Mehrere Realitäten
Ein weiterer grosser Trend ist die zunehmende Verschmelzung von digitalen Inhalten mit der realen Welt. Nach Jahrzehnten der Forschung und vielen voreilig gefeierten Durchbrüchen sind zwei Technologien mittlerweile marktreif:
Virtual und Augmented Reality. Bei letzterer, der «erweiterten Realität», werden auf dem Display bei Sehenswürdigkeiten oder für die Navigation digitale Zusatzinfos über das eigentliche Bild gelegt. Erstmals hörten breite Teile der Bevölkerung von der Technik im Zusammenhang mit dem
Handyspiel Pokemon Go.
Bei der Weiterentwicklung Virtual Reality (VR) kommt die Datenwelt direkt auf eine spezielle Brille. Nutzer tauchen sozusagen ab in eine künstlichen Sphäre. Vor allem einfachere Versionen von Google und Samsung, bei denen ein normales Handy als Bildschirm dient, kommen gut an. Jedoch ist die Auswahl an Programmen noch gering. Vorreiter ist, wie häufig bei Computerneuerungen die Spielebranche. Daneben werden neue Fernsehstandards wie HDR die Besucher in die Hallen locken.