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Der Baby-Porsche

Er ist der Kleinste aus der Zuffenhauser Sportwagenschmiede – aber der Macan ist ein Porsche.

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Porsches kleinster SUV: Der Macan. RMS

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Auch wenn er – Γ€hnlich wie der Cayenne vom VW Touareg – mit dem Segen des Volkswagen-Konzerns die eine oder andere Komponente vom Audi Q5 mitfahren lΓ€sst. Mit dem in diesen Tagen in Los Angeles und in Tokio als Premiere gefeierten Sport Utility Vehicle wird Porsches SUV-Familie erweitert – von den Aussenmassen her ganz bewusst nach unten. Das macht die Schwaben erstmals zum Vollsortimenter und lΓ€sst sie in dieser Beziehung aufsteigen zu ihren deutschen Mitbewerbern.
Mit einer LΓ€nge von 4,68 Metern ist der Macan (indonesisch fΓΌr Tiger) zwar im Vergleich zum Cayenne stark geschrumpft, ohne aber die markentypischen Gene verloren zu haben. Die FamilienzugehΓΆrigkeit lΓ€sst sich sofort am Design ablesen, das eine oder andere Detail wurde von anderen Modellen adaptiert. Der Macan steht beispiellos flach und breit auf der Strasse. Die ΓΌbergreifende Motorhaube und die flach abfallende Dachlinie unterstreichen den Gesamteindruck sportlicher Eleganz und kraftvoller Dynamik. Selbst wenn man den jΓΌngsten Porsche, der vorerst mit zwei Benzinern (ab 340 PS) und einem Dieselmotor (258 PS) anrollt, noch nicht fahren konnte, sind bei hoher Alltagstauglichkeit Spitzenwerte beim Beschleunigen und Bremsen sowie klassenbeste Durchzugskraft, AgilitΓ€t sowie LenkprΓ€zision – verbunden mit hohem Niveau an Komfort – gegeben. Gebaut wird der Macan im Werk Leipzig. Porsche hat dort 500 Millionen Euro investiert und eine komplette Fertigungslinie aufgebaut. Sie ist ausgelegt auf rund 50000 Baby-Porsches pro Jahr.

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MarkteinfΓΌhrung in der Schweiz: 5. April 2014. Preise: Macan S: 76 100; Macan Turbo: 105 000 Franken.

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