Auftritt

Frühjahrsapéro der Kanzlei Bratschi Wiederkehr & Buob

War die Aufhebung der Euro-Untergrenze ein Jobkiller? Darüber diskutierten beim alljährlichen Frühjahrsapéro der Rechtsanwaltskanzlei Bratschi Wiederkehr & Buob Experten der Branche.

Markus Senn

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Der Gastgeber mit den Referenten: Siomon Osterwalder, Managing Partner, Bratschi Wiederkehr & Buob; Peter Kappeler, Autor; Giorgio Behr, Unternehmer; Marc Hossli, CEO, Zimmerli AG (Bilder v.l.n.r.) RMS

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Am alljährlichen Frühjahrsapéro der Rechtsanwaltskanzlei Bratschi Wiederkehr & Buob, am 25. Mai 2016 im Aura Zürich, wurde fleissig darüber debattiert, ob die Aufhebung der Euro-Untergrenze durch die Nationalbank im Januar 2015 ein Jobkiller war.
Beat Kappeler vertrat in seinem Keynote-Referat die These, dass ein unabhängiger Franken die benötigte Produktivitätssteigerung fördern werde. Eine Krise sieht der Ökonom nicht, aber durch «politische Unfälle» drohe Ungemach; die wirtschaftspolitischen Theorien John Maynard Keynes', nach denen die westlichen Notenbanken mit wenigen Ausnahmen derzeit handeln, qualifizierte Kappeler rundweg als «Mumpitz».
Eloquenten Widerspruch gab es vom Multi-Unternehmer Giorgio Behr: Er nannte den Schritt der SNB, die Euro-Untergrenze aufzuheben, «arglistig». Harte Zeiten sieht er insbesondere für die Schweizer Industrie-Zulieferer. Die Privatwirtschaft rief er dazu auf, zu handeln: «Es genügt, wenn der Staat schläft».
Feingeistiger präsentierte Marc Hossli, CEO von Zimmerli, die Massnahmen, mit denen er den aktuellen Schwierigkeiten zum Trotz mit «Swiss Made» erfolgreich im Markt bestehen will. Um das Publikum zu überzeugen, präsentierte er auch gleich ein von seiner Firma produziertes Objekt der Begierde: ein feines Damenhemdchen.

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