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Testphase

Der Kurierdienst Smood liefert bald Medikamente

Der Kurierdienst liefert ab November rezeptfreie Pharmaprodukte, verschreibungspflichtige in einem Jahr. Zudem rollt man den Blumendienst aufs ganze Land aus.

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Marc Aeschlimann
EXPANSIV: Smood-Chef Marc Aeschlimann will seine App zu einer Art ยซdigitalem Schweizer Messerยป machen. Via Smartphone soll in drei bis vier Jahren bei Smood nahezu alles bestellbar sein. Niels Ackermann / Lundi13

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Der Schweizer Kurierdienst Smood liefert kรผnftig auch pharmazeutische Produkte. In einer ersten Testphase kรถnnen in Genf, Lausanne und Zรผrich Produkte bestellt werden, die nicht verschreibungspflichtig sind. Das sind leichte, lange in Gebrauch befindliche Medikamente, die nicht sรผchtig machen, oder Produkte aus den Bereichen Beauty und Kosmetik. Der Start fรผr diese Testphase ist fรผrs vierte Quartal geplant.
ยซNovember ist wahrscheinlich, da beginnt auch die Erkรคltungssaisonยป, sagt Smood-Chef Marc Aeschlimann. Vorher gelte es, die Produkte, die fรผr diesen Dienst in Frage kommen, sorgfรคltig auszuwรคhlen und die Website entsprechend zu modifizieren. Im Bereich Lebensmittel kooperiert Smood mit der Migros. ยซIm Pharmabereich wird es ein anderer Partner seinยป, sagt Aeschlimann. Konkrete Namen werden erst spรคter genannt.
Da die Produkte nicht sehr gross sind, ist eine CO2-freundliche Lieferung per Velo oder E-Scooter geplant. 200 der รผber 1000 Fahrer werden unter anderem dafรผr eingesetzt. Die Testphase soll drei Monate dauern.
Die Lieferung von verschreibungspflichtigen Medikamenten bedarf nicht zuletzt durch den Einbezug von Versicherungen deutlich langwierigerer Vorbereitungen. Der Start soll gemeinsam mit einem weiteren neuen Partner im September 2022 erfolgen.

Unterdessen endet im Raum Genf und im Tessin derzeit im neuen Geschรคftsfeld der Lieferungen von Blumen eine Testphase ยซsehr erfolgreichยป. Die Nachfrage sei grรถsser als gedacht. In den kommenden zwei Monaten werde auch dieser Dienst in der ganzen Schweiz angeboten. Arbeitet Smood in diesem Bereich bisher exklusiv mit der Migros-Tochterfirma Florissimo zusammen, holt Aeschlimann fรผr die Expansion nun private Blumenlรคden als Partner an Bord: ยซWir werden das รถffnenยป, sagt er. Das Sales-Team werde in Kรผrze mit der Rekrutierung beginnen.

Aeschlimann hat eine klare Vision: ยซIn drei bis vier Jahren will ich aus der Smood-App ein digitales Schweizer Messer machen.ยป Alles, was man sich vorstellen kann, soll dann รผber die App erhรคltlich sein. ยซDa gibt es praktisch keine Limitenยป, sagt Aeschlimann.



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