Knapp zehn Prozent ihres Werbebudgets setzen die Veranstalter der grenznahen Bregenzer Festspiele in der Schweiz ein. Es ist gut investiertes Geld: Während einheimische Besucher des Seespektakels pro Tag im Schnitt 48 Euro ausgeben, lassen die Eidgenossen 78 Euro liegen – ohne Hotelkosten und Eintrittskarten. Jeder zehnte der rund 200 000 Festspielbesucher pro Jahr kommt aus der Schweiz, vor allem aus der Region Rheintal und Bodensee, aber auch aus dem Grossraum Zürich. Nach Berechnungen des österreichischen Wirtschaftswissenschaftlers Alfred Kyrer sorgt ein Arbeitsplatz bei den Festspielen für drei Arbeitsplätze ausserhalb. Eine Kulturmillion durch den Staat bringt in Bregenz vier Millionen Einnahmen. Dazu liefern die Fränkli einen gewichtigen Beitrag.