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Hotel-Rating 2016: Wohlfühlen in Weltformat

Hotels sind zuverlässige Spiegel von sozialen und kulturellen Strömungen. Sieben Tendenzen fallen im 20. Hotel-Rating der «Bilanz» auf.

Claus Schweitzer

Die besten Stadthotels der Schweiz 2016:Platz 10 (Vorjahr: 14): Mandarin Oriental Geneva, GenfIm Gegensatz zu manchen anderen Luxusgruppen wissen die Mandarin-Verantwortlichen um die Wichtigkeit des besonderen Charakters jedes ihrer Häuser. Auch die Genfer Filiale, die sich um vier Ränge steigern konnte, beweist ein gutes Gespür für ihren Standort – und bleibt zudem in Sachen Service nicht in global geklonten Standards stecken.
Platz 9 (Vorjahr: 9): Park Hyatt Zürich, ZürichAuf dem 9. Platz behauptet sich das Park Hyatt Zürich, das überzeugend gegen das Kettenhotel-Image ankämpft. Der charismatische Ableger der smarten Hotelgruppe hat das Gebot der Stunde erkannt: «Wir haben soeben die Service-Standards abgeschafft», sagt General Manager Jan Peter van der Ree. «Nun trainieren wir unsere Mitarbeiter darin, situativ und intuitiv zu entscheiden, wie mit dem Gast umzugehen ist.»
Platz 8 (Vorjahr: 10): Victoria-Jungfrau, InterlakenDer Zauber des Victoria-Jungfrau ist zurück. Das derzeitige Team unter Urs und Yasmin Grimm Cachemaille ist das beste der letzten zwanzig Jahre. Zu den beherzten Entwicklungsschritten vom Grandhotel zum Resort zählt der verstärkte Fokus auf ganzheitlichem Wellbeing: Ab September 2016 wird das Spa auf sehr viel individuellere Therapien als bisher setzen und auch lustvoll gesundheitsfördernde Better-Aging-Programme anbieten.
Platz 7 (Vorjahr: 6): Baur au Lac, ZürichDas Baur au Lac, das einen Rang einbüsste, ist ein Denkmal. Und ein Denkmal hat immer auch etwas Statisches. Doch das Zürcher Traditionshaus schafft es immer wieder neu, das Denkmal mit Leben zu füllen und in guten Momenten genau die Gelassenheit auszustrahlen, die der heutige Gast ersehnt. Hier kann man sich stilvoll vom Trubel der Stadt erholen und trotzdem mittendrin sein. Kein Wunder, ist das Hotel oft ausgebucht.
Platz 6 (Vorjahr: 5): La Réserve Genève, Genf-BellevueDas Genfer City-Resort verlor einen Platz von 5 auf 6. Das sichert ihm dennoch unseren Respekt und viele glückliche Gäste. Das Interieur ist in cooler Opulenz im Stil einer urbanen Afrika-Lodge mit zahllosen exzentrischen Accessoires durchgestaltet. Das gefällt auch den Einheimischen und Expats, die sich gerne in der stets belebten Hotelhalle treffen. Ein Boots-Shuttle verbindet die La Réserve Genève mit dem Stadtzentrum.
Platz 5 (Vorjahr: 4): Widder Hotel, ZürichDas Widder Hotel verkörpert die Quintessenz von Zürich besser als jedes andere Hotel der Stadt. Zeitlos modernes Design trifft auf mittelalterliche Mauern, lustvolle Crossover-Cuisine auf lokale Spezialitäten, cooler Live-Jazz auf klassische Schweizer Gastfreundschaft. Das Direktionspaar Jan und Regula Brucker ist genau im Detail und entspannt in der Haltung. Und die beiden wirken enorm anregend und ermutigend sowohl für Gäste wie für Mitarbeiter.
Platz 4 (Vorjahr: 3): Fairmont Le Montreux Palace, MontreuxSoeben hat der französische Hotelgigant Accor das Management der kanadischen Hotelgruppe Fairmont und damit auch des Montreux Palace übernommen. Der langjährige Direktor Michael Smithuis, der bereits mehrere Besitzerwechsel bravourös überstanden hat, sorgt dafür, den Belle-Epoque-Palast auf Kurs zu halten und auch weiterhin mit Erneuerungen zu glänzen. Sein Credo: «Man muss jeden Tag ein bisschen besser werden.»
Platz 3 (Vorjahr: 7): Les Trois Rois, BaselDas Trois Rois, das erstmals in die Medaillenränge vorrückte, ist zwar eines der ältesten Stadthotels Europas, doch hält es nicht einfach nur die Zeit an, sondern steckt neue Energie rein und geht weiter. Reto Kocher, unser «Hotelier des Jahres», zeigt im siebten Jahr, was gelebte Gastfreundschaft ist, während Peter Knogl – möglicherweise der unaufgeregteste Spitzenkoch Europas – der Genusskultur im «Cheval Blanc» ein strahlendes Gesicht gibt.
Platz 2 (Vorjahr: 2): The Dolder Grand, ZürichDas zweitplatzierte Dolder Grand hat, was in der Schweiz selten zu finden ist: eine selbstverständliche Internationalität und die tiefe Gewissheit, in puncto urbanem Style, Kunst und Spa-Kultur den Ton anzugeben. Das zieht Leute an, die nach Inspirationen suchen. Hoteldirektor Marc Jacob sorgt für legere Eleganz und sagt: «Wahrer Luxus misst sich heute in der Fähigkeit eines Hotelteams, sich flexibel auf den einzelnen Gast einzustellen.»
Platz 1 (Vorjahr: 1): Beau-Rivage Palace, Lausanne-OuchyWovon viele Hoteliers träumen, das ist dem wiederholten Primus geglückt: Zeitlosen Glamour zurück in die oftmals deprimierend gleichförmige Hotelwelt zu holen. Die Faszination einer grossen Tradition geht im Beau-Rivage Palace – bien sûr – mit einem modernen Service-Verständnis einher: Kaum ein anderes Hotel versammelt eine so grosse Anzahl von engagierten Mitarbeitern quer durch alle Abteilungen.Bilder: PR
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Früher war das Erfolgsrezept für ein gutes Hotel: Lage, Lage, Lage. In den Neunziger- und Nullerjahren hiess es: Service, Service, Service. Heute geht es zunehmend um einzigartige Erlebnisse, wie sie nur an einem Ort und nirgendwo anders zu erfahren sind.
Wenn man zusammenfassen will, was derzeit die Hotelwelt – und damit das «Bilanz»-Hotel-Rating 2016 – prägt, zeichnen sich folgende sieben Trends ab:

Trend 1: Top-Einzelkämpfer

Weltweit gross im Kommen sind Traumhotels von leidenschaftlichen Aussenseitern, die stark vom Mainstream abweichen und in ihren Häusern etwas total Eigenständiges durchziehen. Einer dieser Rebellen gegen den Status quo ist Dietmar Müller-Elmau, der in seinem Schloss Elmau in Oberbayern ein gastliches Gesamtkunstwerk gegen die Gleichförmigkeit erschaffen hat und damit den Spitzenplatz unter den weltbesten Ferienhotels verteidigt. Ihren ganz eigenen Weg gehen beispielsweise auch Sonu und Eva Shivdasani im maledivischen Inselresort Soneva Fushi, Nicky und Steve Fitzgerald in der kenianischen Safari-Lodge Angama Mara oder Garance Primat in der Domaine des Etangs in Südwestfrankreich.

Trend 2: Die neue Gemütlichkeit

Heimelig-urbane Wohlfühlorte stehen vor allem bei jüngeren globalen Nomaden hoch im Kurs. Das neue Nomad in Basel oder das 1 Hotel Central Park in Manhattan beispielsweise oder das Ett Hem in Stockholm vermitteln eine Aura von Wärme und Nähe. Der Zeitgeist will es zudem, dass Hotels uns mit Begriffen wie «handgemacht», «lokal produziert» und «nachhaltig betrieben» ein gutes Gewissen vermitteln. Auch ein bisschen Vintage und wohldosiertes Chaos darf sein. Ausserhalb der Städte passen das Soho Farmhouse bei Oxford, das Solage Calistoga im Napa Valley oder das Cervo in Zermatt richtig gut zum Lebensrhythmus der digitalen Bohème.

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Trend 3: Oldschool-Glamour

Zeitlos zauberhafte, über hundert Jahre organisch gewachsene Hotel-Ikonen wie das Hôtel du Cap-Eden-Roc an der französischen Riviera, das D’Angleterre in Kopenhagen oder das Le Ritz Paris erleben ihr glanzvolles Comeback und spiegeln die Sehnsucht nach echter Klasse und einer Umgebung, die allen Stürmen trotzt und Emotionen weckt. Auch das Gstaad Palace im Saanenland, das Suvretta House in St. Moritz und das Fairmont Le Montreux Palace am Genfersee verkörpern Werte, die in Zeiten von Tripadvisor und Instagram unverändert Bestand haben. Dennoch geht es in diesen Häusern um mehr als Nostalgie: «Tradition heisst für mich nicht stehenbleiben, sondern neue Energie reinstecken und weitergehen», sagt Reto Kocher, Gastgeber im Basler Les Trois Rois und unser «Hotelier des Jahres» (siehe Hotelmitarbeiter des Jahres 2016).

Trend 4: Hochluxuriös und tief gestapelt

Ebenfalls an Bedeutung gewinnen diskret elegante Rückzugsorte mit dem verschwiegenen Charme eines Speakeasy: Von aussen meist kaum als Hotel zu erkennen, zählen kleine, superfeine Luxusabsteigen wie das Aman Venice, La Réserve Paris, das J.K. Place Roma oder Ellerman House in Kapstadt jeweils zu den höchstbewerteten ihrer Destination.

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Trend 5: Mehr als nur Wellness

Jahr für Jahr katapultieren sich mehr Hotel-Klinik-Hybride in die Hotelbestenlisten der «Bilanz». Gesundheit ist sexy – und steht im Mittelpunkt von Selbstoptimierern, die sich nach den Ferien körperlich und geistig so gut fühlen wollen wie noch nie. Zu den Pionieren, die Gesundheitsferien neu erfunden und die gute alte Kur wieder begehrenswert gemacht haben, zählen das Como Shambala Estate auf Bali, das Chiva Som in Thailand und das Palace Merano in Südtirol. Auch setzen Schweizer Spa-Ikonen wie La Réserve Genève und das Victoria-Jungfrau in Interlaken verstärkt auf ausgeklügelte Better-Aging-Programme, bei denen man seine Ferientage in heiter stimmendem Ambiente mit einem positiven gesundheitlichen Effekt verbinden kann. Jüngstes einheimisches Beispiel, wie sich ein luxuriöses Ferienhotel in Richtung Gesundheit entwickelt, ist das Giardino Ascona mit Schwerpunkt auf Ayurveda.

Trend 6: Remote Hotels

Der nächste Megatrend in der Reisebranche zeichnet sich bereits deutlich ab: Erlebnisbasierte Ferien breiten sich wie ein Schneeball über die ganze Welt aus – ähnlich wie vor zehn Jahren das Spa als Destination aufkam. Übersättigt von allem, wächst die Begierde nach neuen Horizonten und unvergesslichen Erlebnissen in spektakulären Landschaften. Architektonisch herausragende Lodges dienen als Basisstation an den entlegensten Plätzen der Erde – allen voran die Southern Ocean Lodge auf der südaustralischen Kangaroo Island und das Tierra Patagonia im chilenischen Nationalpark Torres del Paine.

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Trend 7: Fabelhafte Gärten

Naturliebhaber gewinnen auch andernorts an Bedeutung: Hotels mit sinnbetörenden Gärten oder Privatparks stechen zunehmend in den «Bilanz»-Ranglisten hervor. Das in der Schweiz erstplatzierte Ferienhotel Castello del Sole in Ascona, die San Ysidro Ranch im kalifornischen Santa Barbara oder das Babylonstoren in den südafrikanischen Cape Winelands definieren Luxus vor allem als inspirierten Freiraum in der Natur. Selbst in manchen Stadtzentren kann man entspannt im Grünen wandeln, sofern man ein Zimmer im Hotel Cipriani in Venedig, im Four Seasons Hotel Firenze oder im La Mamounia in Marrakesch hat.
Das Bemerkenswerte am heutigen Reiseverhalten: Wir sind alle zu Chamäleons geworden und geben uns den unterschiedlichsten Stimmungen hin. Heute haben wir Lust auf Grandhotelzauber, morgen erträumen wir uns ein Abenteuer in wilder Natur, und dann muss es ein Wochenende im modischen Stadthotel sein. Einmal gönnen wir uns Ferien auf dem Schiff, ein andermal buchen wir zusammen mit Freunden über Airbnb eine Villa am Meer, und nächstens steht das Yoga-Retreat in den Bergen an.
Anders als vor zwanzig Jahren sind wir Gäste unberechenbar geworden – auch weil wir immer kurzfristiger buchen. Das macht die Hoteliers nervös. Ein Hinweis darauf, was Hotels in Zukunft bieten müssen, liefern Das Stue in Berlin und das Grand-Hôtel du Cap-Ferrat an der Côte d’Azur: Ersteres überrascht seine Gäste mit einem exklusiven Privatzugang zum direkt benachbarten Zoo. Letzteres winkt mit einem Besuch der exzentrisch ausgestalteten Villa der einstigen Kunst- und Modemäzenin Francine Weisweiller, die dort dreizehn Jahre lang mit Jean Cocteau zusammenlebte. Der frühere Hausmeister Weisweillers führt durch das Anwesen, gefolgt von einem Dinner inmitten bewohnter Kunst.

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Gefragt sind heute kein aufgeplusterter Service und keine seelenlose Perfektion, sondern unvergleichliche Erlebnisse. «Die führenden Uhren- und Modemarken machen uns vor, wie man eine ganze Welt um ein Produkt herum kreiert», sagt Nathalie Seiler-Hayez, Direktorin im «Beau-Rivage Palace» in Lausanne: «Es liegt an uns Hoteliers, den Gästen vermehrt auch starke immaterielle Werte anzubieten und für ein bisschen Magie zu sorgen.»
Sehen Sie in der Bildergalerie unten die Top 10 der weltbesten Ferienhotels 2016:
Die weltbesten Ferienhotels 2016:Platz 10 (Vorjahr: 20): Il San Pietro di Positano, AmalfitanaMehr als jedes andere weltberühmte Traumhotel wird das um zehn Plätze vorpreschende Il San Pietro di Positano von einem kräftigen und sympathischen Hauch Normalität umweht. Die vielen Stammgäste lieben das: Anders als in scheinbar perfekten Hotels sind sie hier nicht mit ihrer eigenen Unvollkommenheit konfrontiert und können ganz entspannt sich selber sein.
Platz 9 (Vorjahr: 60): The Four Seasons at Landaa Giraavaru, Malediven
Dass das zurückhaltend luxuriöse, tadellos geführte Inselresort um 51 Ränge vorrückt, ist so überraschend wie überzeugend. Es trägt ein Glücksversprechen in sich, das sich beim Besucher unmittelbar einlöst. Egal, ob man wegen dem hauseigenen Ayurveda-Retreat, den Unterwassererlebnissen oder einfach zum Gar-nichts-tun anreist: Nach zehn Minuten vergisst man hier die Zeit und nach zwanzig Minuten die Welt.
Platz 8 (Vorjahr: 3): Belmond Hotel Splendido, PortofinoEs gibt Hotels, durch die weht der Geist ihrer Region wie Atmosphäre durch einen guten Roman. Das Splendido ist so ein Haus: Hier umfängt einen das Gefühl, sich in das Dolce Vita der Zwanzigerjahre zurückträumen zu können. Zeit und Raum verschwimmen zwischen dem Paradiesgarten und den heiter stimmenden Zimmern in alten Mauern. Schon Minuten nach der Anreise sinkt man endgültig ein in diese Welt. Wie in einen guten Roman.
Platz 7 (Vorjahr: 11): Como Shambhala Estate, BaliNatürlich könnte man an diesem Rückzugsort inmitten von üppiger Dschungelszenerie luxuriöses Cocooning in einer der dreissig Pool-Villen geniessen. Doch es wäre schade um die verpassten Spa-Erlebnisse und die therapeutischen Talente, die man zu Hause auf diesem konstanten Topniveau vergeblich sucht. „Ein Aufenthalt im Shambhala Estate soll die Seele berühren und kann Ihr Leben verändern“, betont die Besitzerin Christina Ong.
Platz 6 (Vorjahr: 6): Fregate Island Private, SeychellenZum dritten Mal in Folge behauptet sich die private, ökologisch nachhaltig konzipierte Seychelleninsel auf Platz 6. Luxus bedeutet hier, ungestört träumen zu können und mehr Platz und Privatsphäre zu haben, als man braucht: Maximal drei Dutzend Gäste bewohnen die sechzehn paradiesischen Villen, alle mit eigenem Pool und Elektrobuggy für Entdeckungsfahrten durch den tropischen Dschungel und zu den sieben makellos weissen Stränden.
Platz 5 (Vorjahr: 15): Villa Feltrinelli, GardaseeDie schlossartige Villa am Ufer des Gardasees ist mit Rang 5 das bestplatzierte Ferienhotel Italiens und zugleich eines der lohnendsten Hotelerlebnisse der Welt. Gabriele D’Annunzio, Agatha Christie und Romanfiguren wie der grosse Gatsby würden perfekt hierher passen – allerdings würde man sie wohl nicht bemerken, weil jeder der maximal vierzig Gäste in der weitläufigen Anlage sein ganz privates Lieblingsplätzchen findet.
Platz 4 (Vorjahr: 2): Singita Sabi Sand Reserve, SüdafrikaGlücklich ist, wer sich in den beiden frisch renovierten Singita-Lodges «Ebony» und «Boulders» im privaten Sabi-Sand-Wildreservat südwestlich des Krüger-Nationalparks eine Safari-Auszeit leisten kann. Es sind kleine Gesamtkunstwerke des Wohlbefindens, die wahren Luxus, aber keinen Protz bieten und neben animalischen Erlebnissen auch mit einer prima Küche punkten.
Platz 3 (Vorjahr: keine Wertung): San Ysidro Ranch, Santa BarbaraIn der über hundertjährigen Bungalow-Anlage stimmt der Flow, und obwohl die parkumgebene Luxusherberge vor allem jene Leute lockt, die Geld haben und es auch ausgeben wollen, strahlt sie jene Gelassenheit aus, die man mit Geld allein nicht kaufen kann. Ein kalifornisches Paradies auf Erden ...und wenn es mal Probleme gibt (ja, die gibt es auch im Himmel), dann versucht man sofort eine Lösung zu finden.
Platz 2 (Vorjahr: 5): Hôtel du Cap-Eden-Roc, Côte d’AzurMit den kontinuierlichen Verbesserungen in Infrastruktur und Service tastete sich die Hotel-Ikone an der französischen Riviera in den letzten Jahren stetig weiter voran. 2014 noch auf dem achtzehnten Platz, 2015 auf dem fünften Platz und nun auf Rang 2. Im Hôtel du Cap-Eden-Roc lässt sich Oldschool-Glamour in Reinkultur erleben – man fühlt sich hier immer noch wie am Set von Fitzgeralds «Zärtlich ist die Nacht».
Das Schloss Elmau ist das beste Spa-Hotel
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RMS

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