Die Vultus – lateinisch für Aussehen – wirkt gedrungen giftig, breit (81 Zentimeter vorne) und kann konzessionslos nur in mattem Schwarz bestellt werden. Als Antrieb dient ein 750-Kubik-Zweizylindermotor aus der NC-Baureihe. Er ist mit einem Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. Die Spitzenleistung beträgt 40 kW/55 PS bei 6250 Touren, das maximale Drehmoment 68 Newtonmeter bei 4750 Umdrehungen/Minute. Drei weitere Besonderheiten machen den künftigen japanischen Exportschlager zum Hingucker: Wird der Soziussitz nicht benötigt, kann dieser – dreistufig regulierbar – hochgeklappt und vom Fahrer als Rückenlehne genutzt werden. Wobei man auf der Vultus so oder so eher liegt als hockt. Denn die Sitzhöhe liegt bei tiefen 65 Zentimetern. Variabel ist zudem die Farbe der Instrumente; je nach Fahrmodus (normale Betriebsart weiss, D-Modus blau, S-Modus pink und manueller MT-Modus rot) leuchten diese andersfarbig auf. Die üppige Frontverkleidung versteckt zwei von vorne zugängliche Handschuhfächer mit 4 Litern Stauraum und Bordsteckdose. Die Füsse des Fahrers ruhen auf Trittbrettern. Scheinwerfer und Rücklicht sind in LED-Technologie ausgeführt. Vorne rollt die Vultus auf einem 18-Zoll-Rad, hinten ist es 1 Zoll weniger. Der Tank fasst 11,6 Liter und ermöglicht bei Normverbrauch von unter 4 Litern Reichweiten von über 300 Kilometern. Wann die Maschine zu welchem Preis in die Schweiz kommt, kann Honda noch nicht sagen. (hz)