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In der obligatorischen Krankenversicherung sind die Kosten um über sechs Prozent gestiegen. Willkommen zur nächsten Prämienrunde!
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Die fatale Entwicklung belegen Zahlen der Marktleader: Bei der CSS betrug die Kostensteigerung im letzten Jahr knapp 5 Prozent, bei der Helsana waren es gegen 6,5 Prozent. Die Kostentreiber sind:
Manser will nun «definitiv Taten» sehen: «Ein weiteres Laisser-faire wäre unerträglich.» Überprüft werden müsse der Leistungskatalog für die Grundversicherung, verlangt Manser. Zudem gelte es, die Spitalfinanzierung neu zu regeln und Überkapazitäten im Gesundheitswesen abzubauen. CSS-Chef Georg Portmann fordert Preissenkungen bei den Medikamenten sowie Verhandlungen mit Ärzten, um eine Aufhebung des Vertragszwangs zu erreichen. Noch immer kann jeder zugelassene Arzt zu Lasten der Krankenkassen abrechnen, ungeachtet der Wirtschaftlichkeit seiner Arbeit.
Beim Bundesamt für Sozialversicherung ortet man die Prob- leme auch bei den Kassen. «Deren Chefs sind nicht gewillt, in ihrem Bereich kostendämpfende Massnahmen durchzusetzen», sagt Vizedirektor Fritz Britt und kritisiert die mangelhafte Rechnungskontrolle der Versicherer. Allein mit diesem Schwarzpe-terspiel ist die Kostenexplosion nicht zu stoppen.
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