Hotel-Ranking 2017: Suche nach dem Schlüsselerlebnis
Endlich abtauchen heisst die Devise im 21. Hotel-Ranking der BILANZ. Luxuriöse Hideaways, in denen man sich vor der Welt verstecken und dem Alltag den Rücken kehren kann, sind auf Erfolgskurs.
Die besten Schweizer Ferienhotels 2017:Platz 10 (Vorjahr 8): Kulm Hotel St. Moritz, St. MoritzÜber 160 Jahre Geschichte sind in den Gebäuden spürbar, doch sind der Wellnessbereich mit dem grössten Hotelhallenbad der Schweiz und die alpin-modernen Zimmer im Neu-Kulm-Flügel ganz von heute. Der hauseigene Golfplatz mit Golfakademie liegt nah, und seit letztem Winter strahlt der Eispavillon mit dem «Kulm Country Club» in neuem Glanz. Kulm Hotel St. MoritzRMSPlatz 9 (13): Villa Honegg, Ennetbürgen Wenn Investoren aus dem Nahen Osten Schweizer Hotels übernehmen und internationale Architekturbüros mit dem Umbau beauftragen, fehlt oft das Feingefühl für hiesige Gegebenheiten. Ganz anders in der Villa Honegg: Aus dem einfachen Alpendomizil haben der katarische Besitzer und der einheimische Gastgeber das charmanteste Luxushotel der Zentralschweiz und nebenbei zum Instagram-Hotspot gemacht. Villa HoneggRMSPlatz 8 (11): The Chedi, AndermattDas Chedi ist mit seiner Symbiose aus alpinem Chic und asiatischer Grandezza eine Destination für sich. Die öffentlichen Räume präsentieren sich in tempelartigen Dimensionen, hochwertige Naturmaterialien und warmes Licht schaffen mondäne Behaglichkeit. Das Team um Jean-Yves Blatt vermittelt den Gästen das gute Gefühl, dass sie keinen anderen Gedanken haben als deren Wohlergehen.The ChediRMSPlatz 7 (5): Tschuggen Grand Hotel, ArosaDer erste Eindruck mag etwas hochhausig sein, doch den hat man beim Betreten der Lobby schon vergessen. Diese präsentiert sich als weitläufige Wohlfühlwelt mit flackerndem Kamin. Das farbenfrohe Hoteldekor steht in bewusstem Kontrast zum puristisch gestalteten Wellnessbereich, und der «Tschuggen Express» hievt die Gäste in drei Minuten vom Hotel zur Tschuggenhütte mitten im Ski- und Wandergebiet. Tschuggen Grand HotelRMSPlatz 6 (7): Eden Roc, AsconaDas Gebäude-Ensemble könnte genauso gut in Miami stehen – die Naturkulisse und das mediterrane Ambiente machen diesen Eindruck aber mehr als wett. Wo immer man sich im Eden Roc aufhält – vor einem glitzert der Lago Maggiore. Das flamboyante Innendesign mag nicht jedermanns Geschmack treffen, doch sind die Restaurants sowie das Spa- und Wassersportangebot top. Spezialwünsche werden zudem nie als Belästigung betrachtet.Eden RocRMSPlatz 5 (4): Suvretta House, St. MoritzDer kolossale Bau aus dem Jahr 1912 thront am Fuss des Suvrettahügels. Hier taucht man in eine Aura von Unwirklichkeit ein, streift durch Fluchten mit verschwenderischen Ausmassen. Dennoch ist das Lebensgefühl im Suvretta House unter der Leitung von Peter und Esther Egli schwereloser geworden, und die Sommeraktivitäten mit täglich fachkundig geführten Genuss- und Erlebnissportarten suchen seinesgleichen.Suvretta HouseRMSPlatz 4 (2): Gstaad Palace, GstaadDer Alpenpalast ist eines der letzten inhabergeführten Luxushotels der Schweiz und bietet beste Voraussetzungen, damit man sich von der Gewöhnlichkeit dieser Welt erholen kann. Die Seele des Hauses, die familiäre Sorge ums Detail ist an allen Ecken und Enden spürbar. Im gastronomischen Bereich hat sich Besitzer Andrea Scherz zu lange auf den Lorbeeren ausgeruht, doch ist der Nachholbedarf erkannt. Gstaad PalaceRMSPlatz 3 (6): Riffelalp Resort 2222m, ZermattDie Luxus-Lodge bietet das ultimative Alpenerlebnis und ist einer jener raren Orte, an denen man sich vor der Welt verstecken und im Einklang mit der Natur fühlen kann. Soeben wurden alle Zimmer renoviert, geblieben ist die entspannte Atmosphäre ohne vornehmes Getue. Im Aussenpool schwimmt man direkt aufs Matterhorn zu, und im Winter kann man direkt vor dem Hotel die Skis anschnallen. Riffelalp Resort 2222mRMSPlatz 2 (1): Castello del Sole, AsconaOhne im Castello del Sole gewesen zu sein, war man eigentlich nicht im Tessin – oder hat zumindest etwas Grossartiges verpasst. Kein anderes Hotel in der Schweiz vereint Natur und Luxus so harmonisch wie dieses, und bei allen Superlativen bezaubert es mit authentischem Tessiner Flair. Die Anlage mit Privatpark und eigenem Gutsbetrieb hat alles, was man sich von einem Ferienhotel nur wünschen kann. Castello del SoleRMSPlatz 1 (3): The Alpina Gstaad, GstaadBesser als jedem anderen Ferienhotel glückt dem Primus eine Atmosphäre von Swissness auf höchstem Niveau, doch wird der Alpenstil der Chalet-artigen Zimmer immer auch wohltuend gebrochen, etwa durch die unterirdische Hotelzufahrt, das japanische Restaurant Megu oder das Six Senses Spa. Zudem gelingt dem Team der Drahtseilakt aus perfekt erbrachter Dienstleistung und legerem Lebensgefühl mühelos. The Alpina GstaadRMS
Das Riffelalp Resort hoch über Zermatt und das Post Ranch Inn am kalifornischen Küstenabschnitt Big Sur mögen rund 9500 Kilometer voneinander entfernt sein, doch verbindet die rustikalen Nobelunterkünfte mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Beide zählen zu jenen raren Orten, an denen man sich verlieren und von der Welt zurückziehen kann. Beide liegen an Plätzen, die zu den spektakulärsten der Erde gehören. Und beide Häuser schliessen dem Gast quasi eine neue Tür auf, was ein Luxushotel auch sein kann: ein unvergleichliches Reiseerlebnis, das mehr ist als die Summe von zeitgemässer Exzellenz in puncto Design, Service, Zimmer, Küche und Spa.
Exklusive Hide-aways in grandioser Abgeschiedenheit stehen hoch im Kurs, wie das BILANZ Hotel-Ranking 2017 zeigt. Je näher an archaischer Natur dran und je weiter vom alltäglichen Wahnsinn weg, desto besser – so die überwiegende Meinung der 198 beurteilenden Experten, auf deren Erfahrungen sich die Gesamtwertung abstützt.
Hideaways zum Abtauchen
Das heisst: Aspekte wie Starköche, ein Signature-Spa, Shopping-Möglichkeiten oder gute Verkehrsanbindungen sind heute eher Hemmfaktor als Anreiz bei bestverdienenden Reisenden. Diese suchen vielmehr nach Schlüsselerlebnissen an aussergewöhnlichen Orten, um der globalen Gleichschaltung zu entkommen und sich für ein paar Tage im Einklang mit der Natur zu fühlen. Entlegene Rückzugsoasen wie das Amangiri in der mystischen Canyonlandschaft des nordamerikanischen Südwestens, die Southern Ocean Lodge auf der südaustralischen Kangaroo Island oder das Tierra Patagonia im chilenischen Nationalpark Torres del Paine sind zu Instagram-Hotspots geworden und so gefragt, dass man sich rechtzeitig um ein Zimmer bemühen muss – bei Preisen ab 2000 Franken pro Nacht. Da wirkt die Juniorsuite im Riffelalp Resort für rund 1200 Franken in der winterlichen Hochsaison geradezu als Schnäppchen.
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Neu im Hotel-Ranking der BILANZ ist das 100-Punkte-Bewertungsschema, das erstmals den direkten Qualitätsvergleich der einheimischen und der internationalen Hotels ermöglicht. Häuser mit 90 bis 95 Punkten sind hervorragend, Hotels mit 96 bis 100 Punkten sind Weltklasse. Das Verdikt: Dreizehn Nobelherbergen in der Schweiz spielen in der internationalen Oberliga. Diese Anzahl wird nur von Frankreich, Italien, England und Nordamerika getoppt.
Alpina Gstaad prescht an die Spitze vor
Zur Champions-League der hiesigen Ferienhotels gehören das Alpina Gstaad, das mit sublimer Swissness den Spitzenplatz eroberte, gefolgt vom Vorjahressieger Castello del Sole in Ascona, dem Riffelalp Resort (Rang 3), dem Gstaad Palace (4) und dem Suvretta House (5) in St. Moritz. Als «hervorragend» wurden weitere 15 Ferienhotels eingestuft, allen voran das Eden Roc (6) in Ascona, das Tschuggen Grand Hotel (7) in Arosa und The Chedi Andermatt (8).
Bester Neueinsteiger hierzulande ist das sportlich-familiäre Huus ob Saanen. Es überrascht mit einem konkurrenzlosen, im Zimmerpreis inbegriffenen Outdoor-Aktivitätenprogramm und smarten Kooperationen mit Sportbekleidungsmarken, Technologieunternehmen und Geländewagenherstellern, die den Hotelgästen direkt zugute kommen. Günter Weilguni, unser «Hotelunternehmer des Jahres» (siehe Hotelmitarbeiter des Jahres 2017), will das Maximum für den Preis bieten und dem Vorurteil entgegenwirken, dass Schweizer Hoteliers kleinlich seien.
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Genfersee sticht Zürich aus
Zur den acht Schweizer Stadthotels mit 96 oder mehr Punkten zählen zuvorderst das Beau-Rivage Palace in Lausanne, das um zwei Plätze aufsteigende Fairmont Le Montreux Palace (Rang 2) und das Les Trois Rois (3) in Basel. Die Genferseeregion wird auch vom La Réserve Genève (5) und dem Four Seasons Hotel des Bergues (7) beflügelt, während die Zürcher Flaggschiffe The Dolder Grand (4), Widder Hotel (6) und Baur au Lac (8) etwas zurückfielen. Im Gegensatz zu den Spitzenhäusern an der Limmat, die immer auch etwas angestrengt wirken und einer eher sterilen Vorstellung von Perfektion verhaftet sind, gelingen den Romands entspanntere Umsetzungen von heutigem Luxus.
Versteckte Champions
In der Kategorie der weltbesten Stadthotels fällt die Dominanz von New York und London auf, die beide mit je fünfzehn Herbergen in den Top-100 glänzen – angeführt vom The Mark an Manhattans Upper East Side als neue Nummer eins. New York wird hier und von hier aus zum Erlebnis, zugleich ist das Haus eine stilvoll relaxte Zuflucht inmitten des urbanen Trubels. Weitere entschleunigende Rückzugsorte in den Metropolen rücken vor, etwa das zweitplatzierte The Upper House in Hong Kong, das Ellerman House in Kapstadt, das Four Seasons Hotel Firenze und das Ett Hem in Stockholm. Beste Neuzugänge in den City-Charts sind The Whitby Hotel in New York, The Silo Hotel in Kapstadt, das Pulitzer in Amsterdam sowie das Hôtel de Crillon in Paris, The Ned in London und der Palácio Tangará in São Paulo.
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Generell lässt sich feststellen, dass im Windschatten der grossen und im derzeitigen Konsolidierungsprozess noch grösser werdenden Hotelgruppen unabhängige Kleinhotels florieren. Die leisen Stars der Branche fliegen bewusst unter dem Radar und bieten anspruchsvollen Reisenden eine Gegenwelt zur angepassten globalen Spiessigkeit. Hinreissend eigenwillige Häuser wie das Babylonstoren in den südafrikanischen Cape Winelands, Barnsley House in den Cotswolds oder die Masseria Trapanà in Apulien stehen jeweils für etwas ganz Besonderes und müssen sich daher nicht gegenseitig im Fach Marketing übertrumpfen.
Wohlfühlen ohne Hotelgefühl
Auch in der Schweiz schlägt heute mancherorts der David den Goliath. Lieber individuell und authentisch statt stylish und unpersönlich – so das Credo in der Villa Honegg auf dem Bürgenstock, im Paradies in Ftan oder im neuen Chandolin Boutique Hotel im Val d’Anniviers. Und ganz besonders im Romantik Hotel Hornberg ob Gstaad. Hier gelingt es Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal, ihrem Team ein gewisses Ethos von gelebter, ungekünstelter Gastlichkeit zu vermitteln, so dass man sich nicht wie in einem Hotel, sondern zu Gast in einem gemütlichen Landhaus fühlt.
Andere Tophotels mögen ihre Gäste mit der Empfehlung eines unentdeckten Süssweins beeindrucken, dessen „Geschmacksprofil“ die Aromen im Schokoladendessert perfekt ergänzt, doch eigentlich geht es bei solchen Allüren vor allem darum, zu zeigen, wie smart der Sommelier ist. Die Mitarbeiter der Hoefligers wollen nicht imponieren. Sie wollen einfach, dass ihre Gäste eine glückliche Zeit haben. Natürlich geht es auch im „Hornberg“ ums Geschäft. Aber es fühlt sich hier nicht so an. Das ist das Schlüsselerlebnis, das heute Eindruck macht.
Die besten Stadthotels der Schweiz 2017:Platz 10 (Vorjahr 9): Park Hyatt Zürich, ZürichIm Gegensatz zu anderen Luxusgruppen wissen die Hyatt-Chefs um die Wichtigkeit des besonderen Charakters ihrer Häuser. Auch die Zürcher Niederlassung beweist ein Gespür für ihren Standort und bleibt in Sachen Service nicht in global geklonten Standards stecken. Die Mitarbeiter können situationsabhängig und intuitiv entscheiden, wie mit dem Gast umzugehen ist.HyattRMSPlatz 9 (8): Victoria-Jungfrau, InterlakenUrs und Yasmin Grimm Cachemaille verstehen es ausgezeichnet, Neues einfliessen zu lassen, ohne die Traditionen des 161 Jahre alten Hauses zu vernachlässigen. Das Serviceverständnis und das kulinarische Angebot sind ganz von heute, und im Spa Nescens kann man genüsslich abtauchen oder allerlei zur Stärkung der Gesundheit tun. Die ausgeklügelten Better-Aging-Programme sind stark individualisiert. Victoria-JungfrauRMSPlatz 8 (11): Four Seasons Hotel des Bergues, GenfDie älteste Genfer Luxusherberge (1834) konnte drei Ränge gutmachen. Hier kann man sich stilvoll vom Trubel der Stadt erholen und trotzdem mittendrin sein. Die Ambiance ist auf klassische Weise wohnlich – so wohnlich ein Hotel mit 115 Zimmern eben sein kann. Die Blumenarrangements in der Lobby sind ebenso bemerkenswert wie das japanische Rooftop-Restaurant Izumi und das Spa auf der Dachetage. Richard WaiteRMSPlatz 7 (7): Baur au Lac, ZürichDas Zürcher Traditionshaus lebt von seiner zentralen Lage am See. Stimmig sind die Hotelhalle, das Pavillon-Restaurant und diverse Suiten. Doch blicken viele Zimmer auf die lärmige Talstrasse, und die Terrasse ist mit Edelplastik-Loungemöbeln ausgestattet, die kein Vielgereister mehr sehen kann. Im Dezember wurde das Fondue-Chalet im Garten eingeführt, und eigene Fünfsternbienen liefern den Honig zum Frühstück.Baur au LacRMSPlatz 6 (5): Widder Hotel, ZürichDas Widder Hotel büsste einen Platz ein, verkörpert aber die Quintessenz von Zürich besser als jedes andere Hotel. Alt trifft auf neu, global auf lokal, solide Schweizer Werte auf coolen Live-Jazz. Bis im Frühherbst unterziehen sich Widder Restaurant und Bar einem «Facelifting». Die Bar wurde während dem Umbau als Pop-up-Lokal in die Widder-Garage verlagert und umgehend zu einer Attraktion. WidderRMSPlatz 5 (6): La Réserve Genève, Genf-Bellevue
Das Genfer Resort, das sich um einen Rang verbesserte, ist in cooler Opulenz im Stil einer urbanen Afrika-Lodge mit exzentrischen Accessoires durchgestaltet. Die Hotelhalle und die Restaurants werden auch von Gästen frequentiert, die sonst keinen Fuss in Luxushotels setzen – Schwellenangst kennt die lokale Bevölkerung bei der La Réserve viel weniger als bei den innerstädtischen Nobelabsteigen.La Réserve GenèveRMSPlatz 4 (2): The Dolder Grand, ZürichHätten wir einen Preis für den coolsten Gesamtauftritt in der Schweizer Spitzenhotellerie zu vergeben, das Dolder Grand wäre heisser Anwärter. Die Kunstsammlung würde jedem Museum of Modern Art gut anstehen, doch haben die Turbulenzen rund um die Versteuerung mancher Werke dem Haus zugesetzt. Das Team gibt sein Bestes, um die Stilikone ganz ohne Allüren, dafür nahe am Pulsschlag der Gäste auf Kurs zu halten.Heinz UngerRMSPlatz 3 (3): Les Trois Rois, BaselZauberhafte Herbergen wie das Trois Rois zeigen, wie man auch jüngere Reisende anspricht und trotzdem mit tadelloser Haltung auf seinen Traditionen beharrt. Hier stimmt der Flow, und die Summe der Aufmerksamkeiten ist so erstaunlich wie die Küche von Peter Knogl. Direktor Reto Kocher sorgt mit unermüdlichem Engagement dafür, dass der normale Gast vom ersten Moment an gleich gut empfangen wird wie die VIPs. Les Trois RoisRMSPlatz 2 (4): Fairmont Le Montreux Palace, MontreuxDer Konzertflügel in der Hotelhalle wird oft spontan von Gästen bespielt. Das sagt einiges aus über das Lebensgefühl im Montreux Palace. Anders als in scheinbar perfekten Grandhotels sind die Gäste hier nicht mit ihrer eigenen Unvollkommenheit konfrontiert und können ganz gelassen sich selber sein. Die frisch erneuerten Zimmer und das aufmerksame Team tun ihr Übriges, damit man sich hier sehr wohl fühlt.zvgRMSPlatz 1 (1): Beau-Rivage Palace, LausanneMehr als seine Pendants in der Deutschschweiz strahlt das Luxushotel die schöne Selbstverständlichkeit von langsam gewachsenen, mit dem Energiefluss ihrer Zeit entwickelten Traditionshäusern aus. Hier kommt nostalgischer Luxus ohne Aufhebens, dafür mit dem gewissen Etwas daher. Das Team um Nathalie Seiler-Hayez verfügt über eine Leichtigkeit, die den Gast verwöhnt, ihm aber niemals etwas aufzwingt. Tina SturzeneggerRMS