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Interview mit Chef von Zweifel Pomy-Chips

«Ich wollte nicht bloss als ‹Sohn-von› ins Unternehmen eintreten»

Christoph Zweifel spricht über die erfolgreichsten Chips, seinen Ärger mit Aldi und das Geschäft während der Fussball-EM im kommenden Sommer.

Tina Fischer,

Andreas Güntert

Christoph Zweifel, CEO Zweifel Chips, Spreitenbach, 2021
Im Chips-Himmel: Im Jahr 2023 hat der Chips-Baron Christoph Zweifel 301 Millionen Franken mit seiner Firma umgesetzt. Kurt Reichenbach

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Ihre Schuljugend muss ein Träumli gewesen sein.

Christoph Zweifel: Tatsächlich, ich bin in einer Art Schlaraffenland aufgewachsen. Wir wohnten in Zürich-Höngg gleich neben der Zweifel-Mosterei, für mich und meine Kameraden eine Art grosser Spielplatz.

Wir zielen eigentlich auf etwas anderes ab: Als Schulkind aus der Pommes-Chips-Dynastie hatten Sie bestimmt Freunde ohne Ende. Alle scharf auf ein Zweifel-Gratismüsterli zum Znüni.

Ich hatte viele Freunde. Aber gekaufte Freunde hatte ich nicht. Auch deshalb, weil mich meine Eltern zu Demut erzogen haben. Aber klar: Zur demnächst anstehenden Klassenzusammenkunft wird auch ein Rundgang durchs Zweifel-Werk in Spreitenbach dazugehören.

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