Mit seinem Amtsantritt am 1. Januar 2019 hat sich Joël Mesot ein Twitter-Profil zugelegt und innerhalb von drei Wochen 900 Follower gewonnen. In der realen Welt ist er schon bestens vernetzt. Die Mitstreiter: RMS Einer der wichtigsten Freunde ist Martin Vetterli, Präsident der Schwester-Uni EPFL in Lausanne. Olivier Vogelsang Auch Avenir-Suisse-Chef Peter Grünenfelder kennt Mesot schon länger. Als Grünenfelder noch Aargauer Staatsschreiber war, holte er Mesot ins Boot, um den Kanton Aargau als Innovationsstandort zu etablieren. KEYSTONE/Gaetan Bally Das Paul Scherrer Institut, das Mesot zehn Jahre lang führte, verschaffte ihm im Aargau unzählige Kontakte – etwa zum Aargauer Wirtschaftsdirektor Urs Hofmann oder… Keystone/Anthony Anex …oder zur Förderstiftung Technopark Aargau, wo er unter anderem mit der früheren FDP-Ständerätin Christine Egerszegi im Stiftungsrat sitzt. KEYSTONE/Peter Schneider Die abtretende Aargauer SP-Ständerätin Pascale Bruderer kennt er auch aus dem strategischen Rat des technischen Sportwettkampfs Cybathlon. KEYSTONE/Alessandro della Valle Mesot sitzt in einem halben Dutzend solcher Gremien – oft mit prominenten Köpfen, die sein Machtnetz in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vergolden. Swissmem-Präsident Hans Hess und… KEYSTONE/Gaetan Bally …den Zürcher Regierungsrat Thomas Heiniger kennt er aus dem Swiss Science Center Technorama in Winterthur. KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN Mit dem früheren Bildungsminister Johann Schneider-Ammann sass er in der Marcel Benoist Stiftung, neu sitzt dessen Nachfolger Guy Parmelin im Gremium. Keystone/Anthony Anex Die Gegenspieler: Die ETH gehört zur globalen Spitze der technischen Hochschulen. Im Kampf um die besten Talente schenken sich deren Präsidenten nichts. Zu den grössten Widersachern Mesots zählen darum L. Rafael Reif, der seit sechs Jahren das MIT in Boston führt,… KEYSTONE/Gaetan Bally …und David Sainsbury aka Baron Sainsbury of Turville, der in Cambridge nördlich von London amtet. zVg Ebenfalls im Talentkrieg steht Mesot mit dem Frankokanadier Marc Tessier-Lavigne, Präsident der Stanford-Uni in Kalifornien. 2012 Getty Images In der Schweiz bereitet ihm Albert Röstis SVP Probleme. Die Volkspartei will immer wieder die Personenfreizügigkeit mit der EU beschneiden, was die Teilnahme der Schweizer Hochschulen an den europäischen Forschungsprogrammen gefährdet. KEYSTONE/Gian Ehrenzeller