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Hublot und Depeche Mode vereint im guten Zweck

Hublot und Depeche Mode unterstützen mit einer neuen Uhr die Hilfsorganisation «Charity: Water». Es ist nicht die erste Kooperation der zwei grossen Namen.

Gabriel Knupfer

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«Big Bang Depeche Mode» von Hublot: Geld für Trinkwasser. Gabriel Knupfer RMS

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Der Schweizer Luxusuhrenhersteller Hublot erneuert die Zusammenarbeit mit Depeche Mode. Es ist nicht das erste Mal, dass die britische Synthie-Pop-Gruppe und Hublot zusammenspannen: Vor drei Jahren versteigerte der Uhrenhersteller zwölf Unikate im Stile der Bandalben zugunsten der britischen Kinderkrebshilfe.
Auch dieses Mal ist die Kooperation vom karitativen Gedanken geprägt - sie soll der Hilfsorganisation «Charity: Water» zugute kommen, die sich weltweit für sauberes Trinkwasser einsetzt.

Keine reine PR-Aktion

Eigentlich mache man keine Auftritte für Konzerne, sagte Sänger und Frontmann Dave Gahan an der Pressekonferenz der LVMH-Marke Hublot. Doch mit der Sonderedition «Hublot Big Bang Depeche Mode» hoffe man das Bewusstsein für die menschengemachte Problematik des Wassermangels zu verbessern.
Der Auftritt vor 200 geladenen Gästen im Rahmen der Baselworld sei deshalb kein PR-Gag gewesen, so Gahan. «Charity: Water» finanziert mehr als 8000 Wasserprojekte in 20 Ländern.

Mädchen und Frauen besonders betroffen

Für den Keyboarder, Songwriter und Gitarristen Martin Gore ist der Zusammenhang zwischen Wasser und Uhren offensichtlich. «Man muss sich vor Augen führen, wie viel Zeit ihres Lebens Mädchen und Frauen in Afrika mit dem Wasserholen verlieren.» In Äthiopien habe er von einer Frau gehört, die nach dem achtstündigen Weg zum Brunnen und zurück ihr Wasser verschüttete und sich deshalb das Leben nahm.

Partner-Inhalte

Die dunkelgraue Big Bang Depeche Mode von Hublot hat ein skelettiertes Zifferblatt und kommt für rund 23'000 Franken in die Läden. Nach welchem Schlüssel das Geld an die Wohltätigkeitsorganisation gespendet wird, konnte Hublot auf Anfrage nicht beantworten.
Die besten Bilder von der Baselworld 2017:
Halle 1 der Baselworld: Hier stellt die Crème de la Crème der Uhrenwelt aus.
Die Hublot MP-05 LaFerrari mit dem gleichnamigen Auto im Hintergrund.
Ein Besucher aus Asien bestaunt die Longines-Kreationen.
An den acht Messetagen werden 100'000 Besucher erwartet.
Bei Hublot ist man mächtig stolz auf die Zusammenarbeit mit Depeche Mode.
Aus der Kooperation entstand die Big Bang Depeche Mode. Ein Teil des Erlöses kommt dem Kampf für sauberes Trinkwasser zugute.
Blau ist die Farbe der Messe, wie bei dieser Uhr von Breguet.
Schmuckhersteller Pasquale Bruni.
Hübsch anzusehen: der Stand von Jacob & Co.
Die Miss Moskau kommt hier als Model zum Einsatz.
Das Messegelände ist selbst ein Hingucker.
Die Swatch Group ist natürlich dabei: Hier präsentieren die Bieler das Modell Certina DS Action.
Der traditionsreiche Hersteller Perrelet.
Alles sehr gediegen: Besucher und Stände an der Baselworld.
Omega Seamaster: Dieses Modell wird an der Messe gross in Szene gesetzt.
Was in der Schweiz Rang und Namen hat, ist dabei - so etwa Victorinox.
Uhren à gogo...
Der diesjährige TAG-Heuer-Stand.
Die neue Hublot Ceramic ist ebenfalls ausgestellt.
Der Omega-Stand.
Tommy Hilfiger wirbt mit Gigi Hadid.
Blumen dürfen an der Uhrenmesse nicht fehlen...
... ebenso wenig wie ein teures Miniatur-Brautkleid.
Hamilton wirbt mit seinen Air Race Uhren.
Bei Daniel Wellington sorgt ein DJ für eine jugendliche Atmosphäre.
Uhren von Calvin Klein.
Bei Blancpain führt ein Uhrmacher das Kunsthandwerk Shakudō aus.
Juicy Couture will vor allem das junge Publikum anlocken.
Schmuck und Uhren werden auf verschiedenste Weise präsentiert, wie hier mit Skulpturen aus Stein.
Die 100. Ausgabe der grössten Uhren- und Schmuckmesse wird feierlich eröffnet.
Bundesrat Alain Berset macht der Baselworld 2017 seine Aufwartung.
Die versammelten Journalisten warten.
Der Stand von Bucherer am Pressetag am Mittwoch.
Glashütte: Die Swatch-Tochter aus Deutschland am Pressetag.
Die 100. Baselworld steht im Zeichen der Krise. Die Zahl der Aussteller sank von 1500 auf 1300. Doch laut den Veranstaltern ist dies nicht nur auf die schwierige Marktlage zurückzuführen.
Bilder: Gabriel Knupfer/Lisa Burth/Bilanz/Keystone
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Über die Autoren
Gabriel Knupfer
Gabriel Knupfer
Gabriel Knupfer ist Redaktor Wirtschaft-Desk RMS für Blick und die Handelszeitung, für die er seit zehn Jahren arbeitet.

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