Die 300 Reichsten sind 2017 noch reicher geworden. Die saftigsten Gewinner wurden dabei an der Börse geerntet. Wer den höchsten Vermögenszuwachs verzeichnet.
Platz 10 – Thomas Flohr: Thomas Flohr hat mit seiner VistaJet den Markt für Privatfliegerei gehörig durcheinandergewirbelt. Ausschliesslich grossräumige Geschäftsflugzeuge – 72 Langstreckenmaschinen – bevölkern seine Flotte. Dieses Jahr kam frisches Cash in die Firma: 200 Millionen Dollar steckte die New Yorker Beteiligungsfirma Rhône Capital in VistaJet und erwarb damit 7,5 Prozent – wodurch Flohrs Airline, an der er gut 92 Prozent hält, mit 2,6 Milliarden Dollar bewertet ist, deutlich höher als bislang geschätzt. Vermögen: 2 bis 2,5 Milliarden Franken (+ 1,5 Milliarden)Andrew Toth / Getty Images
Platz 10 – Thomas Flohr: Thomas Flohr hat mit seiner VistaJet den Markt für Privatfliegerei gehörig durcheinandergewirbelt. Ausschliesslich grossräumige Geschäftsflugzeuge – 72 Langstreckenmaschinen – bevölkern seine Flotte. Dieses Jahr kam frisches Cash in die Firma: 200 Millionen Dollar steckte die New Yorker Beteiligungsfirma Rhône Capital in VistaJet und erwarb damit 7,5 Prozent – wodurch Flohrs Airline, an der er gut 92 Prozent hält, mit 2,6 Milliarden Dollar bewertet ist, deutlich höher als bislang geschätzt. Vermögen: 2 bis 2,5 Milliarden Franken (+ 1,5 Milliarden)Andrew Toth / Getty Images
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Platz 9 – Johann Rupert: Der VR-Präsident von Richemont, der den Konzern stimmenmässig kontrolliert, taxierte das letztjährige Konzernergebnis als «inakzeptabel» – und mistete daraufhin auf der Managementebene aus. Wohl mit Erleichterung nahm Rupert die deutlichen Zunahmen bei Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr zur Kenntnis. Auch die Richemont-Aktien schossen innert Jahresfrist in die Höhe. Vermögen 6 bis 7 Milliarden Franken (+ 1,75 Milliarden)Ian Walton/Getty Images
Platz 9 – Johann Rupert: Der VR-Präsident von Richemont, der den Konzern stimmenmässig kontrolliert, taxierte das letztjährige Konzernergebnis als «inakzeptabel» – und mistete daraufhin auf der Managementebene aus. Wohl mit Erleichterung nahm Rupert die deutlichen Zunahmen bei Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr zur Kenntnis. Auch die Richemont-Aktien schossen innert Jahresfrist in die Höhe. Vermögen 6 bis 7 Milliarden Franken (+ 1,75 Milliarden)Ian Walton/Getty Images
Platz 8 – Gennadi Timtschenko: Seinen Geschäftsmittelpunkt hat Gennadi Timtschenko zwar nach Russland verlegt, sein Steuerdomizil behält er jedoch in Genf. Über die Volga Group mit Sitz in Luxemburg hält der 65-jährige Russe zahlreiche werthaltige Beteiligungen in den Bereichen Energie, Petrochemie, Transport, Bau, Versicherungen, Banken und Landwirtschaft. Nachdem die Russland-Sanktionen seinen Geschäften in den letzten Jahren arg zugesetzt hatten, entspannte sich die Situation 2017 deutlich, und die Firmenwerte haben sich stark erhöht. Vermögen: 8 bis 9 Milliarden (+ 2 Milliarden)Valery Sharifulin/Getty Images
Platz 8 – Gennadi Timtschenko: Seinen Geschäftsmittelpunkt hat Gennadi Timtschenko zwar nach Russland verlegt, sein Steuerdomizil behält er jedoch in Genf. Über die Volga Group mit Sitz in Luxemburg hält der 65-jährige Russe zahlreiche werthaltige Beteiligungen in den Bereichen Energie, Petrochemie, Transport, Bau, Versicherungen, Banken und Landwirtschaft. Nachdem die Russland-Sanktionen seinen Geschäften in den letzten Jahren arg zugesetzt hatten, entspannte sich die Situation 2017 deutlich, und die Firmenwerte haben sich stark erhöht. Vermögen: 8 bis 9 Milliarden (+ 2 Milliarden)Valery Sharifulin/Getty Images
Platz 7 – Familien Schindler, Bonnard: Schindlers Lifte sind ein Quell der Freude, jedenfalls für die Aktionärsfamilien Schindler und Bonnard. Der Aktienkurs schraubt sich ähnlich unaufhaltsam in die Höhe wie die Aufzüge und Rolltreppen der Innerschweizer; allein in diesem Jahr legten die Namentitel gut ein Fünftel an Wert zu (im Bild Patriarch Alfred Schindler). Vermögen: 12 bis 13 Milliarden Franken (+ 2 Milliarden)RMS
Platz 7 – Familien Schindler, Bonnard: Schindlers Lifte sind ein Quell der Freude, jedenfalls für die Aktionärsfamilien Schindler und Bonnard. Der Aktienkurs schraubt sich ähnlich unaufhaltsam in die Höhe wie die Aufzüge und Rolltreppen der Innerschweizer; allein in diesem Jahr legten die Namentitel gut ein Fünftel an Wert zu (im Bild Patriarch Alfred Schindler). Vermögen: 12 bis 13 Milliarden Franken (+ 2 Milliarden)RMS
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Platz 6 – Familie Jacobs: Die Familie Jacobs ist dabei, zum grössten Zahnarzt in Europa zu werden. Ihre Familienholding hat seit Anfang Jahr gleich drei Übernahmen im Markt für Zahnarztketten getätigt. Dass das Familienvermögen der Familie Jacobs dieses Jahr stark stieg, lag aber nicht am Dentalprojekt, sondern an den Aktien von Barry Callebaut; die Jacobs kontrollieren den Schokoladenkonzern zu 64 Prozent (im Bild Andreas Jacobs mit Frau Natalie). Vermögen: 10 bis 11 Milliarden Franken (+ 2 Milliarden)BRAUER PHOTOS
Platz 6 – Familie Jacobs: Die Familie Jacobs ist dabei, zum grössten Zahnarzt in Europa zu werden. Ihre Familienholding hat seit Anfang Jahr gleich drei Übernahmen im Markt für Zahnarztketten getätigt. Dass das Familienvermögen der Familie Jacobs dieses Jahr stark stieg, lag aber nicht am Dentalprojekt, sondern an den Aktien von Barry Callebaut; die Jacobs kontrollieren den Schokoladenkonzern zu 64 Prozent (im Bild Andreas Jacobs mit Frau Natalie). Vermögen: 10 bis 11 Milliarden Franken (+ 2 Milliarden)BRAUER PHOTOS
Platz 5 – Charlene de Carvalho-Heineken: Über die L’Arche Holding dirigiert die Wahlbündnerin (im Bild mit Gatte Michel) das Imperium der Heineken-Familie mit 179 Braustätten. Erstmalig hat Heineken in 211 Ländern rund um den Globus mehr als 200 Millionen Hektoliter Bier verzapft, mit 73'500 Beschäftigten knapp 20,8 Milliarden Verkaufserlöse erwirtschaftet und 1,54 Milliarden Euro Reingewinn erzielt. Heineken gilt global als stärkste Biermarke und der Gesamtabsatz steigt 2017 kräftig – auch dank eines strategischen Zukaufs in Brasilien. Vermögen: 13 bis 14 Milliarden (+ 2 Milliarden)Laif
Platz 5 – Charlene de Carvalho-Heineken: Über die L’Arche Holding dirigiert die Wahlbündnerin (im Bild mit Gatte Michel) das Imperium der Heineken-Familie mit 179 Braustätten. Erstmalig hat Heineken in 211 Ländern rund um den Globus mehr als 200 Millionen Hektoliter Bier verzapft, mit 73'500 Beschäftigten knapp 20,8 Milliarden Verkaufserlöse erwirtschaftet und 1,54 Milliarden Euro Reingewinn erzielt. Heineken gilt global als stärkste Biermarke und der Gesamtabsatz steigt 2017 kräftig – auch dank eines strategischen Zukaufs in Brasilien. Vermögen: 13 bis 14 Milliarden (+ 2 Milliarden)Laif
Platz 4 – Ivan Glasenberg: Nach einem Milliardenverlust kehrte Glencore 2016 wieder in die Gewinnzone zurück, und für 2017 sieht es noch besser aus – die UBS prognostiziert eine Gewinnzunahme um weit über 100 Prozent. Der Schuldenabbau und der klar bessere Geschäftsgang kommen an der Börse sehr gut an: Die Titel haben im Jahresvergleich rund 50 Prozent zugelegt. Davon profitiert nicht zuletzt Glencore-Lenker Glasenberg. Vermögen: 6 bis 7 Milliarden Franken (+ 2,25 Milliarden)Anadolu Agency/Getty Images
Platz 4 – Ivan Glasenberg: Nach einem Milliardenverlust kehrte Glencore 2016 wieder in die Gewinnzone zurück, und für 2017 sieht es noch besser aus – die UBS prognostiziert eine Gewinnzunahme um weit über 100 Prozent. Der Schuldenabbau und der klar bessere Geschäftsgang kommen an der Börse sehr gut an: Die Titel haben im Jahresvergleich rund 50 Prozent zugelegt. Davon profitiert nicht zuletzt Glencore-Lenker Glasenberg. Vermögen: 6 bis 7 Milliarden Franken (+ 2,25 Milliarden)Anadolu Agency/Getty Images
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Platz 3 – Klaus-Michael Kühne: Der 80-Jährige ist in diesem Jahr noch reicher geworden. Dank dem massiven Anstieg des Aktienkurses von Kühne + Nagel – der gebürtige Hamburger selber hält 53,3 Prozent am Konzern – ist der Wert seines Anteils von 8 auf über 11 Milliarden Franken gestiegen. Die Führung des Logistikgiganten hat Kühne längst in andere Hände gelegt und amtet heute als Ehrenpräsident und Verwaltungsrat. Vermögen: 11 bis 12 Milliarden Franken (+ 3 Milliarden)Keystone
Platz 3 – Klaus-Michael Kühne: Der 80-Jährige ist in diesem Jahr noch reicher geworden. Dank dem massiven Anstieg des Aktienkurses von Kühne + Nagel – der gebürtige Hamburger selber hält 53,3 Prozent am Konzern – ist der Wert seines Anteils von 8 auf über 11 Milliarden Franken gestiegen. Die Führung des Logistikgiganten hat Kühne längst in andere Hände gelegt und amtet heute als Ehrenpräsident und Verwaltungsrat. Vermögen: 11 bis 12 Milliarden Franken (+ 3 Milliarden)Keystone
Platz 2 – Familie Kamprad: Seit Jahren steht die Familie Kamprad an der Spitze der 300 Reichsten. Die Söhne von Patriarch Ingvar, Peter, Jonas und Mathias (Bild) sind waschechte Schweizer. Das brüderliche Trio vermöbelt weiterhin die Welt mit Ikea. Ihr Vermögenszuwachs ist denn auch nicht eine Folge steigender Aktienkurse, sondern auf die Ertragskraft ihres Familienunternehmens zurückzuführen. Vermögen: 48 bis 49 Milliarden Franken (+ 3 Milliarden)RMS
Platz 2 – Familie Kamprad: Seit Jahren steht die Familie Kamprad an der Spitze der 300 Reichsten. Die Söhne von Patriarch Ingvar, Peter, Jonas und Mathias (Bild) sind waschechte Schweizer. Das brüderliche Trio vermöbelt weiterhin die Welt mit Ikea. Ihr Vermögenszuwachs ist denn auch nicht eine Folge steigender Aktienkurse, sondern auf die Ertragskraft ihres Familienunternehmens zurückzuführen. Vermögen: 48 bis 49 Milliarden Franken (+ 3 Milliarden)RMS
Platz 1 – Familie Blocher: Erstmals in die Liste der zehn Reichsten in der Schweiz eingezogen ist die Familie Blocher. Der reichliche Vermögensschub ist primär auf die von den drei Schwestern Magdalena Martullo-Blocher, Rahel Blocher und Miriam Baumann-Blocher gehaltene Mehrheitsbeteiligung an Ems zurückzuführen; deren Aktien haben innert Jahresfrist um ein Drittel zugelegt. Dazu kommen die saftigen Kursgewinne der von ihrem Bruder Markus Blocher dominierten Dottikon ES (im Bild Christoph Blocher und Magdalena Martullo-Blocher). Vermögen 11 bis 12 Milliarden (+ 4 Milliarden)Keystone
Platz 1 – Familie Blocher: Erstmals in die Liste der zehn Reichsten in der Schweiz eingezogen ist die Familie Blocher. Der reichliche Vermögensschub ist primär auf die von den drei Schwestern Magdalena Martullo-Blocher, Rahel Blocher und Miriam Baumann-Blocher gehaltene Mehrheitsbeteiligung an Ems zurückzuführen; deren Aktien haben innert Jahresfrist um ein Drittel zugelegt. Dazu kommen die saftigen Kursgewinne der von ihrem Bruder Markus Blocher dominierten Dottikon ES (im Bild Christoph Blocher und Magdalena Martullo-Blocher). Vermögen 11 bis 12 Milliarden (+ 4 Milliarden)Keystone