Der ehemalige Präsident des Zürcher Rennvereins kommt nicht auf freien Fuss: Die Untersuchungshaft für Martin Gloor, der mehrere Investoren betrogen haben soll, wurde laut einem Bericht um vier Monate verlängert.
Martin Gloor und der Eingang zu seiner Finanzgesellschaft an der Zürcher Bahnhofstrasse im Dezember 2011. RMS
Gloor war Anfang Dezember 2011 verhaftet worden. Er soll mehrere Investoren arglistig betrogen haben. Zur Zahl der Geschädigten und zur Schadenssumme wollte Bouvard gegenüber «SF Online» nichts sagen, da dies «Gegenstand der laufenden Untersuchung» sei.
Der ehemalige Rennreiter Gloor war im März 2011 zum Präsidenten des Rennvereins Zürich gewählt worden. Er hatte an der Generalversammlung damals versprochen, bei einer Wahl dem finanziell angeschlagenen Verein 1,5 Millionen Franken zu schenken und 20 Millionen Franken in eine neue Rennbahn zu investieren.