In diesem Sommer präsentiert das High Museum of Art in Atlanta 17 Konzeptfahrzeuge, die durch besonders futuristisches Design die Automobilgeschichte mitgeprägt haben.
Gabriel Knupfer
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1932 Edsel Ford Model 40 Special Speedster.Museum of High ArtRMS1934 Voisin C-25 Aérodyne.Museum of High Art/Michael FurmanRMS1935 Bugatti Type 57S Compétition Coupé Aérolithe.Museum of High Art/Joe WiechaRMS1936 Stout Scarab.Museum of High Art/Michael FurmanRMS1941 Chrysler Thunderbolt.Museum of High Art/Michael FurmanRMS1942 L'Oeuf électrique.Museum of High Art/Michael Zumbrunn & Urs SchmidRMS1947 Norman Timbs Special.Museum of High Art/Peter HarholdtRMS1948 Tasco.Museum of High Art/Peter HarholdtRMS1951 General Motors Le Sabre XP-8.Museum of High Art/Michael FurmanRMS1953 General Motors Firebird I XP-21.Museum of High Art/Michael FurmanRMS1955 Chrysler (Ghia) Streamline X «Gilda».Museum of High Art/Michael FurmanRMS1956 Buick Centurion XP-301.Museum of High Art/Michael FurmanRMS1959 Cadillac Cyclone XP-74.Museum of High Art/Peter HarholdtRMS1970 Ferrari (Pininfarina) 512 S Modulo.Museum of High Art/Michael ZumbrunnRMS1970 Lancia (Bertone) Stratos HF Zero.Museum of High Art/Michael FurmanRMS2001 BMW GINA Light Visionary Model.BMWRMS2010 Porsche 918 Spyder Concept Car.PorscheRMS
Das High Museum of Art in Atlanta zeigt ab dem 21. Mai 17 Konzeptfahrzeuge aus achtzig Jahren Automobilgeschichte. Die Ausstellung «Dream Cars: Innovative Design, Visionary Ideas» fokussiert auf den Wandel des Autos, vom reinen Nutzgegenstand zum Experimentierfeld für innovative Designs und Technologien. Diese Entwicklung, die bereits in den frühen 30er-Jahren einsetzte, wird anhand von bekannten und weniger bekannten Meilensteinen aus der Welt der Konzeptfahrzeuge illustriert.
Zu den gezeigten Modellen gehören unter anderem «L'Oeuf électrique» («das elektrische Ei») von Paul Arzens oder William Stouts «Scarab», der die Eintwicklung des Minivans vorbereitete. Besonders spektakulär sind auch der keilförmige Lancia Stratos HF 0, bei dem jeder Komfort einer möglichst aerodynamischen Form geopfert wurde, oder der Firebird I XP-21 mit dem Aussehen einer Rakete auf Rädern.
«Obwohl diese Fahrzeuge nie in Massenproduktion gingen, hatten sie einen grossen Einfluss auf die Autoindustrie», erklärt Kuratorin Sarah Schleuning. «Durch solche Konzeptfahrzeuge wurden die Grenzen des technisch und stilistisch Möglichen verschoben.» Der Vorgriff auf die Zukunft habe ebendiese Zukunft mitgeprägt.