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Cars-Spezial: Luxuslimousinen - Die besten Karten

Aufstrebende Länder wie China und Russland haben den Trend lanciert: Die Luxusklasse erlebt ein fulminantes Comeback. Die Übersicht sehen Sie hier.

Stefan A. Lüscher

Mit Eleganz und einem Schuss James Bond bildet der sportliche Aston Martin eine Alternative zu den etablierten Konkurrenten. Gegenüber dem optisch zurückhaltenderen Rapide hat der «S» in jeder Beziehung zugelegt: mehr Leistung, adaptives Fahrwerk und im Interieur noch mehr britischer Luxus. Zur Wahl stehen eine luxuriösere oder eine betont sportliche Innenausstattung.
Dank einem eben an der IAA 2013 präsentierten Facelift mit geschärfter Karosserie und vielen Verbesserungen wird das Audi-Flaggschiff noch attraktiver. Unter anderem wurden die Motoren überarbeitet. Sie sind jetzt kräftiger und dennoch sparsamer. Als Besonderheiten bietet Audi verbessertes LED-Matrix-Licht, eine Hybrid-Version und Allradantrieb.
Bentley gehört zwar seit 1998 zum Volkswagen-Konzern und profitiert von Technikbausteinen der Deutschen. Trotzdem wirken die Fahrzeuge nach wie vor very British. Innerhalb der Bentley-Hierarchie ist der mit dem Continental verwandte Flying Spur das kleinere Modell. Trotzdem muss man auf nichts verzichten. Zudem macht ihn ein Allradantrieb St.-Moritz-tauglich.
Der S-Klasse-Gegenspieler aus Bayern begnügt sich dank intelligentem Leichtbau mit einem Gewicht ab 1825 kg. Als Antrieb setzt BMW auf drehmomentstarke Turbomotoren. Der mit einem generellen Facelift 2012 nachgeschobene ActiveHybrid (3.0 V6) hat eine Systemleistung von 354 PS, der 6,0-Liter-V12 satte 544 PS. Die Diesel und der V8-Benziner verfügen über Allradantrieb.
Der elegante, fast coupéartige Jaguar, gekleidet in eine Vollaluminium-Karosserie, ist seit 2013 auch mit Allradantrieb erhältlich. Die Motorenpalette startet mit einem Vierzylinder (2.0, 240 PS). Bei den Benzinern stehen der 
mit Allradantrieb kombinierte 3-Liter-Kompressor-V6 (340 PS) und ein 5-Liter-V8-Kompressor (510 PS) im Angebot. Der 3-Liter-Turbodiesel leistet 275 PS.
Toyotas Edelmarke startete 1988 mit der Luxuslimousine LS. Die dritte Generation des japanischen Flaggschiffs hat sich in erster Linie als Hybridmodell einen Namen gemacht. Der LS 600h ist ausschliesslich mit Allradantrieb und stufenlosem Getriebe erhältlich. Unterstützt von einem Elektromotor, kommt der 5-Liter-V8-Benziner auf eine Systemleistung von 445 PS.
Der Anfang 2013 in sechster Generation präsentierte Maserati Quattroporte hat in den Dimensionen deutlich zugelegt. Das Gewicht konnte dennoch um rund 100 kg gesenkt werden. Neu sind auch die Aggregate: ein 3-Liter-Twin-Turbo-V6 mit 410 PS und ein kompakter 3,8-Liter-Twin-Turbo-V8 mit 530 PS. Erstmals gibt es den Italiener sogar mit Allradantrieb.
Ob all der attraktiven Konkurrenz war Mercedes mit der 
S-Klasse in Zugzwang. Die Aufgabe wurde mit Bravour gelöst. Das Modell wirkt optisch harmonischer, die Aerodynamik (0,24) ist mustergültig, Bedienung und Assistenzsysteme innovativ. Herausragend: das vorausschauende Fahrwerk «Magic Ride». Mit Hinterrad- und Allradantrieb, auch die Sportmodelle von AMG.
Sportliche Luxuslimousine oder luxuriöser Sportwagen mit vier Sitzplätzen? Der Panamera ist beides. Im Interieur bietet er überraschend viel Platz und Komfort. Trotz grossen Abmessungen fährt er sich aber ausgesprochen agil und temperamentvoll. Der Sommer 2013 brachte eine erstarkte Dieselversion und den Plug-in-Hybrid mit 416 PS Systemleistung.
In der Rolls-Royce-Hierarchie spielt der neue Ghost die Rolle des Kleinen, präsentiert sich aber in Grösse und Auftritt sehr selbstbewusst. Aussen und innen strahlt er britische Luxuswagen-Opulenz aus und lässt seine Passagiere wie auf Wolken schweben. Beim Ghost fragt man sich nur, ob man selber fahren oder sich lieber chauffieren lassen will.
Das komplett selber entwickelte Fahrzeug des kalifornischen Elektrofahrzeugherstellers Tesla stellt in der Luxusklasse eine überraschende Alternative dar. Die Sportlimousine fasst fünf bis sieben Passagiere und bietet viel Fahrspass, Temperament und Komfort. Batteriepakete mit 60 bzw. 85 kWh Kapazität ermöglichen eine theoretische Reichweite von 370 bzw. 480 Kilometern.
Wer maximalen Fahrkomfort sucht und dabei nicht auffallen mag, liegt mit dem VW Phaeton nicht falsch. Als Spezialität verfügen alle in der Schweiz angebotenen Phaeton-Modelle über permanenten Allradantrieb. Ausserdem darf man sich über herausragenden Fahrkomfort, viel Platz und eine luxuriöse Innenausstattung freuen, die kaum Wünsche offen lässt.
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RMS

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Vom innovativen Stromer Tesla bis zum barocken Brocken Rolls-Royce: Wer heute nach einer Luxuslimousine Ausschau hält, geniesst auch den Luxus einer grossen Auswahl.
Schauen Sie in die besten Karten in der Bildergalerie oben.

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