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Sport

Floyd Mayweather bricht seine eigenen Rekorde

Mit seiner makellosen Kampfbilanz könnte Floyd Mayweather schon bald zum besten Boxer aller Zeiten werden. Monetär misst sich das Vermarktungsgenie bereits nur noch mit sich selbst.

Karen Merkel-Gyger

Das US-Magazin Forbes hat die bestbezahlten Sportler der Welt 2014 gekürt. 
11. Platz: Der Boxer Manny Pacquiao verdient 41.8 Millionen Dollar pro Jahr.
10. Platz: Der American-Football-Spieler der Atlanta Falcons Matt Ryan verdient 43.8 Millionen Dollar jährlich.
9. Platz: Der Spanische Tennis-Star Rafael Nadal verdient 44.5 Millionen Dollar.
8. Platz: Phil Mickelson verdient mit Werbeverträgen 90 Prozent seines Gehalts. Der Golfspieler kommt auf ein Jahresgehalt von 53.2 Millionen Dollar.
7. Platz: Auch ein Schweizer Athlet ist mit von der Partie. Das Tennis-Ass Roger Federer verdient 56.2 Millionen Dollar.
6. Platz: Der Golfspieler Tiger Woods verdient jährlich 61.2 Millionen Dollar.
5. Platz: Der Basketballspieler Kobe Bryant lag mit 61.5 Millionen Dollar Jahresgehalt knapp vor Tiger Woods.
4. Platz: Der argentinische Vize-Weltmeister Lionel Messi ist beim FC Barcelona bis 2018 unter Vertrag. Sein jährliches Gehalt liegt bei 64.7 Millionen Dollar.
3. Platz: Der amerikanische Basketball-Star LeBron James verdient 72.3 Millionen Dollar.
2. Platz: Der portugiesische Fussballer Cristiano Ronaldo verdient 80 Millionen Dollar und ist damit der bestbezahlte Fussball-Spieler der Welt.
1. Platz: Der amerikanische Boxer Floyd Mayweather verdient als einziger Sportler über 100 Millionen Dollar. Mit 105 Millionen Dollar lag er 2014 abgeschlagen an der Spitze. Den Vorsprung wird er vermutlich weiter ausbauen. Für den Kampf gegen Manny Pacquiao am 2. Mai 2015 erhält er ein Antrittsgeld von 120 Millionen Dollar.   Bildergruppe von Keystone
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RMS

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Mit dem Triumph im «Boxkampf des Jahrhunderts» gegen Manny Pacquaio steht Floyd Mayweather vor dem Rekord: Nur ein erfolgreicher Kampf fehlt ihm, dann zieht er mit der längsten Siegesserie im Boxsport gleich. 49 Siege in 49 Kämpfen, das schaffte zuletzt Rocky Marciano im Jahr 1956. Mayweathers Bilanz ist beeindruckend: In 19 Jahren als Profiboxer wurde er noch nicht einmal geschlagen.
Einen Rekord hat Mayweather mit dem Kampf allerdings bereits eingestellt: Die Summe, die das Treffen einspielte, kennt keinen Vergleich. 200 Millionen Dollar (186 Millionen Franken) betrug allein das Antrittsgeld, von dem Mayweather 120 Millionen Dollar bekommt.

Mayweather überflügelt sich selbst

Gemeinsam mit Pay-Per-View-Abos, Tickets, Sponsorengeldern und anderen Einnahmen belaufen sich die gesamten Einnahmen sogar geschätzte 300 Millionen Dollar (280 Millionen Franken), wie die Agentur Wealth X errechnet. Mayweather bekommt davon rund 180 Millionen Dollar. Das bedeutet: Die Einnahmen von Mayweather sind allein mit dem Kampf gegen Pacquaio um 172 Prozent gestiegen.
Bei diesem Rekord konnte Mayweather sich allerdings nur noch selbst überholen. Mit Einnahmen von 105 Millionen Dollar im Jahr 2014 war er laut Forbes ohnehin bereits der bestverdiendende Sportler weltweit.

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