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Cablecom: Zum Verkauf bereit

NTL will sie verkaufen. Nun sucht die CS neue Eigentümer für die Cablecom.

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Die hoch verschuldete amerikanische Muttergesellschaft NTL will ihre teuer erstandene Tochter Cablecom veräussern. Das Mutterhaus begleicht gegenwärtig nicht einmal mehr die aufgelaufenen Schuldzinsen. Nachdem erst Morgan Stanley für die Cablecom einen Käufer gesucht und keinen gefunden hatte, ist nun die Credit Suisse First Boston angetreten. Die Schweizer Grossbank hat den Verkaufsauftrag übernommen, derzeit findet die zweite Due Diligence im Hause Cablecom statt. Wer gegenwärtig an der Besitzerin des grössten Schweizer Kabelnetzes mit einer Abdeckung von über 50 Prozent aller Haushaltungen Interesse hat, ist nicht bekannt. Branchenkenner rechnen damit, dass sich über kurz oder lang John Malones Liberty outen wird. Dies nach dem Scheitern der Deutschland-Pläne. Klar ist jedoch bereits heute, dass der von NTL 1998 bezahlte Preis (5,8 Milliarden Franken) nicht mehr annähernd erzielt werden kann. Die Zeiten haben sich definitiv geändert.

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