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Tourismus

Die grössten Trends in der Hotelwelt

Von den Seychellen bis nach Basel gehen Hotels neue Wege, um ihren Kunden einen speziellen Aufenthalt zu bieten. Diese fünf Trends lassen sich daraus ableiten.

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Diese Trends bewegen die Hotellerie: Trend eins: Fünf-Sterne-Farmen Das São Lourenço do Barrocal mag keine Rooftop-Lounge, keinen Starkoch und kein Signature-Spa haben, aber das unaufdringlich luxuriöse Farmhotel ermöglicht seinen Gästen einen Schnellzugang zur Seele der Alentejo-Region östlich von Lissabon. Die Farm produziert eigenes Gemüse, Getreide, Oliven, Wein und Kork. Das Farm-to-table-Konzept im Restaurant ist keine Masche, sondern seit 200 Jahren gelebte Philosophie.RMS
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Diese Trends bewegen die Hotellerie: Trend eins: Fünf-Sterne-Farmen Das São Lourenço do Barrocal mag keine Rooftop-Lounge, keinen Starkoch und kein Signature-Spa haben, aber das unaufdringlich luxuriöse Farmhotel ermöglicht seinen Gästen einen Schnellzugang zur Seele der Alentejo-Region östlich von Lissabon. Die Farm produziert eigenes Gemüse, Getreide, Oliven, Wein und Kork. Das Farm-to-table-Konzept im Restaurant ist keine Masche, sondern seit 200 Jahren gelebte Philosophie.RMS

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In den 24 Zimmern und 16 Cottages gehen schlichtes Design und altes Kunsthandwerk Hand in Hand. José António Uva, der ehemalige Investmentbanker und heutige Hausherr in achter Generation, sorgt dafür, dass auch nach dem Umbau seines Familiensitzes der Genius Loci die Dinge prägt und sich die Gäste nicht wie im Hotel, sondern als Teil des stilvollen Gutshofs fühlen.RMS
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In den 24 Zimmern und 16 Cottages gehen schlichtes Design und altes Kunsthandwerk Hand in Hand. José António Uva, der ehemalige Investmentbanker und heutige Hausherr in achter Generation, sorgt dafür, dass auch nach dem Umbau seines Familiensitzes der Genius Loci die Dinge prägt und sich die Gäste nicht wie im Hotel, sondern als Teil des stilvollen Gutshofs fühlen.RMS
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Trend zwei: Hotels mit Wow-Effekt «Luxus steht heute für alles, was erlesen ist, rar und einzigartig», sagt Bernhard Bohnenberger. Der Präsident der Hotelgruppe Six Senses weiss um die Wichtigkeit des kompromisslos Besonderen und legte bei der Konzeption des neuen Six Senses Zil Pasyon auf den Seychellen hohen Wert auf Wow-Momente: Vom fabelhaften Spa, dem Wassersportzentrum bis zur modernen Architektur der Pool-Villen.RMS
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Trend zwei: Hotels mit Wow-Effekt «Luxus steht heute für alles, was erlesen ist, rar und einzigartig», sagt Bernhard Bohnenberger. Der Präsident der Hotelgruppe Six Senses weiss um die Wichtigkeit des kompromisslos Besonderen und legte bei der Konzeption des neuen Six Senses Zil Pasyon auf den Seychellen hohen Wert auf Wow-Momente: Vom fabelhaften Spa, dem Wassersportzentrum bis zur modernen Architektur der Pool-Villen.RMS
six-senses-cafe.jpg
Die private Tropeninsel versetzt stille Landschaftsanbeter in einen Schwebezustand, der dem schwer fassbaren sechsten Sinn alle Ehre macht. Zugleich befriedigt die Anlage reisende Selbstdarsteller, die ihre Destinationen daran ausrichten, wie gut sich diese in den sozialen Netzwerken teilen lassen und ob sie ihr Online-Image verbessern. So oder so: «Hier sagt man 247-mal Wow!», bringt ein befragter Reiseexperte das Seychellen-Inselerlebnis auf den Punkt.RMS
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Die private Tropeninsel versetzt stille Landschaftsanbeter in einen Schwebezustand, der dem schwer fassbaren sechsten Sinn alle Ehre macht. Zugleich befriedigt die Anlage reisende Selbstdarsteller, die ihre Destinationen daran ausrichten, wie gut sich diese in den sozialen Netzwerken teilen lassen und ob sie ihr Online-Image verbessern. So oder so: «Hier sagt man 247-mal Wow!», bringt ein befragter Reiseexperte das Seychellen-Inselerlebnis auf den Punkt.RMS

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Trend drei: Hotel Mittendrin Der Siegeszug von Airbnb und Tausch-Plattformen sowie das damit einhergehende Bedürfnis, eine emotionale Verbindung mit der unmittelbaren Nachbarschaft am Reiseziel einzugehen, lässt Hoteliers aufhorchen. Sogenannte Neighbourhood Hotels dienen Einheimischen wie Hotelgästen als erweitertes Wohnzimmer. Das Nomad in Basel ist die jüngste Schweizer Antwort auf den Trend, Reisende näher an das wahre Leben zu bringen.RMS
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Trend drei: Hotel Mittendrin Der Siegeszug von Airbnb und Tausch-Plattformen sowie das damit einhergehende Bedürfnis, eine emotionale Verbindung mit der unmittelbaren Nachbarschaft am Reiseziel einzugehen, lässt Hoteliers aufhorchen. Sogenannte Neighbourhood Hotels dienen Einheimischen wie Hotelgästen als erweitertes Wohnzimmer. Das Nomad in Basel ist die jüngste Schweizer Antwort auf den Trend, Reisende näher an das wahre Leben zu bringen.RMS
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Wer dort eincheckt, wird Basel besser verstehen und kann das Haus als Sprungbrett zu authentischen Erfahrungen auch ausserhalb des Hotels nutzen. Die guten Verbindungen des «Nomad»-Teams machen nahezu alles möglich. Als gestalterischer Faden ziehen sich modern interpretierte Kelims mit farbigen Mustern durchs ganze Hotel. Die Mischung aus naturnahen Materialien, lokaler Verwurzelung und urbaner Kuscheligkeit ist genau das, was die Digital Natives heute von einem Hotel erwarten.RMS
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Wer dort eincheckt, wird Basel besser verstehen und kann das Haus als Sprungbrett zu authentischen Erfahrungen auch ausserhalb des Hotels nutzen. Die guten Verbindungen des «Nomad»-Teams machen nahezu alles möglich. Als gestalterischer Faden ziehen sich modern interpretierte Kelims mit farbigen Mustern durchs ganze Hotel. Die Mischung aus naturnahen Materialien, lokaler Verwurzelung und urbaner Kuscheligkeit ist genau das, was die Digital Natives heute von einem Hotel erwarten.RMS
paris-ritz.jpg
Trend vier: Alter Chic mit neuem Hip Es gibt nur wenige Hotels, deren Name in diesem Ausmass mit Oldschool-Glamour und Geschichte verbunden ist: Nach einer vierjährigen, millionenteuren Totalrenovation öffnete das Ritz in Paris im Juni 2016 wieder seine Türen. Nun leuchtet hier die Belle Epoque, als hätte sie gerade erst begonnen. Dennoch hält das Traditionshaus an der Place Vendôme nicht einfach nur die Zeit an, sondern hat einen ganz heutigen Energiefluss.RMS
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Trend vier: Alter Chic mit neuem Hip Es gibt nur wenige Hotels, deren Name in diesem Ausmass mit Oldschool-Glamour und Geschichte verbunden ist: Nach einer vierjährigen, millionenteuren Totalrenovation öffnete das Ritz in Paris im Juni 2016 wieder seine Türen. Nun leuchtet hier die Belle Epoque, als hätte sie gerade erst begonnen. Dennoch hält das Traditionshaus an der Place Vendôme nicht einfach nur die Zeit an, sondern hat einen ganz heutigen Energiefluss.RMS

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ritz-paris-2_0.jpg
«Das Wichtigste bei der Neugestaltung schien mir, ja kein Versailles-Gefühl aufkommen zu lassen», betont Architekt Thierry Despont. «Es gibt nichts Schlimmeres als ein Hotel, in dem man sich kaum getraut, irgendwo hinzusitzen.» Der Hotelslogan «Le Ritz, c'est Paris» soll kein leeres Versprechen sein: Das Lebensgefühl der Stadt der Liebe, der Mode, der Kulinarik wird hier auf hochelegante und dennoch ziemlich lässige Art spürbar.RMS
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«Das Wichtigste bei der Neugestaltung schien mir, ja kein Versailles-Gefühl aufkommen zu lassen», betont Architekt Thierry Despont. «Es gibt nichts Schlimmeres als ein Hotel, in dem man sich kaum getraut, irgendwo hinzusitzen.» Der Hotelslogan «Le Ritz, c'est Paris» soll kein leeres Versprechen sein: Das Lebensgefühl der Stadt der Liebe, der Mode, der Kulinarik wird hier auf hochelegante und dennoch ziemlich lässige Art spürbar.RMS
masseria-trapana.jpg
Trend fünf: Zen-artige Rückzugsoasen Wer die Reisemagazine durchblättert, wird derzeit häufig mit dem Trendbegriff «Modern Zen» konfrontiert: Das bezeichnet Rückzugsoasen, die zum Durchatmen einladen. Man fühlt sich dort eher wie in einem eleganten zweiten Zuhause als in einem Hotel. So weist bei der Masseria Trapanà in Apulien nur ein diskreter Schriftzug neben dem Eingang auf die heutige Bestimmung der einstigen Olivenfarm hin - keine Fahnen, kein Tamtam.RMS
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Trend fünf: Zen-artige Rückzugsoasen Wer die Reisemagazine durchblättert, wird derzeit häufig mit dem Trendbegriff «Modern Zen» konfrontiert: Das bezeichnet Rückzugsoasen, die zum Durchatmen einladen. Man fühlt sich dort eher wie in einem eleganten zweiten Zuhause als in einem Hotel. So weist bei der Masseria Trapanà in Apulien nur ein diskreter Schriftzug neben dem Eingang auf die heutige Bestimmung der einstigen Olivenfarm hin - keine Fahnen, kein Tamtam.RMS
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Dem australischen Besitzer Rob Potter-Sanders ist es in der Provinz Lecce wunderbar gelungen, in der Anlage mit neun Suiten und sechs Gärten (darunter ein Yogagarten und ein Spielegarten mit Boccia und Croquet) ein Gefühl elitärer Intimität entstehen zu lassen. Hier gehen Leute hin, die nicht gesehen werden und ihre Ruhe haben wollen. Spätestens am zweiten Tag beugen sie sich dem trägen Rhythmus Süditaliens und werden zu besseren Versionen ihrer selbst.Bilder: PRRMS
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Dem australischen Besitzer Rob Potter-Sanders ist es in der Provinz Lecce wunderbar gelungen, in der Anlage mit neun Suiten und sechs Gärten (darunter ein Yogagarten und ein Spielegarten mit Boccia und Croquet) ein Gefühl elitärer Intimität entstehen zu lassen. Hier gehen Leute hin, die nicht gesehen werden und ihre Ruhe haben wollen. Spätestens am zweiten Tag beugen sie sich dem trägen Rhythmus Süditaliens und werden zu besseren Versionen ihrer selbst.Bilder: PRRMS

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