeln im Gesicht: «Welcome to Inditex.» Der Konzernchef trägt Betriebsuniform: graue Bundfaltenhose und weisses Hemd von Zara, dunkelblaues Jackett und schwarze Lederschuhe von Massimo Dutti. Weniger galant klingt dagegen sein Arbeitsplan: «Jeden Tag ab 00.01 Uhr kämpfen wir gegen die Verkäufe vom Vortag», sagt er schneidig: «Nichts ist selbstverständlich.»
Maceiras plaudert nur ein paar Minuten, er ist spontan und unangekündigt zu der Besuchergruppe gestossen, eigentlich müsste er längst weiter. Ein Flug nach Neapel steht an, um einige Filialen seiner Handelsketten in Süditalien zu inspizieren: «Die wahre Welt berühren, neben PowerPoint-Präsentationen.»

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